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BMW stellt X5-Prototyp mit Hybrid-Antrieb vor: 6,5 Liter Durchschnittsverbrauch

BMW zeigt auf dem Genfer Autosalon einen Prototypen auf Basis des X5. Zusammen mit Mercedes wurde ein Mild-Hybrid-Antrieb entwickelt. Der Mild-Hybrid unterstützt das Fahrzeug nur beim Anfahren und lädt sich im Leerlauf und beim Bremsen wieder auf. Der Elektromotor leistet 20 PS.

Hauptantrieb ist ein verbesserter Zwei-Liter-Diesel mit 204 PS. Mit der Kombination aus Diesel- und Elektromotor soll der Prototyp sogar einen Tick schneller beschleunigen als das bisher sparsamste Modell, der X5 3.0d. Eine neue Acht-Stufen-Automatik hilft bei der Verringerung des CO2-Ausstoßes.

Weitere Veränderungen sind die Felgen, die durch ihre Form weniger Luftwiderstand bieten. Zudem ist der Wagen durch Tieferlegung und Glättung der Frontpartie weiter aerodynamisch optimiert worden.


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WebReporter: multimediakind
Rubrik:   Auto
Schlagworte: BMW, Liter, Hybrid, Prototyp, Antrieb, Durchschnitt
Quelle: www.welt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2008 10:58 Uhr von kingmax
 
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das ist ja mal eine gute sache: nur sollte dieser e-motor mehr ps haben und nicht nur beim anfahren, sondern beim beschleunigen und bis tempo 60kmh den benzin/diesel motor ersetzen.
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26.02.2008 11:19 Uhr von Kandis2
 
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Grübel: Bei einem so schweren Fahrzeug nur 6,5 Liter?

Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass das die Werksangabe ist und der darf man im wahren Leben leider nicht trauen.

Manchmal hab ich das Gefühl, diese Werte werden im freien Fall ermittelt :-D

Ansonsten denke ich mal, dass das ein guter Ansatz ist, den Spritverbrauch zu drosseln
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26.02.2008 11:59 Uhr von Scarb.vis
 
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Selbst wenn: die Werte im freien Fall ermittelt wurden. Vorher brauchte man 8.1 Lieter im freien Fall. Jetzt nurnoch 6.5 Liter. Was ja auch schonmal etwas ist.
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26.02.2008 12:28 Uhr von uss_constellation
 
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Mein Auto: wird dieses Jahr 17 Jahre alt und hat auch einen Dieselmotor. Dieser hat zwar nur 75PS, braucht aber auch nur 5,5 Liter/100km. Ich kann jetzt nicht wirklich einen Fortschritt erkennen beim X5 mit Hybrid. Ebenso ist es schon leicht widersinnig ein solches Konzept in einem Geländewagen zu zeigen, der rein konzeptionell extra Bodenfreiheit hat, nur um zur Optimierung wieder tieferzulegen. Hätten sie das in einem 3er gezeigt für den Massenmarkt, dann hätte das meiner Meinung nach mehr Sinn gemacht. Wer sich einen X5 leisten kann scheisst i.A. auf die Spritpreise. Die Nachfrage bei den niedrigpreisigen Modellen wäre wohl höher schätze ich.
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26.02.2008 12:41 Uhr von Kandis2
 
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@ uss_constellation: Dein 17 Jahre altes Auto wiegt bestimmt keine 2 Tonnen, noch dürfte es 3 Liter Hubraum haben ;-)

Der X5 ist ja ein Modeauto, also ein SUV und kein wirklicher Geländewagen.

Aber ich kann dir nur zustimmen: Hybridtechnik in "normalen" würde sicherlich einiges bringen.
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26.02.2008 16:49 Uhr von Draco Nobilis
 
+2 | -3
 
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So ein Schwachsinn Ich kann diese Hybrid sche**e nicht mehr hören!
Es gibt den Tesla Roadstar der jawohl eindeutig vormacht wie es zu machen ist.
Selbst wenn der X5 2t wiegt, sollte es möglich sein mit einer derartige Akkuleistung einiges bewerkstelligen zu können.
Selbst die Reichweite ist bisher ungeschlagen.

Wer mir sagt, das der Preis zu hoch wäre, der soll bitte mal nur den Preis der Akkus + Motor - Luxusautozuschlag überschlagen und mir sagen wieso es sich für BMW nicht rechnet derartige Autos zu bauen.

Und jetzt erwarte ich mit freuden Minuspunkte für diesen kritischen Kommentar^^
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26.02.2008 17:08 Uhr von HuhuMan
 
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@VegaVelocity: Man braucht viele Sachen nicht, aber man kauft es sich einfach um Spaß daran zu haben..
wer braucht ein Kino, wer braucht eine DVD, wer braucht ein Handy, wer braucht eine Digitalkamera, wer braucht einen Turnverein..
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26.02.2008 18:35 Uhr von Ottokar VI
 
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@ uss_constellation und Kandis2: Sicher ein Mercedes 190D?
:-)

Die Frage ist, muß ein Auto heute 2 Tonnen wiegen? Und wieso versucht man, es dadurch umweltschonender zu machen, indem man nochmal ein paar hundert Kg Zeug reinpackt? Der Hybrid ist eine Sackgasse.
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26.02.2008 19:17 Uhr von Scarb.vis
 
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Wieso wohl ein SUV: Weil in einem SUV erstmal genug Platz vorhanden ist, um die Technik einzubauen. Desweiteren steht in der Quelle, das dieses System erstmal in die 7er Reihe eingebaut wird. Wie es bei neuen Innovationen ja sowieso immer das Fall ist.

