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Private E-Mails im Büro können den Job kosten

Wer am Arbeitsplatz private Mails sendet, riskiert eine fristlose Kündigung. Anders ist die Rechtslage, wenn dies im Arbeitsvertrag ausdrücklich genehmigt ist.

Wenn man Ärger mit seinem Chef meiden will, sollte man sich deshalb mit ihm klar hierüber unterhalten. Übrigens kann nur der Versand privater Nachrichten gestoppt werden, empfangen darf man.

Jedoch ließe sich ein Verbot gegen Mitteilungen kaum einhalten, so Thomas Lapp vom Deutschen Anwaltverein (DAV). So sei eine Vereinbarung sinnvoll, die erlaubt, dass Mails an Bekannte über ein privates Konto geschrieben werden dürfen.


WebReporter: streetgangsterer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Job, E-Mail, Büro
Quelle: www.n-tv.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2008 22:18 Uhr von querdurchdacht
 
+2 | -0
 
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Ist ja schon länger bekannt Bei uns in der Firma musste man noch mal explizit unterschreiben, daß so etwas arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich zieht, selbst in Pausenzeiten verboten.

Übrigens: Selbst die Entnahme von Pflastern aus dem 1.Hilfe-Kasten zu persönlichen Zwecken zieht arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich, selbst das gab es schriftlich!
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26.02.2008 22:51 Uhr von rudi68
 
+3 | -1
 
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Das ist nicht wirklich neu: Bei uns im Unternehmen ist das alles geregelt. Dafür gibt es entsprechende Betriebsvereinbarungen.
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26.02.2008 23:01 Uhr von sarazen
 
+11 | -1
 
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ohjeohweh: sorry, aber ein laden der nur darauf aus ist, mitarbeiter zu feuern die mal schnell eine e-mail absenden, wird hohe personalkosten haben, weil er immer wenn ein mitarbeiter gegen eine kleine unnütze vorschrift verstößt schon wieder einen neuen mitarbeiter braucht.
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26.02.2008 23:02 Uhr von Jimyp
 
+4 | -3
 
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Und wirklich kontrollierbar ist es eh nicht.
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26.02.2008 23:52 Uhr von Gregsen
 
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@Jimy: Dann klär mich auf was genau du auf nem system mit eingeschränkten User acc und VNC software dagegen unternehmen willst.
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26.02.2008 23:53 Uhr von Fendracor
 
+5 | -0
 
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Widersinnig: Vor einigerZeit gab es mal ein Urteil, dass selbst surfen auf Porno-Seiten kein Kündigungsgrund ist. So lange die Arbeitskraft nicht darunter leidet und man auch sonst die Produktivität des Unternehmens nicht gefährdet, oder vermindert, ist es kein Kündigungsgrund.

Wieso soll es jetzt verboten sein mal eben kurz ne Mail zu schreiben?
Und dann auch noch mit dem Hinweis, dass das selbst in Pausen nicht erlaubt ist... In denen man ja nicht arbeitet... Was soll das? Welcher GeStaPo-Arbeitgeber war denn da mal wieder überfleißig? Dann sollen die jetzt mal Blockwarte einstellen, die dann die Arbeitgeber überwachen und denunzieren...
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27.02.2008 00:14 Uhr von Jimyp
 
+3 | -0
 
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@Gregsen: Ja, wenn das Unternehmen es wirklich will, dann kann es alles einschränken, aber das ist auch nur in den wenigsten Unternehmen so. In vielen Unternehmen, die mit der IT Branche nichts zu tun haben, können die Angestellten machen was sie wollen. Da müsste schon der Chef direkt dahinter stehen, um jemanden zu erwischen.
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27.02.2008 02:08 Uhr von Sachsenwolf
 
+1 | -0
 
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Blöd, aber bekannt. Eigentlich sollte jedem Arbeitnehmer diese Regel bekannt sein, daß ein Betriebs-PC nicht privat benutzt werden darf. Ich finde es blöd, denn es gibt in vielen Jobs Überschneidungen.
Mir selbst ist es passiert. Ich durfte das Telefon der Stadt Dresden nicht für Gespräche meiner Partei benutzen. Na gut, ich habe ein Handy!

