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Statistisches Bundesamt: 41 % der Deutschen leben von Erwerbstätigkeit

Der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes für 2006 hat ergeben, dass in Deutschland 41 % der Menschen ihren Lebensunterhalt durch Arbeit sichern. Befragt wurde nach der überwiegenden Lebensunterhaltsquelle.

Der Zensus ergab außerdem, dass 28 % von Angehörigen versorgt werden - meist Kinder. 22 % leben von ihrer Rente oder Pension. Weitere sechs Prozent erhalten Arbeitslosengeld I oder II. Je ein Prozent lebt von BAföG oder sonstigen Sozialleistungen wie Sozialhilfe, Grundsicherung und Asylbewerberleistungen.

Menschen, die von ihrem Vermögen leben, wurden zwar erfasst, die Quote hierfür ist aber nahe bei null Prozent.


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WebReporter: multimediakind
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Bundesamt, Erwerb, Erwerbstätig
Quelle: www.faz.net

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2008 12:03 Uhr von multimediakind
 
+0 | -0
 
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Quelle lesen, sehr interessant. "Deutschland sei drittgrößter Sozialstaat der Welt." Warum dann immer nur das Geschrei?
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27.02.2008 13:34 Uhr von vst
 
+11 | -4
 
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aha: wenn ich mir das theater in deutschland immer anhöre hätte ich gedacht, dass 50% von asylleistungen und hartz IV leben.

wobei ich jetzt nicht weiß, wieviel von den 41% von ihrer erwerbstätigkeit leben können und nicht noch nebenher zuschüsse vom staat bekommen.

mal die quelle lesen.
gegen später.
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27.02.2008 13:55 Uhr von Das allsehende Auge
 
+11 | -1
 
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Richtig - das kommt sogar hin. Letztes Jahr gabs die Meldung; Dass, 4 Erwerbstätige für 10 Personen aufkommen müssen - auch Statistisches Bundesamt - Bildzeitungsmeldung.

Das bedeutet; Dass, einer arbeitet (erwirtschaften muss), um zweieinhalb Personen zu ernähren - sich selbst und noch einen und einen Halben mehr.

Nebenbei ist und wird das System dadurch zusammenbrechen.
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27.02.2008 14:04 Uhr von StoWo
 
+15 | -14
 
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Dieses Land wird nicht regiert, sondern verwaltet! 41% können für sich selbst sorgen. 41%!!!

Im Umkehrschluss bedeutet, dass 59% (!!!) der Bevölkerung keiner Arbeit nachgehen kann, um sich selbst zu versorgen!

59%! Von vielleicht 60 Millionen Erwerbsfähigen!

Dieses Land wird nicht regiert, sondern verwaltet...!
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27.02.2008 14:07 Uhr von multimediakind
 
+3 | -2
 
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@stowo: vor kurzem war die zahl der erwerbstätigen in deutschland erstmals über 40.000.000 - nur arbeiten von denen nicht alle voll bzw. sind ehepartner und werden trotz eigenes verdienstes vom partner "versorgt" somit tauchen sie nicht mehr bei den 41% auf, sondern gelten als mensch it hauptlebensunterhalt durch Angehörige...
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27.02.2008 14:09 Uhr von multimediakind
 
+4 | -2
 
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achja: zu den 41% muss man eigentlich noch die 22 renter/pensionäre dazu zählen, die einst selbst für sich gesorgt haben, macht also 63 prozent. wenn man also nich die kinder dazu zählt, relativiert sich das ganze wieder.
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27.02.2008 14:16 Uhr von whitechariot
 
+1 | -1
 
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@ StoWo: Da verstehst Du was falsch... das heißt jetzt nicht, dass die Arbeitslosenquote bei 59 % liegen würde... was meinst Du, wieviele Kinder und Renter darunter sind, Hausfrauen/Hausmänner etc.
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27.02.2008 14:18 Uhr von kleiner erdbär
 
+4 | -2
 
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@ StoWo ...stimmt so nicht! da steht doch ausdrücklich, dass 28% vom unterhalt ihrer angehörigen leben, und das sind hauptsächlich kinder, und weitere 22% leben von rente/pension...

macht also 50% der deutschen, die eben NICHT erwerbsfähig sind!!! (oder willst du in zukunft kinder & rentner arbeiten schicken...?!)

bleiben also "nur" noch 9%, die arbeiten könnten, um sich selber zu versorgen!!!


...also mach mal nich so ne panik hier...!
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27.02.2008 14:30 Uhr von madasa
 
+1 | -2
 
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Irreführende Informationen: Im Titel wird von "41 Prozent der DEUTSCHEN", im ersten Absatz aber von in Deutschland lebenden Menschen gesprochen. Das sind zwei unterschiedliche Grundlagen, die verwendet werden.
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27.02.2008 15:56 Uhr von Das allsehende Auge
 
+7 | -4
 
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Milchmädchenrechnung: Hab ja schon geschrieben, dass man für sich selbst, einen Partner und einen Halbwüchsigen aufkommen muss (na-ja etwas umschrieben). Im Durchschnitt hat jedes Paar (zwei Personen) ein Kind - sogar noch ein bisschen Kommazahl mehr. Und es sind etwa genauso viel Männer und Frauen die hier leben.

