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Kiel: Vier Kinder wachsen in Nazi-Wohnung auf

Ein Porträt von Adolf Hitler in der Vitrine, ein SS-Kerzenständer und eine Hakenkreuzflagge in der Wohnung. Unter diesen Bedingungen müssen vier Töchter einer 39-jährigen Frau, die von Hartz IV lebt, in Kiel aufwachsen. Und sie findet es "völlig in Ordnung".

Besonders beängstigend: Die siebenjährige Tochter malt schon selbst Hakenkreuze. Auch eine Tonne mit der Aufschrift "Zückon B", was offenbar für Zyklon B steht, wurde gefunden. Sogar die Tapeten bemalte sie mit Nazi-Parolen. Die Mutter ärgert es nur, dass die Tapeten dadurch beschädigt wurden.

Horst Eger, der schleswig-holsteinische Verfassungsschützer, bedauert es, dass die Kinder keine Chance auf eine demokratische Erziehung haben. Derzeit wird ermittelt, ob eine Anzeige wegen Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole (§ 86a StGB) gestellt werden kann.


WebReporter: Kingpike
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Wohnung, Nazi, Kiel
Quelle: www.spiegel.de

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75 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2008 22:20 Uhr von Kingpike
 
+0 | -0
 
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Meine erste News, bitte erbarmt euch :) Aber Tipps sind natürlich immer willkommen. Zum Thema: Leider wird es sowas immer geben. Ich kann solche Menschen nicht verstehen. Die Kinder tun mit leid.
Bitte die Quelle lesen.
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26.02.2008 09:38 Uhr von poseidon17
 
+33 | -8
 
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@ autor: Guter Bericht!
Wirft eine interessante Frage auf:
Wann kann (muß) der Staat eingreifen?
Wir tun uns beim NPD-Verbot schwer, ist insofern ein Eingreifen des Staats hier plausibel?
Eher nein, aber schade.
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26.02.2008 09:38 Uhr von querdurchdacht
 
+8 | -16
 
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Mein erster Gedanke: Es sind nur 4 ?

4 in dieser Wohnung?
Oder 4 in der Stadt Kiel?
Oder 4, dessen Fall bekannt wurde?

zur News: dass die Tapeten beschädigt wurdeN
nicht: dass die Tapeten beschädigt wurde...

Sonst gute News, nichts zu meckern!
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26.02.2008 09:40 Uhr von Alagos
 
+8 | -3
 
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@Poseidon: Naja warum das NPD Verbot gescheitert ist hat ja andere Gründe. Und außerdem benutzen die ja (für gewöhnlich) keine Verbotenen Symbole ;).
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26.02.2008 09:44 Uhr von poseidon17
 
+12 | -5
 
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@ Alagos: Geb Dir Recht, was das NPD-Verbotsverfahren angeht, Informanten etc. Es bleibt aber trotz alledem ein Problem in Deutschland: Wie umgehen mit diesem Gedankengut?
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26.02.2008 09:44 Uhr von Howard2k
 
+16 | -13
 
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Erstmal zum verfassen der News: Tip-Top :)

Dann zu den News selbst: Nicht Tip-Top. Sowas kann und darf es in Deutschland nicht geben. Wenn jemand selbst sich zuhause rechten Schrott hinstellt ist mir das Jacke wie Hose, jeder muss selber wissen für was er einsteht, aber Kinder schon in diesem Alter mit so einem Schwachsinn in Kontakt zu bringen finde ich verantwortungslos und grauenhaft. Kann mich da dem verfassungsschützer nur anschließen, traurig das die Kinder keinerlei demokratisches und vor allem weltoffenes Verständnis erlernen können.

Meines Erachtens nach sollte man der Mutter für eine gewisse Zeit das Sorgerecht entziehen und die Kinder für einige Zeit in eine Familie zu geben die (zumindestens versucht) ihnen eine vernünftige Sicht der Welt zu vermitteln.

