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Immer mehr Polen ziehen nach Vorpommern und sorgen für Aufschwung

Seit der EU-Osterweiterung haben sich viele Polen in Gemeinden Vorpommerns niedergelassen. Dank polnischer Zuzügler konnte in vielen Gemeinden der Bevölkerungsrückgang gestoppt werden. Besonders Orte im Einzugsgebiet von Stettin ziehen viele Polen an.

In Löcknitz stieg die Zahl der Polen mit Erstwohnsitz seit 2005 von 35 auf 210, bei insgesamt 3.226 Einwohnern. In dem Ort sind inzwischen auch 80 polnische Unternehmen angemeldet.

Als Grund für die Zuzüge nennen Polen schnellere Erfolge bei der Wohnungssuche, gepflegtere Wohnungen, die geringere Kriminalität und das Nichtvorhandensein von Korruption. Deutsches Bauland im Grenzgebiet ist zudem nur halb so teuer wie in Polen, so dass sich auch viele Polen Häuser kaufen.


WebReporter: multimediakind
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Polen, Aufschwung
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2008 10:25 Uhr von LitTLeBlUeMaN
 
+24 | -20
 
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hmm und die bringen die Probleme dann halt mit, vor denen sie weglaufen. Is ja jetz auch nix neues, dass Ausländer nach Deutschland ziehen würd ich mal sagen.

Hat alles Vorteile, die Nachteile überwiegen halt meistens leider...
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28.02.2008 10:36 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+12 | -3
 
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Vorurteilhaft gedacht: Immer mehr Polen ziehen nach Vorpommern und sorgen für Aufschwung...
...in der Ersatzteil-Branche

Der Nörgler hinten Links wieder setzten. Dieser Kommentar ist nicht ernst gemeint! :-P

Ich finde es gut, vorallem das sich 80 Unternehmen in dem Ort angesiedelt haben.
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28.02.2008 10:43 Uhr von nONEtro
 
+19 | -1
 
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Unterschiede: ich war auch skeptisch als der "neue Pole" in unser haus eingezogen ist. wir haben schon einen polnischen Mieter, der ist stinkfaul und unfreunlich. ausserdem stinkt es aus seiner wohnung, naja egal. aber nun kam der neue, er hat einen job bei einem reinigungsunternehmen auf der anderen straßenseite, ist sehr freundlich und hat direkt geholfen, als wir versucht haben eine schwere waschmaschine in die wohnung zu schaffen. dem helfe ich auch gerne! also es gibt solche und solche.
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28.02.2008 10:48 Uhr von LitTLeBlUeMaN
 
+7 | -5
 
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Bitte meinen Kommentar nicht falsch verstehen Ich kenn genug echt freundliche Polen etc., hatte sogar vor kurzem erst ein sehr gutes Gespräch mit zwei Russen vor ner Disco, in die sie vorher nicht reingelassen wurden. Also spätestens da wären sie laut Vorurteil ja nicht mehr zu halten und würden alles kurz und klein prügeln.

Aber es ist halt auch oft so, dass Ausländer Probleme mit sich bringen, ob das hier der Fall ist will ich nicht beurteilen, nur sollte man das halt differenziert betrachten und nicht sofort alles in den Himmel loben, nur weil es mal ein paar Vorteile hat.
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28.02.2008 11:08 Uhr von DerTuerke81
 
+8 | -5
 
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@nONEtro: ***gibt solche und solche***

genau so ist es
ich hatte früher einige polen als nachbarn mit allen habe ich mich gut verstanden (eine ex freundin von mir war polin :-) und ein nachbar war unfreundlich hatte für ihn pakete entgegen genommen habe nie ein danke bekommen naja dann habe ich eben keine pakete mehr von ihm angenommen ;-)

und warum sollten sie nicht nach deutschland kommen? finde es ok
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28.02.2008 11:25 Uhr von quinn
 
+4 | -1
 
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ich denke das hat nur vorteile: früher sind halt die ganzen "seltsamen" typen in den "westen" geflohen. die wenigsten wegen echter verfolgung, sondern eher wegen des sozialstaates.

wenn die polen jetzt rüber ziehen, dann hört der bevölkerungsschwund auf. das hat den vorteil, dass (egal wie sie an geld kommen) der konsum einigermaßen stabil bleibt. so halten sich die geschäfte und arbeitsplätze bleiben erhalten (werden vielleicht sogar mehr). dazu kommt dass sie sich dort neue firmen ansiedeln und wenn "sich auch viele Polen Häuser kaufen" dann bringen die auf jeden fall kapital ins land.