Bedeutet - nach Milchmädchenrechnung; Dass, wir gar nicht mehr unsere Rentner versorgen können oder Arbeitslose oder. Denn das was sie zum Lebensunterhalt brauchen, muss entweder bei sich selbst gekürzt werden oder bei den Kindern.

Was sagt das? Das, dass garnicht geht, obwohl diese Milchmädchenrechnung ja aus bekannten statistischen Zahlen besteht. Also, dass System ist zusammengebrochen - das ist statistischer Fakt.

Noch was aus der Quelle:

5,1 Millionen bekammen Arbeitslosengeld II, 1,9 Millionen Sozialgeld - wie viel Arbeitslose haben wir - hatten wir vorletztes Jahr? Übrigens, die Zahl der Arbeitslosengeld I Empfängern fehlt in der Quelle. Wenn das die erwähnten fehlenden 10 Prozent sind, entspricht das etwa 700.000. Bedeutet also; 7 Millionen offizielle und inoffizielle Arbeitslose hatten wir im vorletzten Jahr.
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27.02.2008 17:31 Uhr von vst
 
+4 | -1
 
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das allsehende auge scheint doch: nicht alles zu sehen

" Weitere sechs Prozent erhalten Arbeitslosengeld I oder II."
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28.02.2008 09:37 Uhr von Samosa999
 
+1 | -1
 
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..arbeiten und geld verdienen ist schön und in unserer firma..müssen einige mitarbeiter zum amt und holen sich zusätzlich noch hartz 4 ...weil der lohn zum leben nicht ausreicht!!!
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28.02.2008 13:28 Uhr von ostblogger
 
+0 | -0
 
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Wer hat wen gefragt ?? Traue keiner Statistik ...

-- I. --
"Menschen die von ihrem Vermögen leben ... liegt bei nahe NULL" - vielleicht schmort das Vermögen auf Geheimkonten; sprich: gemeldete Zinserträge = NULL ! Oder das Immo-Vermögen ist "belastet" für den Kauf weiterer Immobilien (Stichwort: Abschreibungsmodelle).

Zudem; wer Vermögen "erarbeitet" hat, hat soviel "Geldzufluss", der nach der "PRO CENT LOGIK" die Zinsen zu Peanuts degradiert. Und wer mehr Ertrag will, wird seine "Zockerei" immer als Arbeit = Erwerbstätigkeit deklarieren (Als Angestellter seiner eigenen ICH-GmbH ! Und seine ganze Familie mit anstellen ...)

-- II, ---
Nach der Statistik sind nur 1% der Deutschen nicht einsortiert. Das sind Selbständige, Politiker, leitende Beamte und leitende Angestellte, etc.

Selbständige sind alle, die von Miet&Pachterträgen etc. "gewinnorientiert" handeln. Also aus "Wenig" oder "Viel" MEHR machen "wollen".

Hinweis:
In Berlin sind 10% der "Arbeitsfähigen" selbständig.
Und mindestens nochmal 10% Scheinselbständig !!
Und die geschätzte Schwarzarbeiterquote zusätzliche 30% !
Zudem sind 37% der Berliner Bevölkerung Rentner !!

In NRW und in Hessen (nur dafür kann ich reden) sind ähnliche Werte zu finden ...

So what ! Statistik für wen ??? Fragt mal Sarazin oder Koch !

Hat man auch 2006 ZUMWINKELS gefragt ?? JA DANN ...

>ö--//
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28.02.2008 13:42 Uhr von ostblogger
 
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NACHTRAG: Und ebenfalls fehlen ALLE Freiberufler, Künstler wie Grafiker, Desiner, Professoren, Musiker, etc. in der Statistik !

Vorgennante würden ebenfalls der nichterwähnten (1% Rest-) Gruppe zuzuordnen sein....

<>
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28.02.2008 14:07 Uhr von ostblogger
 
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SORRY -- nochmals ein Nachtrag: "Erwerbstätigkeit" ist ein definierter Begriff.
Entsprechend sind meine vorherige Aussagen zur Statistik teilweise zu revidieren !!!

http://de.wikipedia.org/...

<>
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28.02.2008 15:10 Uhr von speculator
 
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statistik mit Statistiken lässt sich, denk ich, alles immer so darstellen wie "man´s"(wer?) grade braucht...

Stichwort "Mindestsicherungsbericht" - das kann ja nur heissen: uns geht gar nicht so schlecht, weiterer Spielraum für Kürzungen im Sozialbereich ist sicher vorhanden und die armen Spitzenverdiener sind echt zu stark belastet, also besser den Spizensteuersatz bissl senken...

Liest sich auch so, als ob die ganz ganz wenigen Besser- und Spitzenverdiener mit ihren Steuern alle andern mit durchfüttern. - Kein Wunder wenn nur von der "Einkommenssteuer" geredet wird. Aber wenn ich meine Lohnabrechnung anschau, dann macht nicht die Lohnsteuer das Kraut fett, sondern die Beiträge zu Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung. Und hey: wie viele Besser- und Spitzenverdiener zahlen auch nur einen Cent in die gesetzliche Kranken-, Pflege- oder Rentenversicherung?!

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