Und wer will denn bitte ein Elektroauto fahren? 350km fahren und dann 3,5std aufladen? Ausserdem ist ein Roadster genauso idiotisch wie ein SUV. Und die 98.000$ sind ein schlechter Witz. Tesla oder 911. Hm was für eine schwierige Frage ;)
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27.02.2008 02:41 Uhr von picasso110
 
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Ich will: keine voreiligen Schlüsse ziehen und abwarten, was die Zukunft in der Richtung zeigen wird.
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27.02.2008 09:38 Uhr von chrisgz493
 
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Verbrennungsmotoren haben keine Zukunft: Der Hybrid ist der Weg der Autoindustrie so zu tun als würde Ihnen irgendwas an der Umwelt liegen.

Ein Auto ist sowas von ineffizient - schlimmer gehts fast nicht:
1. Wirkungsgrad der Motoren selbst - Benzin 36%, Diesel 44%. Da geht schon unglaublich viel Energie verloren.
2. Die ganzen beweglichen Teile, die zwischen Kurbelwelle und Antriebsrädern sind. Die schlucken auch nochmal ohne Ende Energie ohne die auf die Straße zu leiten.
3. Vergeudete Energie durch Bremsen. Es wird zuviel Energie in Form von Geschwindigkeit aufgenommen und beim Bremsen einfach in Wärme umgewandelt - weg.

Und der Hybrid kümmert sich NUR um Problem Nummer 3! Und das ist bei weitem der kleinste Energiefresser beim Auto!

Verbrennungsantriebe mit Elektromotoren zu paaren kostet ein paar Mio. €.
Die Entwicklung eines komplett anderen Motorenkonzepts wäre viel viel teurer - meiner Meinung nach muss das aber sein.

Hybrid bringt nix!
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27.02.2008 12:49 Uhr von uss_constellation
 
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@ Ottokar VI: Ich kann Dir in allen Fragen zustimmen :).

Und ja, der Hybrid ist eine Sackgasse. Ebenso Elektroautos wie der Tesla Roadster, die den Strom "aus der Steckdose" holen. Solange die Frage nach der Herkunft der Primärenergie nicht geklärt ist bleibt jedes neue Antriebskonzept sinnfrei. Allen voran Fahrzeuge, die mit Wasserstoff fahren. Die aufwändige Herstellung und die nicht unproblematische Speicherung desselben tauchen in den Gesamtbilanzen nie irgendwo auf. Aber Hauptsache ein paar Hollywoodbonzen fahren mit dem tollen Hydrogen-7er. Daran sieht man schon wie diese Diskussionen geführt werden.

Solange ein Toyota Prius im Landstraßen- und Autobahnbetrieb 6,5 Liter braucht und ein doppelt so starker Standard Turbodiesel von deutschen Herstellern nur 6 Liter, ist Hybrid für mich eine Farce. Wozu mit aufwändiger, anfälliger, nicht langzeitgetesteter Technologie ein Fahrzeug bauen, wenn es mit bewährten Techniken bereits besser geht? Der Sinn bleibt mir verborgen. Ich selbst habe mir schon ernsthaft überlegt einen Prius zu kaufen. Aber für meinen Einsatzbereich ist die Karre einfach nicht geeignet und braucht deutlich mehr Sprit als ein Diesel der gleichen Generation. Solche Kleinigkeiten wie "keine Anhängerkupplung möglich" fallen dann eigentlich gar nicht mehr ins Gewicht. Es wird halt schon ziemlich absurd, wenn man sich ein Ökoauto zum Pendeln kaufen muss und dazu noch ein "normales" für die sonstigen Sachen wie Anhänger ziehen oder in Urlaub fahren.

Die einzig umweltfreundliche Variante sind Altautos, denn die sind schon produziert und man muss keine Ressourcen verbrauchen und Schadstoffe produzieren um sie auf die Straße zu kriegen. Aber gerade die werden in Deutschland zunehmend verteufelt und ausgesperrt. Dass man neue Autos mit möglichst ressourcenschonenden Methoden produzieren muss und auch effizientere Technologien einsetzen soll ist ein Gebot der Logik. Aber es muss die Gesamtbilanz bewertet werden, nicht nur der Endverbrauch eines einzelnen Fahrzeuges. Daher muss ein Altfahrzeug steuerlich glasklar bevorzugt werden gegenüber einem Neuwagen. In den paar Jahren, die ein Altwagen typischerweise noch genutzt wird kann der nicht annähernd so viel Dreck machen wie bei der Produktion eines Neuwagens entstehen, ganz egal welche Abgasklasse oder welchen Verbrauch der Altwagen hat.

Kraftwerke haben typischerweise einen Wirkungsgrad von 45 bis 55%. Hinzu kommt noch der Transport des Stroms über Leitungen und dann noch ein erheblicher Verlust beim Laden eines Akkus und beim Abverbrauchen des Stroms nochmal. Kann mir keiner erzählen, dass ein Elektroauto umweltfreundlicher ist als ein moderner Turbodiesel mit 45% Wirkungsgrad direkt an der Kurbelwelle.
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28.02.2008 08:57 Uhr von Ottokar VI
 
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@ uss_constellation: Du hast es schön herausgearbeitet. Die aktuelle Umweltdiskussion von Politik und Wirtschaft zielt auf den Absatz neuer Fahrzeuge. Denn das macht Umsatz und bringt Steuereinnahmen. Einen anderen Sinn als diesen hat der Neuwagenkauf nicht.
Leider wird man als Altfahrzeugfahrer immer mehr ausgegrenzt, teilweise sogar übel als Umweltsau beschimpft.

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