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Neue Studie: Antidepressiva wirken in seltensten Fällen

Eine Studie will es herausgefunden haben: Bei den meisten Menschen, die wegen mittelschwerer Depressionen behandelt werden, schlagen die verordneten Antidepressiva kaum oder gar nicht an.

Bei der Heilung gebe es keinen großen Unterschied, ob der Patient mit einem Placebo behandelt werden würde oder mit einem richtigen Medikament.

Die Studie, die eine der gründlichsten ihrer Art zu Antidepressiva der neuen Generation sein soll, hat auch herausgefunden, dass die Medikamente nur bei Menschen angeschlagen habe, die unter schweren Depressionen leiden. Zwei Antidepressiva-Hersteller wiesen die Ergebnisse der Studie umgehend zurück.


WebReporter: lockenkopf5
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Fall, Antidepressiva
Quelle: www.frankenpost.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2008 19:57 Uhr von kleiner erdbär
 
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*lol*: "Zwei Antidepressiva-Hersteller wiesen die Ergebnisse der Studie umgehend zurück."

...na klar weisen sie das zurück - sooo viele leute mit wirklich richtig schweren depressionen gibt es ja (zum glück!) nich ... die meisten menschen, die antidepressiva verschrieben bekommen haben "nur" eine mehr oder weniger starke depressive verstimmung ...

und wenn die jetz wissen, dass ihnen die pillen, die sie sich reinstopfen sollen, garnich helfen - tja, wovon soll denn die "arme" pharmaindustrie dann leben...?!

tststs...eine runde mittleid für die armen reichen industriebosse... *ooooohhh*

:oP
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26.02.2008 21:25 Uhr von cookies
 
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Antidepressiva heilen nicht die Depression! sie lindern die Symptome und sollen helfen, die Probleme durch die Therapie in den Griff zu kriegen.

Medikamente alleine helfen nicht, sind nur Symptombehandlung.
Man müsste halt wissen, was bei der Studie gemessen wurde!
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26.02.2008 22:07 Uhr von Olis Meinung
 
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Medikamente sind ein Segen und Fluch zugleich: Ich habe sehr unter Depressionen gelitten und allerhand verschrieben bekommen, das nicht wirkte und die Nebenwirkungen so extrem waren, das man es nicht auf Dauer einnehmen konnte.
Das änderte sich mit der Einführung der sogenannten SSRI, Die das Serotonin zwischen den Synapsen anreichert, so das man tatsächlich wieder ein einigermaßen lebenswertes Leben führen kann.Depressionen sind eine Stoffwechselerkrankung im Gehirn, das man mit Gesprächen nicht verbessern kann. Da helfen nur noch die neuen Antidepressiva.
Wer natürlich keine Depression hat und mit diesen Medikamenten behandelt wird, hat eben keine Wirkung. Und Hanf oder andere Drogen die die meisten als Selbstmedikation einnehmen werden nach einer Zeit feststellen, das alles nur noch schlimmer wird.
Man sollte daher von einer Verstimmung und einer richtigen Depression differenzieren können und nach der Diagnose dementsprechend behandeln.
Die neuen Antidepressiva haben aber auch Nebenwirkungen, die gravierendste ist das man keine Lust auf Sex hat und dieses nicht mehr genießen kann. Es ist also auch bei den mit den neueren Medikamenten Patienten, noch keinesfalls das ultimative Medikament. Die Lebensqualität sinkt immer noch erheblich.
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27.02.2008 10:46 Uhr von The_free_man
 
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Sponsored by Scientologie? Hat zufällig die Scientologie diese Studie in Auftrag gegeben?

Damit wird mal eben das gesamte Wissen der modernen Schulmedizin in Frage gestellt.

Das ist etwa so, als würde jemand kommen und sagen: "Morphium lindert Schmerzen nicht."

Eine sehr pauschale und unseriöse Behauptung!
Ich kann den Erfahrungen von "Olis Meinung" größtenteils zustimmen.

Dass Serotonin-Wiederaufnahmehemmer nicht vom einen auf den anderen Tag fröhlich machen ist klar.
Man bekommt dort (leider ;) ) kein Ecstasy. Und das würde auch das DOPAMIN anreichern und nicht das Serotonin.
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03.03.2008 05:17 Uhr von atheismo
 
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Traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast und keinem Bericht, der nicht von Dir selber in Auftrag gegeben und finanziert wurde!

Ich habe mich sowieso schon immer gefragt, wie man mentale Probleme auf physische Art und Weise lösen kann.

Irgendwelche Rezeptoren mittels Pille zu blockieren kann doch nicht dazu führen, dass man plötzlich alles wieder in Lilalaunefarben sieht. Oder doch?

Dann her mit dem Zeuch! ;-)
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03.03.2008 16:09 Uhr von Borgir
 
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daür hat: man eine studie gebraucht?
frage: warum können psychiater sich ihre eigenen erkrankungen erfinden (siehe adhs, auf einer psychiater-tagung beschlossen, das ist wirklich so) und dann plötzlich kommt ein medikament und wird millionenfach verschrieben?
antwort: um geld zu verdienen.

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