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Schatzbergung vor US-Küste: Spanien erhebt Anspruch

Die Firma "Odyssey Marine Exploration" erhielt jetzt die Genehmigung, ein vor etwa 250 Jahren vor der US-Ostküste gesunkenes Schiff zu bergen, das Gold, Silber und Münzen geladen hatte. Spanien meldet nun Anspruch auf die Ladung an, da es sich um die 1750 gesunkene "El Salvador" handeln könnte.

Die Regierung Spaniens hatte im Januar gerichtlich die Herausgabe der Koordinaten der Fundstelle bewirkt. Wenn es sich tatsächlich um die "El Salvador" handelte, dann sollen sich 240.000 mexikanische Pesos in ihrem Bauch befinden, die heute 83 Millionen Euro wert wären.

Schon 2007 hatte Greg Stemm von der "Odyssey Marine Exploration" den Fund von fünfhundert Millionen Silbermünzen im Atlantik bekannt gegeben. Damals vermuteten die Spanier ebenfalls, dass es eines ihrer Schiffe gewesen sein könnte, und zwangen ein Forschungsschiff des Schatzsuchers zum Anlegen.


WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Spanien, Küste, Schatz, Anspruch
Quelle: diepresse.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2008 19:40 Uhr von Severnaya
 
+0 | -0
 
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immer: wenn sonen schatz gefunden wird und irgendjemand Anspruch anmelded bekomme ich nen komisches Gefühl. Was passiert eigentlich mit sonem Schatz nachdem er geborgen wurde?
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25.02.2008 19:47 Uhr von StoWo
 
+3 | -1
 
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Ich wette... würde man ein deutsches (Kriegs)Schiff bergen und Deutschland würde Anspruch erheben, würde man mit dem Finger auf uns zeigen... wie könnt ihr nur!?

Der Schatz gehört zu 100% dem Land, aus dem es stammt abzüglich natürlich Finderlohn und Bergungsentschädigung.

Je nach archäologischem Wert kommt der Schatz ins jeweilige Landesmuseum oder wird zum Gegenwert eingeschmolzen.
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25.02.2008 21:06 Uhr von radiojohn
 
+3 | -3
 
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Spanien: meldet seine Ansprüche an, weil im Gegensatz zu der Aussage der (österreichischen) Quelle dieses Schiff nicht etwa ein Handelsschiff war, sondern als "El Salvador" (ein Kriegsschiff) für die spanische Krone unterwegs war, somit gehört die Ladung der heutigen spanischen Regierung.
Das diese Meldung von unwissenden Binnenschiffern verfasst wurde, sieht man auch daran: "...einen 110 Tonnen schweren Zweimaster."
Das Schiff ist nicht etwa 110 Tonnen schwer, sondern VERDRÄNGT 110 Tonnen Wasser .

r.j.
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25.02.2008 21:17 Uhr von radiojohn
 
+2 | -2
 
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Ausserdem: stimmt die Zahl von 500 Millionen Münzen nicht. Siehe hierzu aus derselben Quelle (Archiv) http://diepresse.com/...
Da schreiben sie richtigerweise: "Rund 500.000 Silber- und Goldmünzen im geschätzten Wert von 370 Millionen Euro sollen amerikanische Tiefseeforscher vor Gibraltar aus einem Schiffswrack geborgen haben, bevor die spanische Marine sie stoppte."

r.j.
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25.02.2008 23:13 Uhr von radiojohn
 
+1 | -2
 
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@qwerty1234567: Es geht hier doch garnicht darum, wer nun mehr oder weniger edel war und wer von wem, was geraubt hat, sondern um die Anwendung von jahrhundertealtem Seerecht.

r.j.


P.s. Wir sind alle Ausländer!...............fast überall.
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25.02.2008 23:31 Uhr von Schiebedach
 
+1 | -0
 
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Hoheitsrechte: Was besagt das :"....vor der amerikanischen Küste"?
Wenn das Schiff innerhalb der Drei-Meilen-Zone liegt, wäre erst einmal der Anrainerstaat "Besitzer".
Dieser kann Bergungsrechte vergeben und vertraglich die Verwendung des Fundes regeln.
Außerhalb der Hoheitsgewässer ist der Fund Eigentum des Finders, da der "Verlierer" -hier Spanien- seinen Eigentumsanspruch verwirkt haben dürfte, weil er keine eigenen Anstrengungen zum Auffinden und Bergen unternommen hat.
Einfach nur sagen:"Alles Meine" recht nicht.
Hinzu tritt m.E. die Klärung des Eigentumerwerbs; da Spanien zu dieser Zeit das Gold den Einwohnern Mittel- und Südamerikas geraubt und vor Ort eingeschmolzen und zu Münzen gestanzt hat, somit hat Spanien als Räuber keinen Anspruch auf den Wert, es müßte nach meiner Auffassung an die Rechtsnachfolger der beraubten Staaten zurückgegeben werden, wobei den Bergern ein "Finderlohn" zusteht.
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25.02.2008 23:58 Uhr von radiojohn
 
+2 | -2
 
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@Schiebedach: und welcher der südamerikanischen Staaten kann denn nun seine Eigentumsrechte nachweisen? Wie denn, nachdem es eingeschmolzen wurde?

r.j.


P.s. Wir sind alle Ausländer!...........fast überall.
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26.02.2008 14:50 Uhr von Schiebedach
 
+0 | -0
 
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@radiojohn: Das Problem hast Du richtig erkannt: Es müßte also ersteinmal feststehen, ob und ggf. woher das Gold stammt.
Die Metallarcheologie kann dazu schon sehr genaue Angaben machen und den Fundort des Rohstoffs angeben.
Die Spanier haben die Schätze zudem in einigermaßen begrenzten Gebieten "eingesammelt".
Würde z.B. bestimmt werden können, daß die Schürfstelle im Gebiet des heutigen Peru lag, könnte dieser Staat Ansprüche anmelden; Spanien würde demzufolge keinen Anspruch erheben.

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