26.02.08 16:52 Uhr
 348
 

Steuerskandal: Meiden Schweizer Banken aus Spionageangst deutsche Angestellte?

Michel Derobert, Chef der Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers, gab in der Zeitung "Le Matin" bekannt, dass Banken in der deutschsprachigen Schweiz möglicherweise weniger Deutsche einstellen werden. Wegen des Steuerskandals hätten die Banken Angst vor Spionage.

Derobert nannte die gekauften Kundendaten aus Liechtenstein verwerflich. Er appellierte an die Banken, sich ihre Mitarbeiter gut auszusuchen, die mit sensiblen Daten arbeiten würden. Er sei sich nicht sicher, ob es nicht schon Spione aus Deutschland gebe, die in Schweizer Banken arbeiten würden.

Das Vorgehen der deutschen Steuerfahnder hat aber nicht nur Kritiker. Aus Frankreich kommen ganz andere Töne: Der französische Europaminister Jean-Pierre Jouyet sagte in Brüssel, dass die Regierung in Paris die Aktionen Deutschlands, gegen Steuerflüchtlinge vorzugehen, begrüßen würde.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Schweiz, Bank, Steuer, Spionage, Spion, Angestellte
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trump beendet Untersuchung über Gesundheitsgefährdungen beim Kohleabbau
Analyse: Es gibt noch 23 Girokonten, die tatsächlich kostenlos sind
Flughafen BER nicht vor Herbst 2019 fertig

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.02.2008 17:17 Uhr von Mr.E Nigma
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Die Äußerungen der einzelnen Personen entsprechen der Natur der Sache. Es ist klar das die Schweizer bzw. Lichtensteiner ein solches Vorgehen ablehnen, da sie ja ihren Lebensunterhalt damit verdienen. Genauso logisch ist es dass sich fast alle anderen Staaten ärgern dass ihre Reichen die fälligen Steuern hinterziehen!
Kommentar ansehen
26.02.2008 17:28 Uhr von esopherah
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
verwerflich rofl das Schwein hat ja echt gar keine Hemmungen mehr.
Beihilfe zum Steuerbetrug und zur Geldwäsche aus Drogen, Waffen und Menschenhandel betreiben und von verwerflich reden wenns jemand aufklärt....

Diese schweiz verdient ein embargo wie südafrika in der apartheid phase....
Kommentar ansehen
26.02.2008 17:42 Uhr von questchen999
 
+4 | -6
 
ANZEIGEN
aus schweizer sicht: ist es unser (schweizer) problem, wenn der deutsche staat nicht in der lage ist, leute daran zu hindern ihr geld ausser lande zu bringen? nein, es kann nicht unser problem sein.

wenn schweizer ihr geld nach deutschland bringen, interessiert es die deutschen auch nicht.

wir reden hier von einem verbrechen, dass von der BRD begangen wurde. das ist ja das problem.

ich glaube nicht, dass es möglich ist, dass deutsche steuerfahnder in der schweiz auftauchen.. ich meine, polnische polizisten machen ja auch nicht auf deutschem land geschwindigkeitskontrollen.

so etwas ist total inakzeptabel!

ich will damit die steuerhinterzieher nicht schützen, sie sollen bestraft werden. allerdings gibt es andere mittel leute am bescheissen zu hindern.

her mit den minuspunkten ^^
Kommentar ansehen
26.02.2008 18:11 Uhr von Judgment
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@questchen999: Verbrechen? LoL :D Ausgelacht.
Kommentar ansehen
26.02.2008 18:49 Uhr von damian666
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Jaja: Verbrechen begehen und wenn man erwischt wird nach dem Gesetz schreien.
Leider muss ich sagen ich schäme mich für die Statements die man auf schweizerischen Seiten lesen kann. Da ist 80% der Meinung Drogengelder und ähnliches zu horten und damit Geld zu verdienen ist voll normal, aber wenn sich ein Staat wehrt und halt nicht 100% sich ans Gesetz hält, das ist dann eine RIESENSCHWEINEREI.
Solche Charakteren gibt es leider viel zu viel und die schämen sich nie für irgendwas, wieso auch wer Geld hat hat Recht.
Kommentar ansehen
26.02.2008 20:28 Uhr von questchen999
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
erstaunlich: wenn es um raubkopierer geht, ist es eine schweinerei, dass die polizei "bundestrojaner" usw. einsetzt. wie können sie nur. sie begehen eine straftat um eine andere straftat aufzudecken.

hier geht es um das selbe. nur das die meisten shortnews leser wohl keine millionen besitzen, und es deshalb nicht "in sicherheit" bringen.


es geht hier auch nicht darum ob deutsche, franzosen oder engländer ihr geld vor dem staat verstecken. es geht darum, dass diese leute ihr geld veruntreuen. das ist eine straftat. allerdings ist hehlerei auch eine straftat.

was denkt ihr wieviele schweizer ihr geld veruntreuen? sicherlich einige grosse fische.. die ihr geld auf irgendwelchen tropischen inseln oder hier in der schweiz bunkern. aber das gibt der schweiz (als land) kein recht, sich in ein fremdes politisches land einzumischen.

Geld unterschlagen = Straftat welche mit Busse bzw. Gefängnis bestraft werden muss

Straftat begehen um Straftat aufzudecken = Nicht besser als die, die ihr Geld hinterziehen

beides illegal...!
Kommentar ansehen
02.03.2008 20:34 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was hier mal wieder: verbreitet wird ist doch reines Blech.

Jede Bank in den Oasen muss heutzutage damit rechnen *observiert* zu werden, da spielt die nationale Herkunft kaum eine Rolle ... höchstens das Geldbedürfnis irgendeines Angestellten ... ;-).

Und ... wie ja schon anderer Stelle erwähnt, ist gerade unser Ländle aus bekanntenn Gründen tatsächlich wenig amused, dass diese Skandale hochkommen. Eher gegenteilig, denn irgendwann wird sich wohl kaum noch vertuschen lassen, welche hochdemokratischen und hochanständigen Politiker ihre Kohle woanders zwischengelagert oder gar gewaschen haben.

Dieser Liechtensteiner Depp hat uns allen sicher keinen Gefallen getan, die CD an den BND zu verkloppen ... so ließ sich noch viel für oben retten. Ich an dessen Stelle hätte die CD sicherlich entweder den Medien und/oder den Russen angeboten ... ;-) ... wenn ich dann so drauf wäre.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Italien: Samuel L. Jackson und "Magic" Johnson mit Flüchtlingen verwechselt
Gartenarbeit: Akku statt Kabelsalat
Michael-Jackson-Anwalt verteidigt nun Bill Cosby in Missbrauchsprozess


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?