27.02.08 16:05 Uhr
 14.024
 

14-Jähriger überfährt Autohaus-Mitarbeiter mit Porsche Cayenne

Ein 14-Jähriger Praktikant überrollte auf dem Gelände eines Autohauses einen Angestellten. Der Junge fuhr einen Porsche Cayenne, auf dem Beifahrersitz ein 25-jähriger Kollege.

Plötzlich verwechselte der Junge Gas- und Bremspedal, schoss auf einen 21-jährigen Angestellten zu. Der wurde von dem Geländewagen erfasst und überrollt. Erst ein Zaun des benachbarten Kindergartens stoppte das Vehikel.

Weitere Mitarbeiter bockten das Auto auf, befreiten den 21-Jährigen so aus seiner misslichen Lage. Er erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen, wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht. Der 14-Jährige Unglücksfahrer steht unter Schock. Es entstand ein Schaden in fünfstelliger Höhe.


WebReporter: bbastian
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mitarbeiter, Porsche, 14, Porsche Cayenne
Quelle: www.express.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2008 15:58 Uhr von bbastian
 
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Die Schuldfrage wird hier wohl nicht ganz so einfach zu klären sein. So schnell wird der Junge vermutlich kein Auto mehr bewegen (wollen), solche Unfälle sitzen oft sehr tief...
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27.02.2008 16:16 Uhr von pippin
 
+31 | -0
 
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Ich bin mir nicht sicher, aber aus dem Bauch heraus würde ich demjenigen die Schuld geben, der den Praktikanten ans Steuer gelassen hat.

Vielleicht hätte man ihm nicht unbedingt gleich einen Cayenne als "Testfahrzeug" geben sollen.
Für einen Anfänger stelle ich mir so ein Schlachtschiff schon mächtig übertrieben vor.
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27.02.2008 16:29 Uhr von nobody4589
 
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Illegal: Wer den Praktikanetn ans steuergelassen hat, hat sich strafbar gemacht. selbst auf privatem gelände darf einem minderjährigen praktikanten nicht aufgetragen werden, ein fahrzeug zu bedienen
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27.02.2008 16:31 Uhr von s1n
 
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was hat überhaupt ein 14. Jähriger hinten dem Steuer eines Autos zutun? Auch wenn er Praktikant ist, kann man doch keinen 14. Jährigen mal ne Testfahrt erlauben, er hat doch keinerlei Erfahrung wie man ein Auto fährt! also das finde ich sehr unverantwortlich von denjenigen, der den praktikant dies erlaubt hat ...
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27.02.2008 16:39 Uhr von wyatt.cx
 
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nobody: auf geschlossenemen privat Gelände darf man sehr wohl ohne lappen und unter 18 fahren ....
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27.02.2008 16:44 Uhr von golddagobert
 
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@ nobody4589: Stimmt nicht !

Minderjährige die sogar unter 14 sind fahren Rennen mit Karts, Motorrädern oder andern Fahrzeugen die mit einem Verbrennungsmoror berieben werden.

Was auf deinem Privatgelände passiert ist Deine sache die einzigen Probleme könnten mit der Versicherrung entstehen.

PS : Ein guter Freund von mir ist Automechaniker und der ist in seiner Lehre auch die Autos auf dem Firmengelände von A nach B gefahren, unteranderem auch LKW´s das ist ne ganz normale Sache.
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27.02.2008 16:52 Uhr von Shortone
 
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in jeder werkstatt: fahren die lehrlinge (azubis) mit fremden autos spazieren, das is normal und solange nichts passiert sagt auch niemand was dagegen, aber wenn mal was passiert dann steppt der bär ....
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27.02.2008 16:56 Uhr von Shortone
 
+6 | -0
 
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und im übrigen: ist es vollkommen wurscht ob man in einem porsche oder einem panda sitzt wenn es mal außer kontrolle geraten ist und man damit nicht gut umgehen kann sind alle gleich
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27.02.2008 17:01 Uhr von diehard84
 
+5 | -2
 
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wieso lässt man einen 14!!! jährigen Praktikanten! ein 80.000€ teuren Wagen fahren?

Wieso konnte der beifahrer nichts tun? evtl ins lenkrad greifen oder handbremse ziehn etc

das ist schon mehr als grob fahrlässig...
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27.02.2008 17:36 Uhr von diehard84
 
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@ Shortone: Das glaubst aber auch nur du... Ich würde meinen Wagen sicher nicht in eine Werkstatt geben wo er von Minderjährgen im 1. Lehrjahr bewegt wird. So wie ich das bisher gesehen habe werden diese Fahrzeuge von den Facharbeitern von A nach B auf dem Betriebsgelände bewegt und der Lehrling schraubt nur. Es sei denn er ist volljährig und hat den Führerschein und entsprechende erfahrung. Dann ist es was anderes.
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27.02.2008 17:39 Uhr von Howard2k
 
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Bedingung ist das der Hof unzugänglich war als der Unfall passierte. Wenn irgendwo ein Tor offen stand, hat das Autohaus ein Problem. Dann is nämlich nix mit "Freifahrten für alle"
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27.02.2008 18:35 Uhr von Schwertträger
 
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@diehard84: Macht es einen Unterschied, ob er den Mann nun mit einem 80.000 EUR Wagen oder mit einem 12.000 EUR Wagen überfuhr??

