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Boeing 747 mit Bio-Sprit unterwegs

Multimilliardär Branson hat eine Boeing 747 seiner Virgin Atlantic Fluggesellschaft mit Bio-Treibstoff testweise von London nach Amsterdam fliegen lassen. Allerdings wurde sicherheitshalber nur ein Triebwerk mit Pflanzenöl betrieben, die anderen drei wurden mit Kerosin befüllt.

Es wurde ein Gemisch aus Kokos- und Babassu-Öl verwendet. Der Test diente unter anderem zur Überprüfung, wie sich Pflanzenöl in einer Flughöhe von 10.000 Metern verhält. Probleme gab es auf dem Testflug keine.

Kritiker monieren, der Flug sei nur medienwirksame Werbung für die Fluglinie und verweisen auf die noch ungeklärte Öko-Bilanz von Biotreibstoffen, die unter Umständen mehr CO2 verursachten als normales Kerosin. Bereits vor drei Wochen hatte Airbus einen ähnlichen Test erfolgreich absolviert.


WebReporter: multimediakind
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Boeing, Sprit, Bio
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2008 09:30 Uhr von n€ws_sh0rty
 
+11 | -4
 
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Wenn man sich überlegt wie viel Wasser die Pflanzen brauchten um am Ende zu Biosprit zu werden. Damit hätte man 1 Million Menschen in Afrika mit Wasser versorgen können. Mhhh und die haben das mal ebend für 1 Stunde Flug verpulvert *g*

Schon krank dieser Bio- Ökowahhhhn.
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25.02.2008 10:31 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
+4 | -6
 
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Biodiesel: Beim wachsen der schönen gelben Pflanzen wird aus CO² Sauerstoff (O²) erzeugt. Die Pflanzen brauchen den CO² für ihr Wachstum.
Wird der gewonnene Biodiesel wieder verbrannt, dann entsteht wieder CO² und der Kreislauf ist wieder geschlossen.
Die Energie für den Umwandlungsprozess kommt vom Sonnenlicht.
Was mir allerdings nicht gefällt sind die massenhaft produzierten Pollen, der gelbe Feinstaub.
Man hat ihn überall auf dem Auto, er fliegt hunderte von Kilometer weit. Ist sicher ungesund!
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25.02.2008 10:34 Uhr von Högi
 
+4 | -3
 
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Wie wahr "Wenn diese Idiotie so weitergeht wird die ganze Welt bald von Feldern zugeplastert sein und 100g Basisnahrung teurer sein als 1 L dieser Pansche.."
Das würde mich nicht wundern. Den Reichen wäre es ja ohnehin egal, wie teuer die Grundnahrungsmittel sind. Hauptsache man kann guten Gewissens wieder den 6,3-Liter Mustang ausfahren oder mal eben mit dem Jet nach Dubai düsen, um sich da ne Cola zu genehmigen...
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25.02.2008 10:53 Uhr von Jimyp
 
+3 | -0
 
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@ n€ws_sh0rty: Naja, wobei in Afrika das Wasser aufgrund der klimatischen Bedingungen schon immer knapp war und es völlig normal ist. Dort herrscht einen absolute Überbevölkerung.

Ansonsten sehe ich kaum einen großen Unterschied zu normalem Kerosin, da beides ein Produkt der Natur ist.
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25.02.2008 12:01 Uhr von Hady
 
+3 | -0
 
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Nicht dass ich da was Falsches sage, aber ich glaube gelesen zu haben, dass für den Anbau der Pflanzen, die das Palmöl liefern erstmal der Regenwald gekillt wird. Da ist die Öko-Bilanz schon im Arsch bevor die Pflanze überhaupt zu wachsen beginnt.
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25.02.2008 13:17 Uhr von denksport
 
+0 | -0
 
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habe letztens auch gelesen dass irgendwo nun Regenwald brandgerodet wird für Biodiesel.
Aber dafür ist Biosprit billiger und man wird unabhängiger von den erdölexportierenden Ländern.
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25.02.2008 17:10 Uhr von Ottokar VI
 
+0 | -0
 
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@ 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR: Wie kommst Du auf Biodiesel?
In der News ist die Rede von Pflanzenöl.
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25.02.2008 20:15 Uhr von Mr.Govetta
 
+1 | -0
 
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der ganze Wirbel um den Pflanzenöl als Kraftstoff ist sowieso übertrieben und nicht wirklich die Lösung. Man bräuchte riesige Gebiete um auch nur die Hälfte aller Fahrzeuge mit Pflanzenöl zu versorgen. Und Brandrodung im Regenwald ist wohl kaum die Lösung.
Man sieht es auch jetzt schon, dass die Felder immer öfter für Rapsöl und Biokraftanlagen (gefüllt mit Maissilage zur Stromerzeugung) die Preise nach oben treiben. Wo Pflanzen für Öl wachsen kann kein zukünftiges Essen wachsen...

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