27.02.08 14:33 Uhr
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Universität: Kostet ein Medizinstudium bald 50.000 Euro?

Die Universität Witten-Herdecke, eine private Einrichtung im Land Nordrhein-Westfalen, will zum kommenden Wintersemester die Preise deutlich anheben. Statt 30.000 Euro müssen werdende Mediziner dann 50.000 Euro auf den Tisch des Hauses legen.

Die Privathochschule will mit dem Geld neue Lehrstühle im Fach Medizin finanzieren, um somit erheblichen Kritiken des Wissenschaftsrates aus dem Jahr 2005 zu begegnen. Der Tendenz, dass nur noch Betuchte das Medizinstudium wählen können, würde die Neuerung sicherlich Rechnung tragen.

Der Sprecher der Hochschule, Bernd Frye, zieht sich mit einem Standardargument aus der Kritik: Man passe sich den Preisen an, die offensichtlich auf dem Markt zu finden sind.


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WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Euro, Medizin, Universität
Quelle: www.derwesten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2008 14:55 Uhr von Carry-
 
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privat: ausserdem ist das eine private einrichtung und die kann deswegen verlangen was sie will.
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27.02.2008 15:33 Uhr von phil_85
 
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Wer studiert dann noch Medizin? Mediziner verdienen eh schon viel zu wenig, da das Gesundheitssystem die Werbung der Pharmakonzerne finanzieren muss. Wenn´s dann noch teurer wird, ist das nicht gerade förderlich.

Es ist zwar nur eine private Hochschule. Doch wenn irgendwer mal angefangen hat, ziehen viele flott nach, vorallem wenn´s um Geld geht...

Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese "medizinische Elite" (ich nenn sie einfach mal so, da mit mehr Mitteln normalerweise bessere Bildung einhergeht) nicht in Deutschland verweilen wird. Und wer doch hier bleibt wird in relativ kurzer Zeit höhere Ämter bekleiden und von der Werbung der Pharmakonzerne profitieren.
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27.02.2008 16:55 Uhr von SiggiSorglos
 
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löblich... alle angehenden Ärzte: erstmal soweit verschulden um sie nach erfolgreichem Abschluss dazu zwingen zu können, nicht gleich ins Ausland abzuwandern. Denn in der Hinsicht trocknet dieses Land nach und nach aus... vor allem im Osten und in ländlichen Gegenden ohne enorm reiche Privatpatienten.
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27.02.2008 18:42 Uhr von artefaktum
 
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@ SiggiSorglos: >>erstmal soweit verschulden um sie nach erfolgreichem Abschluss dazu zwingen zu können, nicht gleich ins Ausland abzuwandern.<<

Auch wenn du Schulden in Deutschland hast, kannst du durchaus ins Ausland gehen. Nichts spricht dagegen, sein Darlehen in Deutschland mit einem Job im Ausland abzubezahlen.
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27.02.2008 18:51 Uhr von Nester
 
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"nur noch" betuchte? als ob das bei 30.000€ anders gewesen wäre -.-"
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27.02.2008 20:29 Uhr von cookies
 
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Überschrift verwirrt! Die meisten Studiengänge werden immer noch mit den Regelsätzen an Studiengebühren angeboten!

Wenn man heute ein Medizinstudium anfängt, muss man schon sehr motiviert sein. Man ackert jahrelang für ein mickriges Gehalt unter schlimmen Arbeitsbedingungen. Die Zeiten, in denen man als niedergelassener Arzt die große kohle macht, sind vorbei.

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