Und wenn der Junge den Wagen ohne Probleme von Punkt a nach Punkt B fährt, kann Dir das als Kunde doch egal sein. Der fährt das Ding wahrscheinlich respektvoller als der Geselle, der evtl. mit dem Ding kalt über´s Gelände peitscht.


Es ist doch nun wirklich nichts Besonderes, dass man einen jungen Praktikanten mal probieren lässt, wenn der nun schon mal bei Porsche ein Praktikum macht.
Allerdings ist das Problem groß, wenn etwas passiert, das ist klar.

Der 25-jährige Beifahrer hätte sich ein Stück Strecke suchen sollen, wo nur Zaun und kein 21-Jähriger im Weg gestanden hätten. Aber nun gut, hinterher ist man immer schlauer und so ein tragisches Unglück passiert nun mal ab und an.


Die Empörung einiger hier nehme ich jedenfalls nicht ernst, denn etliche der Empörten haben wahrscheinlich selber die ersten Meter mit Papa gefahren, lange bevor sie offiziell mit dem Führerschein begonnen haben.
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27.02.2008 18:53 Uhr von KaNuddel
 
+2 | -0
 
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@diehard84: 1) wa glaubst du was es bringt, bei dem PS starken Gefährt die Handbremse zu ziehen, wenn der Junge auf dem Gas steht?
Nicht viel zumindest.
2) Also mir wäre lieber, der Azubi fährt mein Auto dass ich in die Werkstatt bringe von A nach B, als dass er da daran rumschraubt..
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27.02.2008 19:00 Uhr von saber_
 
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ich finds lustig wie alle hier gleich aufschreien von wegen minderjaehrig und autofahren...


mein vater hat mir in der 3. klasse grundschule das autofahren beigebracht... motorrad kam erst spaeter, da ich mit meinen fuessen noch nicht auf den boden gekommen bin...
alles natuerlich hinterm haus in einer abgesperrten kiesgrube wo nicht jeder reinkam...nur eben mit schluessel...

irgendwann muss man ja seine erfahrungen machen... und ich kapier nicht was daran so schlimm sein sollte?

natuerlich kann mans boese ausnutzen und das so erlangte wissen missbrauchen...aber man kann sichs auch selber beibringen... so schwer ist es ja nicht!

das ist eben ein "ganz normaler unfall" gewesen... leider ist dabei ein mensch schwer verletzt worden...
und man kann weder dem jungen noch dem beifahrer die schuld zusprechen...

ist halt leider sone sache wo man einfach sagen muss: "zur falschen zeit am falschen ort"....

bin auch mal unter nem baum gestanden wo kumpel drin rumhing...und ein ast brach ab und traf mich am arm...
waer ich 10 cm weiter weg gestanden haette er mich eben verfehlt... das leben ist eben nicht kalkulierbar... sowas passiert halt leider
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27.02.2008 19:02 Uhr von snm
 
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@ wyatt.cx: Wenn das so klar wäre würde die Polizei wohl nicht ermitteln. Möglicherweise ist ja zu klären wie geschlossen und wie privat das Gelände war.
Auf jeden Fall hat ein 14-Jähriger nichts hinter dem Steuer eines Autos zu suchen wenn die Möglichkeit einer Gefährdung von dritten besteht. Hier war das ja scheinbar nicht der Fall.
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27.02.2008 19:06 Uhr von herrderdinge
 
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@Shortone: dann hast Du ganz offensichtlich den Unterschied noch nicht kennen gelernt! Das ist schon ein riesiger Unterschied ob Du auf das Gaspedal eines Panda oder Porsche drückst!
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27.02.2008 19:10 Uhr von herrderdinge
 
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@ Shortone: "Wieso konnte der beifahrer nichts tun? evtl ins lenkrad greifen oder handbremse ziehn etc

das ist schon mehr als grob fahrlässig..."

