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GB: Islamische Gelehrte senden an alle Juden einen Brief

In einem offenen Brief wollen islamische Gelehrte aus Cambridge alle Juden auf der Erde ansprechen. In dem Brief steht, es sei "die Zeit gekommen, um Brücken zu bauen, statt Waffen sprechen zu lassen".

Der muslimische Wissenschaftler Tariq Ramadan veröffentlichte den Brief. Ramadan arbeitet in der Universitätsstadt Cambridge als Professor. Er kommt aus der Schweiz, ist aber von ägyptischer Abstammung.

Der muslimische Gelehrte ist ein bekannter Islam-Denker. Allerdings soll er schon die Anwendung von Gewalt durch Zitate aus dem Koran als richtig dargestellt haben.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Großbritannien, Islam, Brief, Jude
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2008 18:01 Uhr von Zeckengift
 
+22 | -5
 
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Hätte ich nicht erwartet! Top!
Weiter so! :)
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27.02.2008 18:21 Uhr von wossie
 
+17 | -2
 
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Das ist der einzige Weg zum Frieden - aufeinander zu gehen, miteinander sprechen... das ist die Voraussetzung für eine Versöhnung.
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27.02.2008 18:26 Uhr von poseidon17
 
+10 | -9
 
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Generell: einwandfrei! Find ich gut!
Nur ne Frage dazu:
Katholische Gelehrte würden allen Moslems einen Brief schreiben, in dem der gleiche Inhalt steht.
Hält sich der Papst dann auch dran?
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27.02.2008 18:34 Uhr von Schiebedach
 
+14 | -27
 
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27.02.2008 19:03 Uhr von Christian215
 
+18 | -13
 
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Schön, aber vielleicht sollte er auch mal einen Brief an seine Glaubensbrüder von der Hamas schreiben, die regelmäßig Raketen auf israelische Siedlungen schießen.
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27.02.2008 19:32 Uhr von syn0nym
 
+7 | -3
 
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Riesiger Aufwand, wenn man bedenkt, dass es zwischen 13-15 Mio. Menschen jüdischer Religionszugehörigkeit weltweit gibt. Die Extremisten werden davon wahrscheinlich nicht allzu beeindruckt sein, aber jeder Schritt in die richtige Richtung ist etwas wert....
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27.02.2008 19:38 Uhr von wpq
 
+7 | -6
 
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christian: man solle die geschichte bedenken wie und wieso die juden dorthin kamen . Aber ich denke man sollte diesen Brief als ein Symbol des Friedens sehen. Ebenfalls sollte die Gedanken der Menschen gegenüber dem Islam vom Terror wieder an eine Friedliche Religion errinern. Denn der Islam hat nichts mit Terrorismus zutun. (eine bedeutung des Islams ist der "Frieden") Islamistisch Terrorkämpfer etc. sollten nicht gesagt werden.
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27.02.2008 20:10 Uhr von cookies
 
+7 | -20
 
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27.02.2008 20:13 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -27
 
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27.02.2008 20:31 Uhr von ika
 
+6 | -21
 
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27.02.2008 21:38 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+6 | -3
 
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Gute Idee: Ohne einen Frieden mit dem Islam bzw. seinen muslimischen Nachbarn kann Israel auf Dauer nicht bestehen.
Aber ohne diesen dauerhaften Frieden werden auch die im Ausland lebenden Muslime und Juden nie ihre Vorurteile und Feindschaft gegeneinander abbauen.

Es ist richtig dass jemand einen Anfang macht.
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27.02.2008 21:44 Uhr von VarrY
 
+0 | -9
 
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Name Sehr paradox sein Name... "Ramadan" ..passt :D
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27.02.2008 23:48 Uhr von Scheich_Mampfred
 
+4 | -5
 
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endlich ;): bester schritt zur verbesserung der weltbevölkerungs-klimas. wenn der muslimische mob auch noch mitzieht ist es schon fast perfekt ;)
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28.02.2008 03:32 Uhr von booya
 
+3 | -4
 
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schöner Gedanke allerdings: kann ich seine authorität in muslimischen Staaten schlecht deuten, kommt aus der Schweiz, lebt in Cambridge tjo ... glaube eher nich das dieses Angebot von einer breiten Masse im islam selbst unterstützt wird.
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28.02.2008 11:07 Uhr von schlupfloch
 
