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Archäologie: Verschollene Propagandakunst wiederentdeckt

Bei Routinearbeiten fanden französische Archäologen im Eiskeller eines Schlossparks etliche Teile von bis zu drei Meter großen Skulpturen des sowjetischen Bildhauers Josef Tschaikow. Diese stammen von der Weltausstellung 1937 in Paris, wo diese eine neue sowjetische Kunstrichtung widerspiegelten.

Die Archäologen des "National de Recherches Archéologiques Preventives" waren ursprünglich auf der Suche nach mittelalterlichen Mauerresten im circa 20 Kilometer nördlich von Paris gelegenen Schloss Baillet-en-France, als sie in einem früher als Kühlraum benutzen Gewölbe auf die Fragmente stießen.

Die Skulpturen waren ein Geschenk der Sowjetunion an den französischen Gewerkschaftsbund der Kommunisten (CGT). Dieser kaufte damals das Schloss und nutze es als Erholungsheim. Als man die CGT 1939 verbot, wurden die Skulpturen entfernt und landeten nach der Befreiung durch die Alliierten 1944 im Eiskeller.


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WebReporter: fuddlumbegschaeft
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Archäologie, Propaganda
Quelle: www.spiegel.de

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26.02.2008 13:05 Uhr von fuddlumbegschaeft
 
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Die Quelle ist so umfangreich und voller Informationen zu diesem Fund, dass ich dem interessiertem Leser nur dazu raten kann, diese einmal durchzulesen.

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