Wenn Du bei einem Porsche statt kräftig aufs Bremspedal zu treten das Gaspedal erwischt, lässt Du ruckzuck mehrere Meter hinter Dir ohne das da jemand reagieren kann.
Trotzdem trägt der Beifahrer wohl hier die Hauptschuld, denke ich.
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27.02.2008 19:18 Uhr von Deniz1008
 
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hoffentlich A bis Z versichert.... :) :)
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27.02.2008 19:24 Uhr von Helfi25
 
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Wow: Erstmal finde ich das auch heftig, das ein 14 jähriger am steuer sitzt. Aber wie im Kommentar vor mir ist das schon richtig, das man auf dem Privatgelände minderjährige fahren dürfen. Ich bin Selber Kfz- Mechaniker und bei uns ist das auch so gewesen, da aber schon mehr passiert ist machen wir das auch nicht mehr.
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27.02.2008 19:40 Uhr von seto
 
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was macht denn: ein 14jähriger praktikant am steuer eines porsche cayenne???

langsam wirds immer schlimmer bei uns
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27.02.2008 19:43 Uhr von Ramius
 
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hätte er nicht mal eben seinen kollegen an die wand genagelt, wäre das sicher niemanden aufgefallen,
das spricht doch wohl, das 14 jährige öfter am steuer sind als einige wahr haben wollen
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27.02.2008 20:06 Uhr von loggedin
 
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mich wundert dass manche offenbar meinen, man müsste auto fahren lernen bevor man zur fahrschule geht. ich hab das erste mal am steuer gesessen, nachdem der großteil der theoriestunden schon vorbei war und hab trotzdem nur die mindestanzahl fahrstunden benötigt. und das als frau! ;-)

ich halte es für überflüssig, kinder ans steuer zu lassen. die können sich (und anderen) noch früh genug den hals abfahren.
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27.02.2008 20:31 Uhr von Schwertträger
 
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@loggedin: auf dem Lande fahren die Jungs Trecker und helfen dem Vater, lange bevor sie offiziell fahren dürfen. Jedenfalls häufig.

Und es spricht ja auch nicht viel dagegen. Dieser Unfall jedenfalls hätte nach einer Fahrschule noch genauso passieren können. Momentan z.B. steigt meine Mutter nach 30 Jahren Schaltwagen auf Automatik um und ich weiss nicht, ob im Ernstfall und in der Schrecksekunde dann nicht doch der Fuß auf dem Gas landet, statt auf der Bremse, im Gewimmel von linkem und rechtem Fuß.

Sei froh, wenn Du vorher brav warst, nicht fahren musstest und trotzdem mit der Mindestanzahl an Fahrstunden auskamst, bei anderen ist das icht so. Warte doch erstmal Deinen Sohn/Deine Tochter ab. Dann sprechen wir uns wieder.
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27.02.2008 21:47 Uhr von loggedin
 
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@schwertträger: ja, auch in der gegend, aus der ich komme, fahren die jungs trecker. die meisten wahrscheinlich auch gar nicht mal schlecht. trotzdem erinnere ich mich an einen unfall vor einigen jahren, bei dem ein junge seinen bruder überfahren hat.

ich behaupte ja gar nicht, dass diese art unfall nicht auch jemandem hätte passieren können, der schon älter war und das autofahren "offiziell" gelernt hat. aber ich bin der meinung, dass das risiko bei einem jüngeren fahrer deutlich höher liegt (soweit ich weiß zeigen offizielle unfallstatistiken ein ähnliches bild). somit wäre derselbe unfall bei einem "erfahrenen" fahrer mit höherer wahrscheinlichkeit nicht passiert. er wäre also vermeidbar gewesen.

meiner meinung nach ist es wichtiger, die gesundheit vieler menschen zu schützen als einem kind "den spaß zu gönnen", oder z.b. einem landwirt einen früheren feierabend zu ermöglichen oder die einstellung eines zusätzlichen mitarbeiters zu ersparen.

aus diesem grund werde ich meinen kindern, sofern ich welche bekommen sollte, das fahren sicherlich nicht selbst beibringen, erst recht nicht bevor sie reif dafür sind.

off topic: was den umstieg auf automatikwagen betrifft habe ich noch nie verstanden warum oft behauptet wird, dass man leicht mit dem linken und rechten fuß durcheinanderkomme. die beiden rechten (also die beiden einzigen ;)) pedale im automatikfahrzeug bedient man, genau wie bei einer schaltung, mit dem rechten fuß. das einzige problem kann ein im automatikwagen breiteres bremspedal darstellen, das man z.b. beim versuch auszukuppeln mit dem linken fuß erwischt. dann bleibt man aber höchstens recht plötzlich stehen, und fährt keine leute über den haufen...
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27.02.2008 22:55 Uhr von shadow#
 
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dumm gelaufen: nichts gegen praktikanten die fahrzeuge umparken, aber eventuell hätte man sich vorher vergewissern sollen dass er auch fahren kann.

wie man bei automatik gas und bremse verwechseln kann ist mir schleierhaft - selbst wenn es jemand schaffen sollte, steht er dann normalerweise bereits mit dem linken fuß auf der bremse und probiert aus wie gut die bremsen noch funktionieren.
um gas und bremse zu verwechseln darf man schon gar keine ahnung haben wofür die pedale überhaupt gut sind.

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