Wenn nicht, dann haben sie halt ein Gebiet besetzt, wo sowieso alle nicht Polen wegziehen/-sterben. Annektieren werden sie die Gebiete auf keinen Fall. Da wir nichts verlieren können, kann das nur eine gute Entwicklung sein
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28.02.2008 11:26 Uhr von hboeger
 
+4 | -3
 
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wir sind rückständig: da haben viele der neuen Europäer (nicht nur Polen) uns eine ganze Menge vorraus, möchte ich mal kommentieren.
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28.02.2008 12:42 Uhr von DerEssener
 
+5 | -2
 
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@ Gollum666: Gerade in dem Artikel vom Spiegel geht es eben nicht darum, dass Billigarbeitskräfte nach Deutschland kommen, die hier für einen Euro arbeiten. Löcknitz ist gerade einmal 19 Km von Szczecin (Stettin) entfernt. Wäre da nicht die Grenze, würde Löcknitz als Vorort gelten (so wie Düsseldorf der Vorort von Essen ist... ;)). Viele von denen wohnen in Deutschland, arbeiten dann aber in Szczecin.

Das sollte Dir doch eigentlich gefallen: Leben hier, geben Geld für Wohnungen, Lebensmittel oder sonstiges aus, arbeiten aber in Polen. Also wird keinem Deutschen Landsmann der Job geklaut oder das Lohnniveau gedrückt...

Ganz im Gegenteil. In der Printausgabe des Spiegel (ich habe mir die Online-Version nicht durchgelesen, deswegen weiss ich nicht, ob das dort auch drin steht) wurde auch erwähnt, dass mittlerweile Deutsche nach Polen gehen. Als Beispiel wurde genannt, dass Werftarbeiter in Szczecin mehr bekommen, als in Deutschen Werften in Vorpommern... So, lieber Gollum666: Wer nimmt nun wem die Arbeit weg bzw. drückt das Lohnniveau...? ;p
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28.02.2008 15:20 Uhr von JCR
 
+1 | -1
 
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Der Aufschwung ist beim Volk angekommen. Stimmt! Zumindest beim polnischen Volk ;-)
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28.02.2008 15:50 Uhr von lie
 
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Mal sehn: Kommt ja drauf an, mit welcher Mentalität die Immigranten hierherkommen. :) Mein bester Freund ist Pole und seine Eltern sind mit der Intention, hier ein besseres Leben zu haben, hierhergezogen, haben beide Arbeit und sprechen fließend Deutsch. Wenn die Polen sich jedoch nur nen Stück über die Grenze bewegen, nur um den Problemen aus ihrer Heimat zu entfliehen, und hier auf Staatskosten dahinzuvegitieren und sich nicht mal die Mühe machen, die deutsche Sprache zu lernen, finde ich das auch ehrlich nicht so dolle..
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28.02.2008 16:56 Uhr von Ramius
 
+1 | -1
 
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@Hafener: ich zitiere dich mal:


"Lieber Polen die sich nach und nach noch wenigstens versuchen anzupassen als diese Islamischen Typen und Türken die von Integration garnichts halten und ausser Ärger auch nichts mitbringen. Qualifikationen schon 10 mal nicht, ganz im Gegenteil, die kommen noch und wollen Kohle vom Staat."

da hast du mal das ausgedrückt, was die allermeisten deutschen schon lange denken und mittlerweile auch sagen:

die Türken sehen gar nicht "westlich" genug aus, um integriert zu werden.
Menschen aus Russland, Polen und sonstige östlicheren Ländern haben mit den deutschen zumindest eins gemeinsam:
die sind weiß,sehen ansatzweise deutsch aus und nicht so braunhäutig wie die Türken.

GIbts doch einfach zu: man hat Angst.
Angst vor den Türken, Angst vor Islam, Angst vor alles was einem fremd erscheint,

deswegen lehnt man sie ab, ohne eigentlich recht zu wissen weswegen.
Da erfindet man sich einfach so sachen wie "die sind doch gar nicht Qualifiziert", "die wollen doch nur Kohle vom Staat"

zu der frage ob die Türken qualifiziert sind:
Ich bin selbst Türke und geh aufs Gymnasium, ich kenne andere Türken die bereits Abitur inner Tasche haben und im uni studieren, eine türkische Lehrerin auf meiner Schule unterrichtet DEUTSCH und das nicht seit gestern.

Vor einigen jahren habe ich einen Artikel gelesen, das man die Ausländer doch braucht weil sie die ganze "Drecksarbeit" erledigen, dem ist aber nicht so.
Einige übernehmen schon heute respektable positionen im Land und glaubt mir das wird sich in Zukunft auch in diese Richtung bewegen...
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28.02.2008 17:29 Uhr von hboeger
 
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@Blackman86: wenn sie denn die gleiche Arbiet machen wie du, was soll dann daren falsch sein oder bemerkenswert ?
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29.02.2008 13:30 Uhr von DerTuerke81
 
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@hafener: Du hast Angst vor deinem eigenen Schatten

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