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Jedes fünfte Kind in Europa von Armut betroffen

Laut dem jüngsten Sozialschutz-Bericht der EU-Kommission ist jedes fünfte Kind in Europa von Armut bedroht. Eine schnelle Besserung ist wohl unwahrscheinlich: Bislang haben die Sozialminister der 27 EU-Staaten noch keine gemeinsamen Richtlinien für die Armutsbekämpfung entwickelt.

Im Jahr 2006 litten 19 Prozent aller europäischen Kinder an Armut. Am besten schnitten Dänemark, Finnland, Zypern und Deutschland ab. Deutschland liegt mit zwölf Prozent unter dem EU-Durchschnitt.

Von Armut wird bei Familien gesprochen, die weniger als 60 Prozent des Durchschnitteinkommens im jeweiligen Land zur Verfügung haben. Nun wollen die Sozialminister am Freitag in Brüssel sich mit dem Bericht beschäftigen.


WebReporter: rasho
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Europa, Armut
Quelle: de.news.yahoo.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2008 17:15 Uhr von Resistire
 
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habe ich ein Glück, daß ich nur 3 Kinder habe.
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27.02.2008 02:38 Uhr von meisterthomas
 
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Kurzschluss: Da haben Menschen Kopfschmerzen und kommen zu dem Schluss, daß sich ohne Kopf besser leben ließe!

Die Armut in der EU ist die sozialpolitische Antwort unserer Politik auf die Folge der Globalisierung. Die Globalisierung aber ist Folge der Doppelbesteuerungsabkommen. Auf den Punkt gebracht: Die Globalisierung würden ohne diese Abkommen wie eine Seifenblase zerplatzen.

Die Doppelbesteuerungsabkommen sind aber nationalstaatliche Abkommen und somit keine Folge der EU.
Nicht zuletzt aus zwischenstaatlicher Konkurrenz kann es sich aber kein Nationalstaat mehr leisten, aus diesen Abkommen auszusteigen, das würde ihn wirtschaftlich und politisch in die Knie zwingen. Frankreich hatte Mitte der achtziger Jahre diese Erfahrung gemacht.

Fazit: Die EU ist ein sch... Flickwerk, aber von Selbstmord einmal abgesehen, unsere einzige Chance zu Selbstbestimmung und Unabhängigkeit gegenüber dem Rest der Welt zu finden.
D. h. aber nicht, daß Europa jetzt wie ein Kartenhaus wachsen muß und dann mal gucken, ob es hält.
Vielmehr kommt es darauf an, zu europäischer Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu finden und zu gucken was genau diese vorantreibt.

Unsere Politiker können mit unserer, auch geistigen Armut gut leben.

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