Ein anständiger Chef toleriert jedoch auch private mails und sagt seinen Mitarbeiter/innen, dass "Schweinkram" nicht stattfindet. ShortNews, ebay, dol2day us. sind da bestimmt kein Schweinkram!
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27.02.2008 06:42 Uhr von Sinnlosalex
 
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Ein wenig Verständnis dafür habe ich schon. So lassen sich ja doch leicht mal Unterlagen im Email-Anhang mit rausschicken, die nie aus dem Unternehmen raus sollten. Freilich trifft das mit Sicherheit nicht auf jeden Job/Betrieb zu, aber darüber sollte man sich doch auch mal Gedanken machen.
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27.02.2008 07:21 Uhr von Maestro79
 
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@Fendracor: Huhu, das Urteil würde mich mal interessieren, wo selbst der Zugriff auf Pornoseiten legitimiert wird, selbst wenn in den Betriebsvereinbarungen das private Surfen ausdrücklich verboten wird.

Ich selber halte es im übrigen auch für übertrieben, dass selbst in Pausenzeiten nicht erlaubt sein soll, private Mails zu verschicken.

Für wichtiger halte ich ehr die Zugriffsregelung auf o.g. Seiten, da dies auch IT-sicherheitskritische Folgen haben könnte. Die kann ein Anwender meist nicht beurteilen, wenn er eine Webseite betritt.
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27.02.2008 08:35 Uhr von Howard2k
 
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also über Firmenmailaccounts privatmails versenden ist bei uns auch tabu. Über private Accounts, d.h. über web.de gmx.de o.Ä. wird es geduldet.

Jemanden aber zu kündigen weil er ne kurze Mail ála "Hi Schatz, ich komm heute später, hab viel zu tun" ist einfach lächerlich.

Solche dummen Regeln gibt es erst ab min. 30 kaufm. Mitarbeitern...
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27.02.2008 09:44 Uhr von vst
 
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bin ich froh: in einem kleinen laden zu sitzen mit einem chef der mir jeden freiraum lässt.
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27.02.2008 09:59 Uhr von Fendracor
 
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@ Maestro: http://www.shortnews.de/...

Das ist jetzt leider nicht der genaue Artikel über dieses Gerichtsurteil, das liegt schon ne Weile länger zurück.
Aber zeigt trotzdem, wenn die Produktivität des Arbeitnehmers oder der Firma darunter leidet ist es tolerierbar.

Deswegen versteh ich nicht wie schlimm das mit den Mails sein kann, dass das wiederum ein Kündigungsgrund sein soll...
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27.02.2008 10:02 Uhr von Fendracor
 
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"nicht darunter leidet" meinte ich...
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27.02.2008 10:35 Uhr von esopherah
 
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sinnlose regelwut: ja uns allen ist der Unsinn der im Arbeitsrecht steht bekannt.
Gefeuert werden kann auch wenn jemand eine vergammelte Traube aus dem Mülleimer der Firma isst....
Wirkliche Konsequenzen für Firmen die sich nicht an wichtige und richtige Arbeitsschutzgesetze halten gibt es nicht. Alleine wenn ich mir anhöre wie azubis heute behandelt werden wird mir schlecht...aber wir alle verstehen wie ja wie kriminell es ist eine E-Mail zu schreiben...
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27.02.2008 11:11 Uhr von Mages
 
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also ich halte es so: wer es nicht übertreibt und vor allem dennoch seine arbeit macht hat auch nix zu befürchten.
damit die leute keinen schweinkram machen, hab ich gesagt, ich könne alles lesen. mach ich zwar nicht, aber psssssst. hab nämlich besseres zu tun.
ich finde es auch besser, wenn die leute ihre privaten webmailer benutzen und nicht den firmenclient, denn die sachen müllen mir dann nicht die backups voll.
und nein, auch webmailer kann man leicht mitprotokollieren so lange es nicht verschlüsselt gesendet wird. und wer hat schon das kostenpflichtige GMX oder so was in der art?
hab erst zwei mal jemanden (m/w) ermahnen müssen.
offene kommunikation zahlt sich für firmen meist aus.

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