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München beendet Betriebserlaubnis für Scientology-Kindertagesstätte

Ein sofortiges Ende einer Kindertageseinrichtung hat die Stadt München den Betreibern beschert. Der Erlaubnisentzug erging nach Auffassung der Kommune deshalb, da "das Wohl der dort betreuten Kinder gefährdet sei".

Es stehe im Widerspruch zu Verfassung und Gesetzen, wie die in der Kita von den Scientologen methodisch und inhaltlich angewandten Grundsätze dort Einfluss nehmen. Bisher erfuhren 18 Kinder in der Tagesstätte Betreuung.

Eine "freie Entfaltung der Persönlichkeit und [das] Recht auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit" sei unter den Fittichen der Scientologen nicht gewährleistet, wurde von Seiten des Münchner Presseamtes mitgeteilt.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kind, München, Scientology, Betrieb, Kindertagesstätte
Quelle: www.ngz-online.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2008 16:18 Uhr von iTosk
 
+41 | -1
 
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Na endlich tut sich mal was. Die sind haben doch jegliches Verhältniss zur Realität verloren.
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25.02.2008 16:43 Uhr von pippin
 
+26 | -1
 
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Na endlich! Neben der Betriebserlaubnis für die Tagesstätte sollte auch den "Betreuern" die Arbeitserlaubnis in diesem Bereich entzogen werden (falls das rechtlich möglich ist).

Scientology ist und bleibt nunmal ein reines Wirtschaftsunternehmen mit mehr als nur fragwürdigen Zielen.
Wenn die jetzt auch schon unsere Kinder quasi an der Wurzel verbiegen können, dann gute Nacht.
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25.02.2008 16:50 Uhr von carlo93
 
+19 | -1
 
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Wurde Scientology nicht als verfassungsgefährliche Organisation oder so eingestuft? Dann ist es noch mehr gerechtfertigt, abgesehen davon, dass die Kinder soundso gefährdet sind.
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25.02.2008 17:30 Uhr von Sje1986
 
+20 | -1
 
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Sehr gut: Man diese Scientology-Spinner aus dem Land jagen.
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25.02.2008 17:33 Uhr von ignorant81
 
+10 | -1
 
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auch wenn: ich denke, dass man nicht alles schlechte einfach verbieten sollte, muss ich da vollstens zustimmen.
der verein ist gemeingefaehrlich. gerade fuer kinder denen man noch alles erzaehlen kann, und die das natuerlich auch glauben.
schlimmer finde ich aber, dass leute wie tom cruise sich hier noch einiger beliebtheit erfreuen. ich fuer meinen teil meide alle seine filme, um solche menschen nicht auch noch zu unterstuetzen. obwohl man bei einigen auch garnicht weiss, dass sie da mitmischen.
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25.02.2008 17:38 Uhr von Mr.E Nigma
 
+12 | -1
 
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Bin Schockiert dass dies überhaupt möglich war!
Ist es in Deutschland tatsächlich möglich das Organisationen die unter Beobachtung des Verfassungsschutz stehen Kinterbetreung anbieten dürfen, die NPD z.b. ?
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25.02.2008 17:57 Uhr von DJGeorg
 
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Bravo: wenn es nur andere Städte auch so machen würden
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25.02.2008 19:25 Uhr von smile2
 
+9 | -1
 
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Scientology: Dass man sowas wie die Scientology überhaupt als "Kirche" zulässt. Wenn man sich den ganzen Schwachsinn von ihrem "Weltbild" durchliest und auf sich wirken lässt, kann man wirklich nur noch lachen. Dass darauf immernoch Leute reinfallen ist mir unbegreiflich.

Ich sag nur Menschen, Vulkan, Wasserstoffbombe, Raumschiff, Seelen ... Erde ...

Über den Beruf des Gründers dieses Deppenvereins wunder ich mich absolut nicht.
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25.02.2008 20:00 Uhr von SittingBull
 
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Respekt: Und immer weiter so bis alles von dem Haufen dicht gemacht wurde, dann können die wieder über den großen Teich nach USA Schippern.
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25.02.2008 21:40 Uhr von Burning_Legend
 
+5 | -0
 
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Jaaaaaaaaaaaa es gibt doch noch denkende Menschen in den leitenden Organen :)
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26.02.2008 11:19 Uhr von pippin
 
+7 | -0
 
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@chorkrin: Nix für ungut, aber was hast du dir denn vor deinem Kommentar eingeworfen?

