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RWE - Stromausfälle größeren Ausmaßes im Sommer?

Glaubt man dem Chef des Energieversorgers RWE, Jürgen Großmann, so muss in Deutschland im Sommer mit zum Teil tagelangen Stromausfällen gerechnet werden, sollte der Sommer heiß werden.

Großmanngibt als Grund für seine Ankündigung die nicht ausreichende Anzahl an Kraftwerken an. Ein vernünftiger Mix - so Großmann - der "Braunkohle und Kernenergie" einschließe, sei nötig.

Europaweit gäbe es heutzutage schon Probleme mit der Energieversorgung, wenn ein warmer Sommer mit wartungsbedingten Ausfällen von Kraftwerken zusammen träfe. Die gute Nachricht für Verbraucher: Laut Großmann ist mit einer Strompreiserhöhung im Jahr 2008 nicht zu rechnen.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Sommer, RWE
Quelle: www.welt.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2008 11:37 Uhr von chrisgz493
 
+19 | -5
 
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die wollen: nur die erlaubnis zum bau neuer kohlekraftwerke!
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27.02.2008 11:44 Uhr von aawalex01
 
+16 | -3
 
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Schwachsinn: löl

Schwachsinn.Wir hatten schon etliche male ein sehr heißen Sommer und nix ist passiert.Also wird auch diesmal nix passieren.Ich glaub noch nicht mal das der Sommer so extrem heiß werden wird.

@chrisgz493

Geb ich dir Recht.Die wollen mehr Kraftwerke bauen,deswegen lassen die sich solche Schwachsinnige Aussagen einfallen
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27.02.2008 11:48 Uhr von vostei
 
+14 | -2
 
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@chrisgz und warum wurde dann ein modernes, mit rauchgasentschwedelung etc pp ausgerüstetes kraftwerk von der eon abgerissen?
http://www.gl-erlangen.de/...

http://www.fen-net.de/...
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27.02.2008 11:59 Uhr von oneWhiteStripe
 
+5 | -11
 
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wo bleibt denn der kommentar der akw-fans? erstmal auf die linken, grünen und gutmenschen(?) schimpfen. und dann prollen dass es keine alternative zu AKWs gibt. *lol*

aber der gute ist schon relativ leicht durchschaubar...*lol* diese strom-nazis^^
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27.02.2008 12:09 Uhr von vostei
 
+6 | -0
 
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für AKWs: gilt im Prinzip das Gleiche - auch hier wurde nicht in zukunftsweisende Konzepte investiert (könnte ja was kosten), sondern die Industrie reitet auf veralteter Technik herum, dem Status Quo und den noch auslutschen, bis es strahlt....
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27.02.2008 12:16 Uhr von ArrowTiger
 
+7 | -0
 
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@Gollum666: -- "Wann werden die endlich zerschlagen.."

Die Schattenseiten der Privatisierung von gemeinwirtschaftlichen Unternehmen der Grundversorgung. Angeblich sollte ja alles billiger und besser werden. Bisher habe ich das aber nur bei den Telekommunikationsunternehmen bemerkt.

Lokal werden glücklicherweise viele privatisierte Unternehmen wieder kommunalisiert - mit der Folge, daß die Leistungen wieder günstiger und besser wurden. Wird Zeit, daß die auch wieder bei der Energiewirschaft passiert...
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27.02.2008 12:26 Uhr von Snak3
 
+5 | -6
 
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meinetwegen: sollen sie lieber AKW´s bauen, als Braunkohlekraftwerke.
AKW´s sind zwar auch nicht gut, aber wenn wir endlich das Problem mit Endlagerung in den Griff bekommen haben und eine bessere Wiederaufbereitung haben, dann sind sie eine bessere Alternative.
Meiner Meinung nach sind Braunkohlekraftwerke ein Schritt nach hinten...
Einerseits wollen sie alle was gegen die Klimaerwärmung tun, aber andereseits bauen sie BKK´s...

Solange wir noch keine wirklich rentablen erneuerbaren Energien haben (z.B. Sonne), sind AKW´s die bessere Alternative.
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27.02.2008 12:34 Uhr von vostei
 
+4 | -2
 
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nochmal: auch für Kohlekraftwerke gibt es sowohl, was den Schwefel, als auch CO2 betrifft Technologien, in die halt investiert werden müsste, das tun die Konzerne aber nicht.

Sie reiten auf "bewährter" aber veralteter Technik herum und wenn es ihnen seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben wird, machen sie nichts und holen sich ihre Kapazitäten halt aus dem Osten...

