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USA: Nach Haifischangriff stirbt österreichischer Tourist in Florida

Wie ein Mitarbeiter der österreichischen Botschaft in Washington erklärte, ist am vergangenen Sonntag in Florida ein Mann von einem Hai "gebissen worden und später im Spital verstorben".

Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht gemeldet. Einige Medien in den USA berichten jedoch, dass der Mann aus Wien stammen soll und mit einer aus Österreichern bestehenden Tauchgruppe rund 45 Kilometer vor Fort Lauderdale von dem Hai attackiert wurde.

Vorher soll die Gruppe Haifische mit Ködern angelockt haben.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Tourist, Florida, Haifisch
Quelle: www.baz.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2008 23:07 Uhr von jsbach
 
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Ich habe schon mehrere Reportagen über diese Raubfische im TV gesehen. Mich wundert nur der Mut mancher Taucher, diesen Auge in Auge und dies ungeschützt, gegenüber zu stehen/schwimmen. Ich würde mir nicht mal in einem Tauchkäfig diese Tiere aus der Nähe anschauen.
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26.02.2008 10:18 Uhr von Alfaeins
 
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Tja: dem Hai war wohl egal was er zu fressen bekommt. Wird wohl unter Kontrolle der Tauchgruppe(Anbieter) passiert sein.Es sterben aber mehr Leute in den USA die sich das Genickt brechen ( über 10000 ) weil sie von der Toilette fallen, als durch Hai-Bisse weltweit. Zwischen 3-6 pro Jahr.
Wird den Angehörigen aber sicherlich auch keine Hilfe sein.
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26.02.2008 10:30 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Selbst schuld: das hört sich zwar hart und unnett an, aber ich bin der Meinung, wer mim Feuerspielt sollte nicht jammern wenn er sich verbrennt. :-/

Wenn ich ins Wasser steige und einen Hai anlocke (!!!) sollte ich mir der Risiken bewusst sein.
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26.02.2008 11:02 Uhr von Sparx_
 
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selbst schuld: Wenn ich die Haie erst anlocke und mich dann von einem gefressen werde, darf ich mich nicht wundern.

Dafür habe ich dann auch kein Mitleid übrig.
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26.02.2008 11:58 Uhr von Legendary
 
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nunja die Todeszahlen: nach Haifisch attacken sind sehr wässrig.Das liegt zum teil auch daran das in den ärmeren Ländern solche Attacken oft nicht gemeldet ,daher auch nicht regestriert werden.Bullenhaie zum Beispiel sind auch in der Lage in Süßwasser zu überleben und unternehmen oft Wanderungen ins Landesinnere über die Flüsse.Da sind dann Attacken auf Menschen deren Siedlungen an Flussufern liegen unvermeidlich.Und die gibt es öfter als man glaubt.Nur wird es eben eher selten gemeldet in solch armen Landstrichen.Weil auch eine Meldestelle oder gar ein Krankenhaus oft gar nicht vorhanden sind.
Was mich mal wieder zweifeln lässt ist der Verstand des Menschen.Dieser Versuch Haien ein Kuschelimage zu verpassen.Und das die ja gar nicht gefährlich sind.Ich beschäftige mich mit Haien seitdem ich 10 Jahre alt bin.War auch schon mehrfach im Käfig und bin bei kleineren Haien auch frei getaucht.Dann aber mit Kettenanzug.Ein Hai ist ein Raubtier.Und er frisst beinahe alles was er überwältigt bekommt.Ein träger und behäbiger Mensch im Wasser ist einfach ein herrlich verlockendes,weil leichtes Ziel.Das wird eben oft vergessen.Das kann 1000 mal gutgehen..aber es muss ja meist nur einmal schiefgehen.

Haie sind zwar nicht die Mordmaschinen als die sie in Filmen immer dargestellt werden..aber es sind trotzdem potentiell gefährliche Tiere.Und würde man das wirklich immer bedenken könnte der Mann noch leben.
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26.02.2008 12:15 Uhr von pentam
 
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@ Autor & 2JZ-GTE: Ihr beide denkt direkt an den Weißen Hai. Die meisten Haiangriffe auf den Menschen werden aber durch den Bullenhai verursacht und nicht durch den Weißen. Einem ganz anderen Typ von Jäger mit völlig anderem Verhalten.

Ich bin selber Taucher (und Biologe) und bin beim Tauchen auch schon einigen nicht angeköderten Haien begegnet. An diesen Begegnungen war nie etwas gefährliches dran. Ich hätte auch keine sonderliche Angst dabei einen nicht angeköderten Weißen zu treffen. Lediglich in Gewässern mit Bullen- und Tigerhaien würde ich mich etwas vorsehen.