+1 | -0
 
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ach wat vielleicht ne tolle idee, aber zum scheitern verurteilt. ich bin ja optimist, aber da sehe ich keine zukunft. die moslems werden weiter mit raketen schiessen und die juden werden weiter übertriebene racheaktionen starten. obwohl ich jetzt nicht mit sicherheit sagen kann, wer angefangen hat. wenn man den juden glaub war es ja schon immer ihr land, wenn man den palästinern glaubt, dann haben die juden das land gestohlen. vielleicht wäre es ausserhalb der region wirklich ansatzweise möglich, aber das wird die zeit zeigen.
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28.02.2008 11:09 Uhr von sptx
 
+3 | -2
 
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MPF: Die Juden hätten sich einfach nach dem 2. Weltkrieg Bayern schnappen sollen. Dann hätten wir alle ein problem weniger :-D
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28.02.2008 11:30 Uhr von Mehrzeller
 
+1 | -0
 
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Geschäft: Ferengi Erwerbsregeln:

Regel 34: Frieden ist gut für den Profit
Regel 35: Krieg ist gut für den Profit

oder Regel 10: Ein toter Kunde kann nicht soviel kaufen, wie ein lebender

http://www.cologneweb.com/...

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28.02.2008 11:52 Uhr von Onkeld
 
+2 | -0
 
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ich will: den kommentar von "sascha baron cohen" dazu hören !!
"versteck dein geld.. das sind juden" lawl
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28.02.2008 12:51 Uhr von Reiner Funden
 
+1 | -4
 
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Ein Verwirrter: schreibt einem anderen Verwirrten über seine verwirrte Welt und die Bedeutung der Transzendenz für die Verwirrung.
Die Evolution muss hier einfach einen Zahn zulegen.
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28.02.2008 14:18 Uhr von call.medic
 
+0 | -2
 
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Offener Brief es ist in der Mitteilung von einem "offenen Brief" die Rede. Die Überschrift ist aber so ungünstig gewählt dass man auch hätte denken können dass die Islamwissenschaftler jedem einzelnen Juden auf der Welt einen Brief geschickt hätten, was natürlich nicht der Fall war.

Für die Briten ist es ein günstiges Zeichen dass islamische Vordenker im eigenen Land diesen Schritt machen, da die Engländer sich vor allen Dingen vor den radikalisierten, jungen Moslems fürchten, die in Großbritannien geboren und aufgewachsen sind.
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28.02.2008 15:30 Uhr von wossie
 
+2 | -1
 
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@hafener: Es ist ein Anfang, ein Zeichen... ein winziger Schritt. Aber diese kleine Schritt muss erst einmal getan werden. So schlimm wie es klingt, aber erst nach einer Verständigung über die Grenzen hinweg kann man gegen die Schläger in den eigenen Reihen vorgehen.
Die Grenze zwischen den Friedliebenden und denen, die durch Krieg Geld und Macht zu erhalten hoffen, ist innerhalb des eigenen Volkes größer als die völkerübergreifende Grenze zwischen denen, die den Frieden wünschen.
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28.02.2008 15:34 Uhr von arbeitslos_12345
 
+1 | -1
 
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Wie kann man nen brief an ein ganzes Volk senden? Egal, ich würde erstmal einen Brief an die Palästinenser und überhaupt Arafat-Anhänger schreiben. Vielleicht würde sie das weiterbringen.
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28.02.2008 17:04 Uhr von Dare_13
 
+2 | -2
 
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Das ist eine tolle Idee: besonders in den paranoiden Zeiten in denen wir leben. Das zeigt wieder mal, wie dumm die Leute doch sind, die behaupten "Muslime an sich" wären schön "gefährlich".
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28.02.2008 17:08 Uhr von speculator
 
+1 | -0
 
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Gut so! :-): Eine nette Geste - aus Cambrige - aber ich bezweifle (leider!)ernsthaft, dass er eine entsprechende Vortragstour durch Riad, Beirut, Teheran, Bagdad, Damaskus, Kabul usw lange überleben würde... :-(
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28.02.2008 19:53 Uhr von jsbach
 
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Wenigstens mal eine: kleine Annäherung. Der Beginn einer friedlichen Koexistenz.. da ist es noch ein langer Weg! Aber einen Versuch ist es immer wer, so lange die Waffen schweigen.

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