Wenn das gelingt und die Mutter ebenfalls an einem Rehabilitierungsprogramm teilnimmt in dem ihr gezeigt wird das auch eine Naziregierung ihr nicht aus ihrer Lage heraushelfen kann würde ich ihr die Kinder zurückgeben. Natürlich unter besonderen Auflagen deren Einhaltung zu überwachen ist...

justmy2cents
Howie
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26.02.2008 09:48 Uhr von Alfadhir
 
+36 | -8
 
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schon eine üble sache: aber wenn z.b. moslem extremisten ein kind erziehen dürfte das auch nicht unbedingt besser sein . ich befürchte davon gibt es erheblich mehr fälle.
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26.02.2008 09:49 Uhr von Howard2k
 
+14 | -14
 
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Zu den anderen Kommentaren Ein Verbot der NPD. Ich frage mich, warum wir in einem freiheitsliebenden Staat, in dem Menschen auf die Straße gehen weil der Staat sie 24/7 überwachen will, es nicht hinbekommen eine Partei zu verbieten, die ebendiese Freiheiten und die Weltoffenheit für die wir einstehen zerstören will. Irgendetwas läuft da meiner Meinung nach gründlich schief....

Ich will keine illegalen Methoden gutheißen um ein Parteiverbot zu erwirken, aber warum tun wir uns mit soetwas so schwer? Jeder weiß wofür die NPD einsteht und jeder weiß das diese Partei nicht unbedingt sehr verfassungsfreundlich ist...

Das Einzige was ich weiß ist, das ich sofort auswandere wenn eine rechtsextreme oder eine linksextreme Partei hier in Deutschland (auf Bundesebene) etwas zu melden hat.
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26.02.2008 09:50 Uhr von amselfeld1389
 
+9 | -9
 
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"völlig in ordnung"!?!? tolle einstellung von der mutter.
wie sieht sie denn die zukunft ihrer kinder?
einfach ohne worte das ganze.
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26.02.2008 09:50 Uhr von Alagos
 
+11 | -17
 
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@Poseidon: Da hast du natürlich Recht. Ich finde eh, dass wir den Eltern zu viel durchgehen lassen. Es muss meiner Ansicht nach wenigstens ETWAS leichter sein jemandem das Kind wegzunehmen. Gerade in solchen Frauen sollte dringend interveniert werden :(. Ansonsten gibt es schon wieder 4 Kinder ohne Zukunft in Deutschland :/
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26.02.2008 09:54 Uhr von poseidon17
 
+17 | -3
 
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@ Alagos: Und da beginnt die Krux: Wer definiert, wo eine Grenze sowohl links- als auch rechtsextremistisch ist? Ich will die Entscheidung nicht treffen müssen, und da beginnt meine Ohnmacht :-)
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26.02.2008 09:55 Uhr von Der.Buhmann
 
+19 | -2
 
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Zündstoff: um mal etwas Zündstoff in die Diskussion zu gießen:
(auch wenn ich mit dem Gedankengut der Mutter nichts zu tun haben will!!!)

was ist denn mit der Unverletzlichkeit der Wohnung? Darf der Staat hier eingreifen?!

So und jetzt darf fröhlich diskutiert werden! ;)
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26.02.2008 09:56 Uhr von Alagos
 
+6 | -4
 
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@Poseidon: Genau das ist ja das Problem, das wir auch beim Umgang mit den Moslems haben(wenn das auch eigentlich ein anderes Thema ist).
Vorallem: Wieviel reden wir Eltern in die Erziehung rein? Wo darf der Staat eingreifen, wo muss er?
Fragen über fragen :/
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26.02.2008 09:57 Uhr von @ND
 
+2 | -2
 
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26.02.2008 09:59 Uhr von poseidon17
 
+3 | -4
 
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@ Alagos: Was soll ich zu dem comment sagen?
100% Zustimmung...
:-)
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26.02.2008 10:05 Uhr von sluebbers
 
+24 | -6
 
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oh oh oh liebe leute, wir leben in einem demokratischen land, wo die meinungsfreiheit und die unverletzlichkeit der wohnung verfassungsmäßig garantierte rechte sind. dieser frau kann man nichts anhaben, und das ist auch gut so. das sorgerecht aufgrund einer politischen meinung entziehen?! geht´s noch?

sicher, die kinder tun mir leid. die werden verblendet und können nichts dafür. bleibt die hoffnung, dass die nicht allzu blöd geboren wurden und von selber darauf kommen dass die mama unsinn redet.

aber eine demokratie muss auch solche extreme verkraften können.
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26.02.2008 10:11 Uhr von Andras-123
 
