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Haar-Analyse mal anders - Atome als Landkarte?

Haar-Analysen kennt man gemeinhin im Zusammenhang mit der Einnahme von Drogen. US-Forscher wollen nun mit den in Haaren vorhandenen Atomen ermitteln, wo sich ein Mensch in einem bestimmten Zeitraum aufgehalten hat.

Verblüffend indes die Erklärung: Das für den menschlichen Körper lebensnotwendige Wasser hat typische, regionale Merkmale, die sich nach Aufnahme in den menschlichen Körper in speziellen Atomen der Haare nachweisen lassen. Die Wissenschaftler sehen hier die Möglichkeit, die Justiz zu unterstützen.

Würde ein einer Straftat Verdächtiger als Alibi einen Auslandsaufenthalt angeben, könnte er mit Hilfe dieser Methode überführt werden. In den USA konnte so im Praxistest relativ genau die Region ermittelt werden, in der eine unbekannte Leiche, von der nur Haare und Knochen blieben, zuletzt lebte.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Analyse, Haar, Landkarte
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2008 21:42 Uhr von WeirdPope
 
+7 | -0
 
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Hmm: Also aufgrund der Globalisierung bezieht man sein Wasser zb aus Frankreich oder wer weis schon mit welchem Wasser die Cola hergestellt wird die man trinkt? Ginge nur wenn man das leitungswasser trinkt, und zb in Entwicklungsländern macht das niemand, also bleibt das Alibi wasserdicht ^^
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28.02.2008 09:21 Uhr von ilDasti
 
+4 | -1
 
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ich stimme WeirdPope zu. kein Produkt wird in größeren Mengen Importiert als Trinkwasser. Und was passiert wenn man Wasser aus Frankreich und Norwegen trinkt ?
Ich denke mal diese Methode wird sich auf keinen Fall in der Justiz durchsetzen, das ist einfach viel zu schwammig. Zudem ist es auch eine Kostenfrage, klingt alles sehr aufwändig ...
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28.02.2008 10:41 Uhr von Ammy
 
+2 | -0
 
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selbst wenns zu 99% sicher ist, wenn ich das als Täter weiß, rasier ich mir halt 1 Woche nach meiner Tat die Haare und gut is ... pff
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28.02.2008 10:57 Uhr von wossie
 
+1 | -0
 
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Das klingt erst einmal gut aber die meisten Labors werden diese Möglichkeit ohnehin nicht haben. Das durchsschnittliche US-Polizeilabor sieht doch etwas anders aus als die Labore in den Fernsehserien.

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