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Kopierschutz ausgehebelt: Apple mahnt "Hymn" ab

Mit "Hymn" lässt sich der DRM-Schutz aus Musikstücken, die über Apples Musikbörse iTunes heruntergeladen wurden, entfernen.

Nun hat Apple die Programmierer von "Hymn" abgemahnt und aufgefordert, alle Download-Links zum Anti-DRM-Tool aus dem Internet zu entfernen.

Die Programmierer von "Hymn" sind äußerst verärgert über die Reaktion von Apple. Schließlich sei das Entfernen des DRM-Schutzes nur möglich, wenn man Musikstücke legal bei iTunes gekauft hat. Nun rufen die Programmierer zum Boykott gegen den iTunes-Store auf.


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WebReporter: Chriz82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Apple, Kopie, Kopierschutz
Quelle: www.zdnet.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2008 20:15 Uhr von CallToPower
 
+7 | -2
 
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also der: downloadlink auf der hymn-webseite ist scho enfernt worden...wäre ne gute publicity gewesen ;)
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26.02.2008 21:03 Uhr von Jimyp
 
+13 | -5
 
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Ich frage mich, wer überhaupt bei iTunes kauft? Überteuerter gehts schon gar nicht mehr!
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26.02.2008 22:02 Uhr von Todtenhausen
 
+4 | -1
 
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@Jimyp: iTunes ist doch gar nicht so teuer.
Für mich war jeder Song bis jetzt quasi gratis.
Für 4 Cola Deckelcodes gibt es einen Gratis-Song und das hat mir bis jetzt ganz gut geholfen.
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26.02.2008 22:25 Uhr von Fendracor
 
+8 | -3
 
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Apples Stern geht langsam unter Früher als die ganzen iPods etc. neu waren war ich völlig begeistert von Apple und ich hätte mir am liebsten die Sachen gekauft, aber damals konnte ich sie mir nicht leisten.

Heute könnte ich sie mir leisten, aber jetzt mache ich einen großen Bogen um die Produkte von Apple, da man in letzter Zeit die Kehrseite dieser ach so tollen Produkt-Politik von dieser Firma sieht: Gängelung der Kunden und von Kundenbindung kann man quai gar nicht sprechen, weil das viel zu harmlos ist für das was die mit ITunes wirklich machen. Man könnte das wohl eher "Kunden-Fesselung" nennen...

Also dann wird dieses ganze Microsoft-Bashing doch stark relativiert in meinen Augen. Ich finde so schlimm wie Apple mit seinen Kunden umgeht, ist Microsoft in seinen schlimmsten Zeiten nie gewesen.
Jaja, magsein, dass die Software von Apple runder läuft und die Betriebssysteme nicht abstürzen, etc. Aber dafür kann ich bei Microsoft immernoch selber entscheiden was ich mit meiner Hardware mache (iPhone nur mit besonderem Vertrag, an dem Apple nochmal anteilig verdient) und wo ich meine anderen Produkte, sei es Hardware (wie z Bsp das externe DVD-LW beim MacBook Air) oder z Bsp Musik, beziehe.
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26.02.2008 22:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Wenn Hymn genaus so funktioniert wie einige andere Programme in diesem Sektor und quasi eine analoge / digitale Überspielung mit Hilfe der Soundkarte simuliert, dann hat Aplle schlechte Karten - weil dies das deutsche Urheberrecht schlicht und einfacht vorsieht, also zum Eigengebrauch erlaubt.
Der Trick besteht ja quasi darin, dass der rechtmässige Besitzer seine Files abspielen kann und ganz einfach wieder analog / digital aufnehmen darf. Genau dies wird das Programm intern simulieren. Es wird hierbei kein Schutz umgangen.
Napster wehrt sich auch gegen diese Methode, aber es gibt dafür etliche zahlreiche (kostenpflichtige) Programme.
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26.02.2008 23:29 Uhr von Gregsen
 
+3 | -6
 
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@Jimmyp: Überteurter Gehts garnicht? Dann klär mich auf, wo es musik (legal) günstiger gibt.