+3 | -6
 
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Andras-123: Wo soll das noch enden. Wenn durch die Gesellschaftliche abgrenzung(HartzIV-und so weiter), den rechten doch immer mehr Menschen zustimmen und sie dadurch ihre Ideologie verbreiten können.
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26.02.2008 10:12 Uhr von schlupfloch
 
+8 | -1
 
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@news: JA, was soll man dazu sagen. Von der Mutter ist es unverantwortlich, was allerdings keine Begründung für ne Sorgerechtsprüfung ist. Was die Eltern und auch die Kinder später für ne Politische Meinung haben, das ist eindeutig deren Sache, aber den Kindern schon in so nem frühen Alter in sowas wie Politik oder Glaube reinzudrängen ist echt ne Schweinerei. Egal ob links oder rechts, islamisch, christlich oder was weiss ich. Wenn dem Menschen ein freier Wille gegeben ist, dann sollte man den auch berücksichtigen. Ich werde dafür Sorge tragen, dass meine Tochter von meinen politischen Ansichten unbehelligt bleibt und sie später, wenn sie soweit ist, hinterfragen kann und sich selbst aussuchen kann, was vernünftig ist und was eher nicht. Auch wenn ich damit Gefahr laufe, dass es etwas sein könnte womit ich mich selber überhaupt nicht identifizieren kann. Klar werde ich da ein Auge drauf haben, aber ich werde sie nicht in igrnedeine Richtung zwingen.
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26.02.2008 10:17 Uhr von poseidon17
 
+3 | -17
 
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26.02.2008 10:29 Uhr von sluebbers
 
+12 | -4
 
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@poseidon17: das von dir beschrieben extrem hat nichts mehr mit dem zu tun was ich schrieb.

gegenfrage: soll die meinungsfreiheit nur für meinungen gelten, die allgemein akzeptiert sind? möchtest du eine gedankenpolizei?
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26.02.2008 10:32 Uhr von amselfeld1389
 
+2 | -11
 
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@poseidon17: du triffst den nagel auf den kopf.
wenn die mutter hier ihre kinder mit extremistischen gedankengut vergiften darf, dann nehmen sich muslimische fundamentalisten auch das recht, weil meinungsfreiheit herscht. wo soll das hinführen?
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26.02.2008 10:41 Uhr von Howard2k
 
+4 | -9
 
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@sluebbers: in deinen Worten steckt sicherlich viel Wahrheit, aber auch eine Demokratie kann seinen Bürgern nicht alles durchegehn lassen.

Was ist mit dem Schutz der Kinder vor diesem geistigen Dünnschiss?

Kannst du deren voraussichtlichen Verfall in Kauf nehmen? Egal ob die Kinder dumm sind oder nicht, Eltern haben eine Vorbildfunktion und (leider) wird diese auch in diesem Falle Anwendung finden.

Das hier hat nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun, sondern ist eine Verfehlung der Sorgfallspflicht durch die Mutter. "Ich bin nationale Sozialistin"? - "Nein, du bist einfach nur rücksichtslos und unwissend!"

Grüße
Howie
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26.02.2008 10:41 Uhr von LoneZealot
 
+27 | -12
 
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kleine Umfrage: Mal einmal ehrlich, wer findet die Sache denn wirklich schlimm?

Bitte, alle die es schlimm finden bei mir Minus drücken, das ist einfacher denke ich.
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26.02.2008 10:44 Uhr von Andras-123
 
+4 | -1
 
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Das War schon mal: Die Frage ist doch, wie weit darf sich der Staat in die Erziehung
einmischen. weil diese ganze Sache mit der einmischung war ja schon mal da(DDR). Aber trotz dieser vorgegebenen ideologischen sicht durch den Staat haben doch mit der zeit und der Reife sich grad die Jugentlichen damals ihre eigene Meinung aufgebaut,obwohl sie überwacht wurden.
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26.02.2008 10:44 Uhr von BenPoetschke
 
+10 | -3
 
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amselfeld1389: deine Umkehrschlusslogik, wenn die da das da, dann nehmen muslimische Fundamentalisten...
ist lächerlich und völlig daneben,

Wir wissen dass muslimische Fundamentalisten ihre Legitimation ganz anders begründen.

Bestimmt nicht daraus, dass ein paar deutsche andersgeartete ihre Kinder falsch erziehen oder mit ihrer Lebenssituation nicht zurecht kommen und ins radikale abdriften.

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