Klar muss Scientology überwacht und am besten durch gezielte Aufklärung das Wasser abgegraben werden. Aber durch solche Aktionen, wie du sie vorschlägst, hilfst du den Spinnern eher. Dann können sie sich doch nur wieder als unterdrückte "Religionsgemeinschaft" bezeichnen und nach Religionsfreiheit schreien.

Die beste Vorgehensweise gegen solche verfassungsfeindlichen Organisationen wie Scientology, NPD oder ähnlichem Gesocks ist offene und ehrliche Information über deren Ziele, Vorgehensweisen und Machenschaften.

Zerrt sie ans Licht und zeigt ihr wahres Gesicht!!!
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26.02.2008 13:09 Uhr von skipjack
 
+3 | -1
 
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Sowas gibts wohl nur in München Sowas gibts wohl nur in München,

in allen anderen Städten wäre es doch wieder Rassismus gewesen...

Es wäre schön, wenn Deutschland, auch ausserhalb von Bayern, x Gesicht zeigen könnte...

Doch leider ist sowas Traeumerei...
Wieder x ein "Respect" in Richtung Lederhosen und Maas...
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26.02.2008 17:35 Uhr von Spiderschwein
 
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Eigentlich müsste hier ein Syntologe was schreiben: , so gut wie die organisiert sind^^.
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26.02.2008 22:59 Uhr von Wotan1987
 
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Scientologen? Wieso meldet sich hier kein Scientologe zu Wort? Würde gern seine Argumente lesen.... :D
Oder werden Kommentare ab -100 gelöscht? xD
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26.02.2008 23:38 Uhr von Sachsenwolf
 
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Eine sehr gute Entscheidung. Verfassungsfeindliche Sekten haben in Deutschland nichts zu suchen. So sollte auch mit islamischen "Bildungs"einrichtungen verfahren werden.
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27.02.2008 07:56 Uhr von calypso36
 
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Mal ehrlich Wenn Verfassungsfeindlichkeit das Hauptkriterium ist, dann müsste zuallererst unsere Regierung abgeschafft werden.
Vor allem, wenn es darin Mitglieder gibt, die offen zugeben, dass sie auch "über Verfassungsgrenzen hinaus" bestimmte Gesetze durchbringen wollen.

Zugegeben, Scientology ist ein mieser Haufen. Dem kann man aber ganz einfach mit volkswirtschaftlichen Mitteln das Wasser abgraben.

Siehe das Beispiel Kindertagesstätte. Wenn da keiner sein Kind hinschickt, müssen sie sowieso dicht machen. Dazu bedarf es keines Verbotes. Aber dennoch Respekt, dass München sich da rangetraut hat.
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27.02.2008 10:17 Uhr von MadDogX
 
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@wotan: Ich beschäftige mich seit der Geschichte mit Anonymous recht intensiv mit Scientology und muss sagen, ich habe noch in keinem Internetportal einen Beitrag von einem Scientologen gesehen. Es ist z.B. bekannt, dass Scientology einige Kommentare YouTube löschen lässt - da steht dann, deleted on request of the Church of Scientology) - womöglich damit sich Scientology Mitglieder nicht auf peinliche Diskussionen einlassen.

Wer mal ein paar Videos von Mark Bunker (XenuTV) gesehen hat merkt schnell, dass Scientologen sich bei Diskussionen auf bestimmte Strategien verlassen, die im Internet nicht wirklich anwendbar sind (Kritiker nicht zu Wort kommen lassen usw.). Daher vermute ich mal, dass sich diese Leute größtenteils aus öffentlichen Diskussionsforen fern halten.
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27.02.2008 20:05 Uhr von Wotan1987
 
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@MadDogX: klingt einleuchtend, danke für die Info ;)
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27.02.2008 22:33 Uhr von Katatonia
 
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@Oberlehrer: Bei Scientology geht es aber eben nicht um wollen oder Angebot und Nachfrage, sondern um psychische Manipulation. In diesem Sinne ist ein Entzug der Erlaubnis sehr gerechtfertigt.

In Deutschland kann nicht einfach jemand daher kommen und eine Kita eröffnen. Auch wenn sie privat bezahlt wird, steht sie unter staatlicher Aufsicht und muss gewisse Kriterien erfüllen. Darunter fällt ein entsprechendes Konzept.
Das erklärt dann am Ende auch die gerechtfertigte Schließung.

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