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Mainz: Sinnsuche bei der FDP

Guido Westerwelle schläft derzeit schlecht. Nachdem die FDP den Einzug in Hamburg verpasst hatte, macht er sich Gedanken über die Zukunft der Partei. Weil es zusammen mit der FDP keine Mehrheit mehr gibt, orientiert sich die CDU nun Richtung der Grünen. Die FDP steht im Abseits.

Schon nach der Bundestagswahl 2005 hat sich Westerwelle geweigert, sein Programm zu ändern und zusammen mit SPD und den Grünen eine Regierung zu bilden. Er meinte, die FDP sei keine "Umfallpartei".

Das politische Umfeld ändert sich. Es existiert ein Fünfparteiensystem. Die Parteien orientieren sich deshalb neu. Wenn die FDP sich weiterhin starr an die CDU bindet, steht sie im politischen Abseits.


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WebReporter: rudi68
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Mainz
Quelle: www.rp-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2008 10:11 Uhr von Fendracor
 
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Bischen zu einfach: Naja, so einfach ist das auch nicht. Wie soll man mit jemandem koalieren, mit dem man überhaupt keine Gemeinsamkeiten hat? Die politischen Standpunkte der FDP und der Grünen gehen diametral auseinander. Wieso sollte die FDP dann einfach sagen wir koalieren mit denen, auch wenn wir uns wahrscheinlich über die Legislaturperiode hin nur streiten werden und die Koalition vermutlich gar nicht halten wird?

Einfach nur Koalieren um der Macht willen ist doch auch quatsch.

P.S.: Ich bin froh, dass keiner die FDP wählt.
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27.02.2008 11:35 Uhr von XZeusX
 
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Fendracor: "Ich bin froh, dass keiner die FDP wählt."


Mir wäre es lieber, wenn keiner die Linkspartei wählen würde
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27.02.2008 11:44 Uhr von vst
 
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ich wähle beide nicht: krieg ich jetzt was von euch?
:-))
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27.02.2008 13:05 Uhr von pippin
 
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@isolde63nbg: Man kann viel fordern, wenn man eh nichts zu melden hat.
Von daher halte ich die von dir aufgeführten Pro-FDP-Punkte für eher fadenscheinig.

Ich will jetzt beileibe keine der anderen Parteien bevorzugen, aber die FDP ist im Grunde so überflüssig, wie ein Eisschrank auf dem Mond.

Wirklich Sinn macht diese Partei eigentlich nicht, es sei denn man ist Großverdiener und sucht guten Rat beim Steuerhinterziehen. Obwohl da im Moment einigen FDP-Wählern der Allerwerteste auf Grundeis gehen dürfte ;)

Naja, aber es bleibt leider so, dass man alle Parteien in einen großen Sack stecken kann und beim Draufhauen niemals einen falschen trifft.

Die Parteien an sich sind doch immer nur darauf aus sich an der Macht, oder was sie dafür erachtet, zu halten.
Es gibt einzelne Parteiangehörige in jeder Partei, die wirklich gute Politiker mit Sinn und Verstand sind. Aber leider kriegt man die bei Wahlen nicht einzeln, sondern nur immer im Pack mit dem restlichen Parteigesocks.
Da dürfen sich unsere Politiker nicht wundern, wenn die Wahlbeteiligung immer weiter in den Keller sackt.

Wo soll man denn sein Kreuz machen, wenn man sich zwischen Pest, Cholera, Typhus, Diphterie und neuerdings auch noch Gonorrhoe entscheiden muss?

Von daher wäre es gar nicht verkehrt, wenn sich wenigstens eine der "Krankheiten" namens Partei von der Bildfläche verabschieden würde.
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27.02.2008 14:37 Uhr von Jamizz
 
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Auch im bin gegen Links, also die Partei ^^
Nunja was die sich erlauben dafür muss man sich ja im Ausland schämen. Wie Peinlich, genau wie die so genannten Autonomen die sie Größtenteils wählen. Ich würde lieber das Genaue Gegenteil wählen ...

Volkspartei8en kommen für mich ehh nicht mehr, wie früher, In Frage ...
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27.02.2008 18:05 Uhr von meisterthomas
 
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Liberalismus und Sozialismus: sind die beiden Eckpfeiler und Spannungsfeld einer jeden Demokratie.
Aber mit dem Liberalismus steht es nun in der Realität wie schon zuvor mit dem Sozialismus. Was bleibt ist viel Illusion, Freiheit und Wohlstand nur für die Eliten.

Liberalismus und Sozialismus sind die fundamentalen Ideologien unser Demokratie, so auch Ausdruck unseres Freiheits- und Gleichheitsanspruchs. Einerseits ist der ideologische Dogmatismus eine existentielle Voraussetzung jeder Ideologie, anderseits stirbt Ideologie auch im Elfenbeinturm.

Was dem Liberalismus heute fehlt, ist die Fähigkeit zwischen Freiheit und Korruption zu unterscheiden.
Es ist wie damals in den Achtzigern auch, der Fils einer staatlich geförderten Funktionärswirtschaft, welcher den Liberalismus zur Sache einer privilegierten Minderheit macht. Was damals Parteifunktionäre waren, ist heute eine privilegierte Seilschaft aus Wirtschaft und Politik.

Liberalismus ist kein wirtschaftspolitischer Föderalismus und auch keine Freiheit ohne die Realität von Mehrheiten. Die Trennung von Staat und Wirtschaft, wie einst von Kirche und Staat ist nicht zuletzt auch Aufgabe unserer liberalen Entwicklung.

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