Die wollens billig - billig wie eben diese Panikmache, die sich dann, wenns soweit wäre auch noch selber steuern ließe...
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27.02.2008 12:55 Uhr von konfetti24
 
+5 | -0
 
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Laut Großmann ist mit einer Strompreiserhöhung im Jahr 2008 nicht zu rechnen.??? Ich lach mich tot!

Über 400 Anbieter haben den Strom eh schon emens angehoben. Also was soll der dumme Spruch?
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27.02.2008 13:04 Uhr von Silenius
 
+4 | -1
 
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Unsinn! Das ist nur wieder Panikmache, damit man Werbung für die höchst einträglichen Kohlekraftwerke machen kann. Die Stromkonzerne verknappen die Energie künstlich. In Deutschland stehen noch genug AKWs, die nur teilweise genutzt werden.
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27.02.2008 13:23 Uhr von uhlenkoeper
 
+5 | -0
 
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Wenn der Sommer sehr heiß ist, helfen auch AKW´s nicht. Diese Aussage ist pure Volksverdummung.

Wir hatten es hier im heißen Sommer vor zwei Jahren, dass entlang der Elbe die Kraftwerke Krümmel und Brunsbüttel abgeschaltet wurden btw. auf Minimallast fuhren. Warum ? Weil einerseits das Kühlwasser, das aus der Elbe entnommen wird, einfach zu aufgeheizt war und andererseits der Pegelstand massiv gesunken war.

Noch platter braucht man nun wirklich nicht versuchen, den Atomausstieg durch die Hintertür zu unterlaufen.
Wenn es HEISS und sehr trocken ist, dann fallen in ALLEN energieerzeugenden Bereichen Probleme an.

Hinzu kommt, dass zudem im Sommer der Energiebedarf ein geringerer ist als im Winter. Immer vorausgesetzt, es greift hier nicht der Irrsinn aus Amerika und Südeuropa um sich, dass bei hohen Temperaturen im großen Stil Klimaanlagen angeschmissen werden. Kann mich erinnern, dass in Californien vor zwei Jahren der Einsatz von Klimaanlagen aus genau diesem Grund stundenweise komplett verboten wurde.
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27.02.2008 13:40 Uhr von _BigFun_
 
+2 | -1
 
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na und ? dann leben wir halt mal wie in der Steinzeit - was solls - mal ehrlich - die Stromkonzerne erleben nun die Folgen der Profitsucht, nachdem Jahrzehntelang nur Geld eingesackt wurde, liegt unserer Stromwirtschaft auf dem Niveau von 1960. Wartungsintervalle wurden mehr und mehr auseinandergezogen, alte Kraftwerke leigen seit Jahrzehnten still und dienen nur dafür, dass andere Kraftwerke die Emissionen erhöhen können.
Und dadurch, dass wir immer mehr Strom importieren, wird es sicherlich auch nicht besser.
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27.02.2008 15:21 Uhr von Aerial
 
+4 | -1
 
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@Vela: Der gute Mann heißt Hans-Peter Dürr:
Zitat:
"Ich habe mal ausgerechnet, dass der gegenwärtige Primärenergieverbrauch der gesamten Menschheit bei 13 Terawatt liegt. Dies entspricht etwa der körperlichen Arbeitsleistung von 130 Milliarden kräftigen Energiesklaven, die jeden Tag zwölf Stunden lang ohne Pause in unseren Auftrag mit voller Pulle auf dieser Erde malochen. Eine Sklavenstärke nehme ich hierbei als eine Viertelpferdestärke, etwa 200 Watt, an. Ein Mittelklassewagen mit 60 PS hat somit bereits 230 Energiesklaven unter der Haube. Ein Mercedes der S-Klasse mit 190 PS sogar die dreifache Anzahl. Die Frage lautet: Wie viele Energiesklaven verträgt unsere Biosphäre, die ja ein kompliziertes, ausbalanciertes Ökosystem ist, in dem das eine mit dem anderen gekoppelt ist? Und da stellt sich heraus, dass die maximale Grenzbelastung durch menschliche und technisch aufbereitete Energieumsätze für die gesamte Erde etwa bei insgesamt zehn Terawatt liegt. Das entspricht 100 Milliarden Energiesklaven."
Quelle:http://www.pm-magazin.de/...
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27.02.2008 15:38 Uhr von Hebalo10
 
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Ökostrom: kann nicht eingespeist werden, ist in Größenordnungen überschüssig, weil die maroden Netze überlastet sind.