Bei angeköderten Haien ist das was anderes. Mit denen würde ich mich auch nicht so ohne weiteres ins Wasser begeben. In diesem Zustand legen diese Tiere ein ganz anderes Verhalten an den Tag.
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26.02.2008 12:51 Uhr von tobias222
 
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Selber Schuld: Die Haie werden bei diesen Boots-Touren mit verfaulten bzw. blutigen Fisch/Fleischkadavern angelockt. Kein Wunder dass der Hai hier nicht zwischen Köder und Mensch unterscheiden kann! Er wittert nur noch die blutigen Kadaver und beisst sich im Köder fest.
Ich persönlich bin gegen diese Touren, da solche Touren Tierquälerei sind.
Warum der Taucher angegriffen werden konnte ist mir nicht begreiflich, da die Taucher bei solchen Manövern in Gitterkäfigen abtauchen.
Wahrscheinlich wird der achso böse weiße Hai jetzt gejagt und erlegt, da er ja eine Gefahr für den Menschen darstellt... Ich könnte grad kotzen!
Wenn man die Tiere reizt bzw. extra anlockt, braucht man sich über das Ergebniss nicht wundern!
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26.02.2008 12:53 Uhr von pentam
 
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@ 2JZ-GTE: Steve Irvine als Beispiel zu nehmen ist ein zweischneidiges Schwert. Er kannte sich hervorragend mit Reptilien und ihrem Verhalten aus. Ob man die Art, wie er mit ihnen umgegangen ist gutheissen soll ist wieder eine andere Frage. Aber wie man in seiner Sendung vorher schon häufiger sehen konnte, hatte er von Fischen nicht so sehr viel Ahnung. Er ist nicht Opfer eines Raubtieres geworden, sondern eines erschreckten, in die Enge getriebenen Rochens, der sich bedroht fühlte und verteidigt hat.

Abgesehen davon sind alle Wildtiere nicht 100% berechenbar ,ob nun Raubtier oder nicht. Es gibt auch ziemlich ungemütliche Pflanzenfresser! Wer davon ausgeht, hat sowieso von der Natur nicht viel verstanden.
Trotzdem haben Raubtiere ein gewisses Beuteschema und solange keine außergewöhnlichen Bedingungen herrschen, wird ein Raubtier nichts angreifen, was nicht in etwa in das Beuteschema paßt.
Respekt vor dem Tiere und sehr aufmerksames Einschätzen der Bedingungen sind daher bei der Begegnung mit Wildtieren unverzichtbar. Sobald man in eine Routine verfällt, wird man unaufmerksam und begibt sich in Gefahr.
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26.02.2008 12:58 Uhr von pentam
 
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@tobias222: Käfige werden nur bei Weißen Haien eingesetzt.
Es gibt genügend Touren, bei denen die Taucher ungeschützt auf dem Meeresboden hocken und dann Riffhaie, Ammenhaie o.ä. angelockt werden. Soweit ich die Quelle richtig interpretiere, hat es sich eher um solch ein Szenario gehandelt...
Wie gesagt: von Weißem Hai steht nirgendwo was!
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26.02.2008 14:17 Uhr von pentam
 
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@ 2JZ-GTE: Ich glaube, du hast mich falsch verstanden.
Es war gemeint, dass es sich in der Situation nicht um ein Raubtier auf Beutezug gehandelt hat, sondern um ein in die Enge getriebenes Tier, das sich verteidigt hat. Für diese Situation ist es völlig egal, ob es ein Raubtier ist oder nicht. Kannst ja mal mit lautem Geschrei einen Elefanten in die Enge treiben. Auch wenn es ein Pflanzenfresser ist, wird dir das nicht gut bekommen...

Ob es nun Arroganz ist oder mangelnder Respekt vor dem Tier, läuft letztlich auf das gleiche raus...
Wie ich oben schon sagte: Solange man den Aktionsradius und die Natur eines Tieres respektiert und die Bedingungen aufmerksam beachtet, ist die Wahrscheinlichkeit eines Zwischenfalls sehr gering.
Tiere sind nun mal keine Teddys zum Kuscheln. Das ist auch genau der Grund, warum mir dieser ganze Knut/Flocke-Hype ziemlich übel aufstößt.
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26.02.2008 16:20 Uhr von pentam
 
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@ 2JZ-GTE: Es gibt ein paar Einzelheiten über den Vorfall. Hab letztens eine Doku über Tiere vor Australien gesehen, in der jemand, der dabei war, die Sache beschrieben hat.

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