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Wismar: Unbekannter geht zur Beichte und übergibt dem Pastor Diebesgut

Gestohlene Kunstgegenstände im Wert von etwa 15.000 Euro wurden auf ungewöhnliche Weise gleich wieder zurückgegeben. Am vergangenen Mittwoch wurden aus dem Stadtgeschichtlichen Museum in Wismar zwei Ausstellungsstücke aus dem 15. und 16. Jahrhundert gestohlen.

Bereits am Tag danach ging der Dieb zur Beichte und übergab dabei dem Pastor die beiden gestohlenen Gegenstände.

Der Pastor verwies gegenüber der Polizei auf sein Beichtgeheimnis und machte keinerlei Angaben zur Identität des Mannes.


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WebReporter: coolio11
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Dieb, Pastor, Beichte
Quelle: www.e110.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2008 07:22 Uhr von coolio11
 
+0 | -0
 
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Eine prima Idee zum Weiterempfehlen: Wer heiße Ware schleunigst loswerden will, egal ob gläubiger Christ oder Atheist, gehe zur Beichte zum katholischen Pfarrer, der dann seinerseits im Auftrag des Herrn verpflichtet ist, alles Weitere zu regeln.
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25.02.2008 10:31 Uhr von Yes-Well
 
+13 | -2
 
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Finde ich bei solchen Fällen in Ordnung: Der Täter hat ein schlechtes gewissen bekommen. Er hat die Ware zurückgegeben und bestimmt auch Gebetet.

Und das der Pastor keine Angaben macht ist auch in Ordnung. Nicht in Ordnung wäre dass bei Mord, Vergewaltigung usw.

Sollte der Täter doch noch gefasst werden, bekommt er hoffentlich eine geringe Strafe. Weil bereuen tut er es. Sonst hätter nicht diesen Weg gewählt. Und mir ist es lieber der läuft frei rum, als das er zuviel bestraft wird, und im Knast zu den Leuten gesteckt wird, für die Reue ein Fremdwort ist!
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25.02.2008 10:54 Uhr von JustMe27
 
+5 | -1
 
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@Yes-Well: Da muss ich dir recht geben. Eine Verwarnung täte es hier auch. Bleibt zu hoffen, dass der Täter auch genug schlechtes Gewissen hat, um es auch in Zukunft bleiben zu lassen...
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25.02.2008 10:57 Uhr von Powerlupo
 
+3 | -1
 
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Da kann ich: meinem Vorredner nur Recht geben. Dieser Mann hat seine Tat bereut, und hat diesen Weg gewählt. In meinen Augen auch den richtige Weg. Ich kann mir jetzt schon Vorstellen, was hier noch für Kommentare landen, "was wäre wenn er jemanden vergewaltigt hätte" usw... Darum geht es hier nicht, es geht nur um diesen Fall. Und wenn er bestraft werden sollte, denke ich werden Sozialstunden völlig reichen. Denn er hat sich von seinem gesunden Gewissen leiten lassen, und es bereut.
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25.02.2008 11:36 Uhr von SiggiSorglos
 
+6 | -3
 
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eine Frage der Zeit: bis Schäubi die Überwachung der Beichtstühle oder Pendants in Moscheen fordert.
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25.02.2008 14:40 Uhr von Deniz1008
 
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@ SiggiSorglos na ob er mal beichten wird ist mehr als fraglich, da sein minister+abgeordnetenstatus in vor jegliche rechtsfilgen schutz.... :)
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25.02.2008 19:47 Uhr von remyden
 
+0 | -3
 
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das kann: doch kein Freibrief für Straftäter sein
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25.02.2008 20:28 Uhr von JustMe27
 
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@remyden: Kann es nicht und ist es nicht. Denn wenn jeder Straftäter, und das im Diebstahlsbereich, denn in anderen Bereichen kann man es nicht so leicht wieder gut machen, seine Beute umgehend zurückgeben würde, gäbe es bald keine Diebe mehr. Hier geht es um einen Einzelfall, in dem der Täter ausnahmsweise die richtige Wahl getroffen hat.
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26.02.2008 08:56 Uhr von happycarry2
 
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Unglaublich: wie sehr einem das eigene schlechte Gewissen zu schaffen machen kann. Nicht die Angst vor Bestrafung war es die Ihn überzeugen konnte seinen Diebstahl wieder "rückgängig" zu machen. Ich bin mir ziemlich sicher das er in Zukunft seine Hände bei sich behält und finde das auch ok das er auf das Beichtgeheimniss vertrauen konnte.

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