Ich möchte hier garnicht erst die diskussion anfangen, ob musik grundsätzlich kostenlos sein sollte, aber bei objektiver betrachtung kann doch kein mensch ernsthaft sagen dass 99cent pro sond, oder 8€ pro album zuviel sind. Um mal einen bildlichen vergleich vor augen zu führen: Für den Preis eines Albums kreigst du gerade mal ein Maxi Menü bei McDonalds.

Daher frage ich dich einfach: Was (ausser umsonst natürlich) wäre in deinen Augen ein abgebrachter Preis für einen song bzw ein Album?
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27.02.2008 06:54 Uhr von Hinkelstein2000
 
+5 | -0
 
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kostenlose Musik: ich hab ja nix dagegen, daß neueste Hits was kosten (wobei man da sicherlich noch über den Preis neu nachdenken sollte), aber warum soll ich für Sachen, die 40, 50 Jahre alt sind, auch noch zahlen? Das ist doch längst allgemeines Kulturgut. Also nach 10 Jahren oder so sollte Musik echt kostenlos sein (genug Gewinn ham die dann doch gemacht...)
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27.02.2008 07:23 Uhr von WyverexAuctor
 
+5 | -1
 
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@Gregsen: Wenn es sich um 320 kbps MP3 handeln würde, wären 99 cent mit Sicherheit in Ordnung, aber für DRM verseuchte Windows-Media-Dateien, die sich auf keinem normalen MP3 Player / Autoradio abspielen lassen sind sogar 9 cent noch zuviel...
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27.02.2008 15:19 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
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@Gregsen: Die Qualität ist das Problem: Wenn ich für meine 99 Cent eine Wave-Datei (also unkomprimiert) bekommen würde, wäre ich u.U. bereit, soviel zu bezahlen.
Aber erstens bekomme ich eine nicht optimal komprimierte mp3-Datei, die ich nciht auf eine CD brennen und in meinem alten, aber noch tadellos funktionierenden Anlagenplayer abspielen kann, und zweitens werde ich auch noch von einem digitalen Rechte Management gegängelt, obwohl ich durch meine Zahlung eigentlich unbeschränkte private(!) Abspielrechte erworben habe.


Warum 8 EUR für ein Album dennoch zuviel sein können?
Nun gut, eine normal im Handel erhältniche, neue CD kostet 20 EUR. Davon ist der weitaus grösste Teil Handelsspanne der Zwischenhändler und Endhändler. Der erste Einkaufspreis dürfte bei einer neuen CD bei einem Drittel davon liegen.

Da bei einer elektronischen Vermarktung sämtliche Zwischenhändler wegfallen, kein Booklet gedruckt wird (und mir als Käufer für mein haptisches Empfinden nicht vorliegt), keine CD bedruckt und kein Versand erfolgen muss, sehe ich nciht ein, wenn diese Kostenersparnis nicht an den Kunden weitergegeben werden.

Denn die Musiker erhalten trotzdem keinen Cent mehr für ihre Musik, egal, wie sie verkauft wird.
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27.02.2008 17:20 Uhr von Nester
 
+0 | -0
 
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20€ pro original album stimmt so nicht: och kaugfe des öfteren ein und es sind eher 14-17€. das summiert sich in der menge.
aber da habe ich immerhin meine hülle, meine wave-datei, mein booklet und unbegrenzte abspielmöglichkeit und kann es auch noch verleihen an freunde.
geht für 8€ alles nicht.
50ct pro leid wäre ok wenn damit alles möglich ist. 5€ für ein albumdownload ebenfalls.
es ga doch mal die idee eine booklet version udn eine version rauszubringen, welche nur aus einer leerhülle und der cd besteht. die cd ist ebenfalls nur mit name und titel versehen. die qualität und abspielmöglichkeit ist aber wie bei jedem anderen original auch udn die sollte es für 8€ geben. hat sich leider nicht durchgesetzt. wär ne schöne alternative zu den internet stores gewesen.

aber grade die größten konzerne gehn am meisten ab wenn es geräte gibt die gewinnwarnungen auslösen könnten...
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27.02.2008 18:20 Uhr von Schwertträger
 
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Wenn die Hardware CD nur 14,- bis 17,- EUR dann verändert sich das Verhältnis ja noch weiter und die 8,- EUR sind erst recht zuviel für die Downloadversion.

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