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Deutsche Bahn plant Tochterfirmen, um Tarifvertrag zu umgehen

Nach Angaben der Bahngewerkschaft Transnet plant die Deutsche Bahn für anstehende Ausschreibungen für Regionalstrecken Tochterunternehmen neu zu gründen beziehungsweise aus dem Unternehmen auszulagern.

Ziel ist es offenbar, Beschäftigte außerhalb des geltenden Tarifrahmens zu schlechteren Bedingungen zu beschäftigten.

Die drei Bahngesellschaften Transnet, GDL und GDBA kritisieren die Pläne scharf. Die GDBA nannte die Pläne "Tarifflucht" und kündigte bei Umsetzung Widerstand an.


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WebReporter: multimediakind
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Tochter, Bahn, Deutsche Bahn, Tarif, Tarifvertrag
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2008 01:42 Uhr von multimediakind
 
+0 | -0
 
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Die Bahn... das Theater dort wird wohl nie enden. Außer man verstaatlicht sie wieder... Ob das aber insgesamt billiger ist als jetzt? (Steuergelder + Fahrkarten)
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26.02.2008 10:48 Uhr von Sparx_
 
+6 | -1
 
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Typisch DB: Nach möglichkeit den Mitarbeitern weniger bezahlen und nebei noch die Fahrpreise erhöhen.
Ob das jemals ein ende nimmt?
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26.02.2008 11:33 Uhr von sborgmann
 
+4 | -2
 
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vielleicht soltte man die DB auch nach Ungarn auslagern, das ist doch derzeit Mode
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26.02.2008 11:36 Uhr von artefaktum
 
+5 | -0
 
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Das Problem ließe sich ganz einfach lösen wer für gleiche Arbeit schlechteren Lohn bekommt arbeitet auch entsprechend schlechter. So ließe sich das Problem ganz marktgerecht lösen. Wenn ich im Laden für ein Produkt plötzlich meine weniger zahlen zu müssen, wird mir auch kein Anbieter der Welt ein Produkt zu gleicher Qualität anbieten. Warum sollte das bei den Löhnen (Arbeit ist ja auch ein Produkt, dessen Bezahlung auf einem (Arbeits)markt ausgehandelt wird) anders sein? Das vielbeschworene Marktprinzip funktioniert nämlich auch andersrum. Wahrscheinlich wollen unsere Marktbewunderer von diesem Marktprinzip dann plötzlich nichts mehr wissen.
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26.02.2008 11:51 Uhr von shikk
 
+1 | -0
 
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War doch klar ein so mächtiger Konzern wie die DB lässt sich nicht so leicht klein kriegen. Es gibt zu viele Mechanismen um z.B. Tarifverträge dann doch wieder auszuhebeln.
So ist sie halt, die freie Marktwirtschaft...
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26.02.2008 15:08 Uhr von The_Nothing
 
+2 | -4
 
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Typisch Deutschland! Alle wollen sie möglichst wenig bezahlen für alles, was sie haben möchten, seien es Dienstleistungen oder Waren. Und sich dann Hintenrum wundern, wenn die Betriebe bei den Mitarbeitern sparen.

War genauso damals beim Lidl-Skandal, alle empört, aber schön weiter bei Discountern einkaufen gehen, die Zahlen sprechen für sich - ist ja schön billig. Der Verbraucher bestimmt den Markt, doch nutzen tut er seine Macht nicht.
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26.02.2008 15:30 Uhr von Borgir
 
+4 | -2
 
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was: bitteschön kann man da mehr zu sagen als elendes dreckspack...
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26.02.2008 20:36 Uhr von jsbach
 
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Die Sahnestückchen: für die DB und der Schrott, den sollen andere betreiben..
Widerspruch in sich. Dann sollen sie mal an die Börse gehen...oweia
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26.02.2008 20:39 Uhr von cookies
 
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jeder bekommt das Personal, das er verdient: Auch wenn ich nicht genau weiß, welcher Bereich davon betroffen ist , muss ich schon sagen, dass das DB-Personal schon ziemlich unterirdisch ist. Am Schalter bekommt man falsche auskünfte, diese viel zu langsam, dass man den entsprechenden Zug verpasst.
Es ist absolut kein Wunderm dass man nur schlecht motivierte Mitarbeiter bekommt, wenn diese für schlechtes Geld arbeiten müssen!

Ich habe vor allem in den letzten 10 Jahren nur schlechte Erfahrungen mit der Bahn gemacht. Dabei sind die Preise gigantisch.
Beispiel: Versucht einfach mal, ein Ticket von Stuttgart nach Paris (ICE) mit der deutschen Seite und der französischen Webseite zu (http://www.voyages-scnf.com) ergattern. Ihr werdet staunen!

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