Hier will man ein ganzes Volk für dumm verkaufen!
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27.02.2008 16:07 Uhr von theiny
 
+1 | -0
 
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hahaha: "Die gute Nachricht für Verbraucher: Laut Großmann ist mit einer Strompreiserhöhung im Jahr 2008 nicht zu rechnen." <--- wer´s glaubt wird selig die denken wohl wir "kleinen" leute sind bescheuert...
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27.02.2008 16:40 Uhr von The_Nothing
 
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Tja, das Problem ließe sich vermeiden Man könnte die Milliarden-Überschussen aus der Kundenabzocke mal in die Sanierung des Stromnetzes stecken. Dann würden die Begründungen für die Strompreiserhöhungen wenigstens teilweise mal der Wahrheit entsprechen.

Man sollte die Energiechefs alle am nächsten Laternenpfahl aufknüpfen.
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27.02.2008 16:57 Uhr von diehard84
 
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das sind doch alles nur lügen gestern erst kam in Frontal 21 dass das deutsche Stomnetz überlastet ist und zuviel Strom produziert wird vorallem durch Windräder der garnicht in die Netzte gespeist werden kann aufgrund maroder und überalterter Netze. Dort sollte sich mal was tun und investiert werden. Auch das Windräder still stehen müssen wegen diesem problem wurde dort von deren Betreibern gesagt. Mit Kohlekraftwerken lässt sich eben mehr verdienen als mit Öko obwohl einige im Grunde eingespart werden könnten und von der Windkraft abgelöst...aber das will man als Konzern ja nicht

Ich Frage mich was mit den ganzen erhöhungen der Energiepreise gemacht wird wo wird dieses geld investiert? oder bekommt da der Manager wieder 5Mio€ mehr Gehalt wärend die Strommasten knicken und die Netzte immer mehr ausfälle haben?....Diese privatisierung entwickelt sich in eine immer bedenklichere Richtung und die Netze überaltern weiter...
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27.02.2008 17:09 Uhr von K.haos
 
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pro AKWs: Ich finde auch der Atomenergieausstieg sollte gestoppt werden, lieber sicher hier als unsichere an der Grenze zu Polen und Tschechien die für viel teureres Geld den Strom an uns verkaufen
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27.02.2008 19:06 Uhr von Ben Sisko
 
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Was machen RWE wie auch die anderen stromproduzierenden Unternehmen mit Ihren horrenden Gewinnen, frag ich mich. Liechtenstein?

*duck und wech*
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27.02.2008 19:30 Uhr von guslan
 
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@ VegaVelocity: >>So hab ich beispielsweise eine Hifi Anlage die im Betrieb bei Zimmerlautstärke knapp 300 Watt aufnimmt und im Standby Modus immernoch 250 Watt.<<
Ich hätte die Hifi-Anlage längst weggeschmissen. Habe vor 7-8 Jahren eine neue gekauft und meiner verbraucht im Standby nur 0,2 Watt!!!
Ich achte schon seit Jahren auf den Stromverbrauch im aktiven und Standby Zustand.
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27.02.2008 19:51 Uhr von Irminsul
 
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Bei dem was man heut für Strom zahlt wäre das wohl ein mehr als enttäuschend.
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27.02.2008 19:53 Uhr von snm
 
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Zerschlagen: Solche Gewinnorientierten Unternehmen werden nie ausreichend in die Netze investieren oder alternative Energien fördern, die erst in einigen Jahren unsere Energie sichern könnten.

Die Marktwirtschaft funktioniert hier nicht. Die Netze sollten verstaatlicht werden. Ähnlich sieht es bei der Trinkwasserversorgung oder dem Schienennetz aus.
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27.02.2008 20:01 Uhr von cookies
 
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dämliche Ankündigung! Mal abgesehen von der diskussion, welche Art Kraftwerk nun das beste für Umwelt und/oder Wirtschaft ist, so ist doch eine Ankündigung eines eventuellen Stromausfalles dumm und frech zugleich.

ERstens hatten wir schon so manchen heißen Sommer ohne großen Dramen (2003 z.B.), zweitens sollte man doch erstmal alle Vorkehrungen treffen, um einen Stromausfall zu verhindern, um Unruhe zu vermeiden. Was bringt diese Ankündigung? Rein gar nichts, nur noch mehr Unmut gegenüber der größten Abzocker!
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27.02.2008 21:46 Uhr von guslan
 
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Video über das Problem: Hab das Video gefunden wo über Problem berichtet wird.

http://filmpirat.de/...

http://frontal21.zdf.de/...
http://frontal21.zdf.de/...
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27.02.2008 23:53 Uhr von Der Erleuchter
 
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Bis zum Sommer haben sie: eh kein neues Kraftwerk gebaut - warum also die Panikmache? Is doch nur wegen der Atomkraftwerke - pure Lobbyarbeit.

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