26.02.08 17:47 Uhr
 483
 

Saudi-Arabien: Rache für schlechte Noten? - Lehrer mit Peitschenhieben bestraft

Ein Hochschullehrer hattte sich in Saudi-Arabien mit einer Studentin in einem Café getroffen. Da die beiden nicht verwandt und auch nicht miteinander verheiratet sind, ist das in Saudi-Arabien eine Straftat. Der Lehrer wurde verurteilt und bekam 180 Peitschenhiebe plus acht Monate Gefängnis.

Der Lehrer sagte vor Gericht aus, dass einige seiner ehemaligen Studenten jetzt bei der saudischen Religionspolizei arbeiten würden. Diese Ex-Schüler hätten ihn in eine Falle gelockt. Die Studentin aus dem Café arbeitet jetzt auch für die Religionspolizei.

Abdullah Al-Sanussi, Anwalt des Lehrers, sagte der Zeitung "Arab News", dass einige ehemalige Schüler, die jetzt bei der "Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters" arbeiten würden, bei einer Prüfung durchgfallen seien. Die Café-Falle sei eine Racheaktion gewesen.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Lehrer, Saudi-Arabien, Rache, Note, Peitsche, Peitschenhieb
Quelle: www.oe24.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

21-Jähriger in Düsseldorf niedergestochen
Niedersachsen: 19-Jähriger stürzt von Autobahnbrücke in die Tiefe und stirbt
Berlin: Polizeifahndung - Verdächtiger mit Namen und Bild gesucht

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.02.2008 18:07 Uhr von gl4di4t0r
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
ohh man sowas kann ich echt nicht verstehen. völlig unzilivisiert in meinen augen.
Kommentar ansehen
26.02.2008 18:08 Uhr von gl4di4t0r
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
mein natürlich unzivilisiert...
Kommentar ansehen
26.02.2008 18:38 Uhr von awv
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
unzivilisiert ist gut: das sind kranke Fanatiker und Extremisten denen alles Recht ist nur nicht das Recht auf Würde, oder so etwas wie Menschenwürde. Die Falle ist das beste Beispiel dafür, dass solche Systeme mindestens genaus sehr Missbraucht werden können wie eine Demokratie, nur dass ich hier nicht gleich ausgepeitscht werde.

Und dann fragen sich die Leute warum man Vorurteile gegen Ausländer hat.
Kommentar ansehen
26.02.2008 18:54 Uhr von poseidon17
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ awv: Ist in Saudi-Arabien passiert, bitte nicht alle Ausländer über einen Kamm scheren.
Zum Thema: Alleine das Wort "Religionspolizei" läßt mich erschaudern...
Kommentar ansehen
26.02.2008 19:36 Uhr von The_Nothing
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@poseidon: Es sind auch nur die Anhänger der "Friedensreligion" gemeint
Kommentar ansehen
26.02.2008 19:58 Uhr von KnightF2
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wie: auch immer, krank ist es trotzdem! Auspeitschen, das hat man im Mittelalter mal gemacht...und das ist auchs chonw as länger her, aber anscheinend für einige Länder doch nicht....und was ist überhaupt strafbar daran,w enn man sich mit jemandem in einem Cafe trifft?Völlig unverständlich!
Kommentar ansehen
27.02.2008 09:17 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
the nothing: bravo

wieder mal ohne nachzudenken alle über einen kamm geschert.
Kommentar ansehen
27.02.2008 14:33 Uhr von The_Nothing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Och komm vst wer aus der Vergangenheit nichts lernt, der tut mir echt leid, in jedem Land, in dem Moslems die Oberhand gewonnen haben, sind Diktatur und Ünterdrückung sowohl der Anhänger als auch Andersgläubiger die Folge (Iran, Afghanistan, Pakistan, Saudi-Arabien, ...).

Aber nein, in Europa wird alles anders sein, lasst die lieben Muslime nur machen. Pah! Wer einmal lügt... .

"Der Islam unterscheidet bei seiner Betrachtung Andersgläubiger zwischen monotheistischen und polytheistischen Religionen. Juden, Christen, Zoroastrier und sogenannte "Sabäer" (heute werden darunter meist die Mandäer verstanden) haben eine Sonderstellung als „Buchreligionen“ (ahl al-kitab); ihnen wurde nach muslimischer Auffassung ebenfalls das Wort Gottes in Form des Evangeliums und der Tora offenbart, im Lauf der Zeit seien diese Schriften jedoch durch Änderungen, Übersetzungen oder Verfälschungen ihrer uneingeschränkten Gültigkeit enthoben worden.

Nach der Scharia erhalten sie den geduldeten, aber diskriminierten Dhimmi-Status, wenn sie unterworfen sind, d. h. sie müssten eine Kopfsteuer entrichten, die höher ist als die von Muslimen zu zahlende Almosensteuer und die unter Demutsbezeugung zu entrichten ist. Zugang zum Militär ist ihnen verwehrt, dadurch sind sie aber auch vom für Muslime gezwungenen Kriegsdienst in Kriegsfällen ausgenommen. Nicht-unterworfene Nicht-Muslime und Nicht-Monotheisten gelten als Harbis ohne Rechte.

Trotz der Aussage, dass es „keinen Zwang im Glauben“ gebe (Koran 2, 256), wurden nach der Scharia Polytheisten nicht geduldet (siehe dazu auch Glaubensfreiheit im Islam). Die Terminologie „Gebiet des Islam“ (Dar al-Islam), in dem der Islam schon herrscht, und „Gebiet des Krieges“ (Dar al-Harb), in der der Islam nicht herrscht, ist allgemein verbreitet. Es besteht eine kollektive Pflicht der Muslime (fard kifaya), das nichtmuslimische Gebiet zu erobern. Diese Lehre wird von allen sunnitischen und schiitischen Rechtsschulen (madhhab) vertreten. Eine Abschaffung dieser Lehre wird von keinem Vertreter des islamischen Establishments gefordert. Siehe hierzu auch Dschihad.

Oft wird die Meinung vertreten das dem Islam ein Konfliktpotential mit anderen Religionen inhärent, da in seinem diesseitigen Streben nach einer gerechten sozialen und politischen Weltordnung nur Gläubige und Dhimmis akzeptabel seien. Im 14. Jahrhundert schrieb der muslimische Historiker und Philosoph Abd ar-Rahman ibn Chaldun:

„In der muslimischen Gemeinschaft ist der Dschihad religiöse Pflicht wegen der Universalität der islamischen Mission und der Verpflichtung, jeden zum Islam zu bekehren, entweder durch Überzeugung oder durch Gewalt""

http://de.wikipedia.org/...

--> Ihr könnt alle sagen, was ihr wollt, meine Freiheit gebe ich nicht her, bloß weil alle wie die Lemminge den Ultratoleranten nachrennen, muss ich das noch lange nicht tun.
Kommentar ansehen
27.02.2008 17:39 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
sag ich doch, pauschalierend über den kamm scheren: >in jedem Land, in dem Moslems die Oberhand gewonnen haben, sind Diktatur und Ünterdrückung sowohl der Anhänger als auch Andersgläubiger die Folge (Iran, Afghanistan, Pakistan, Saudi-Arabien, ...).<
"in jedem, ausnahmslos"
in den vereinigten arabischen emiraten, in allen afrikanischen staaten, wie zum beispiel tunesien, in südostasien überall nur unterdrückung.
warst du schon mal in dubai? in bahrain? in tunesien? in südostasien?
nein? da siehst du wozu ahnungslosigkeit führen kann.

islamophobie nennt man das glaube ich.

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: Umfassende Sammlung antisemitischer Bilder wird erforscht
21-Jähriger in Düsseldorf niedergestochen
Fußball U17-WM: Deutschland verliert Viertelfinalspiel gegen Brasilien


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?