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US-Wahlkampf: Ralph Nader kündigt Kandidatur an

Der 73-Jährige warf am Sonntag in der NBC-Sendung "Meet the Press" seinen Hut als Kandidat einer dritten Partei in den Ring. Es ist Naders dritte Kandidatur nach 2000 und 2004. Viele Demokraten werfen ihm immernoch vor, durch seine Kandidatur den Sieg Al Gores im Jahr 2000 verhindert zu haben.

Nader kritisiert die Kandidaten Obama, Clinton und McCain unter anderem für ihre mangelnde Unterstützung einer universellen Krankenversicherung, das Nachgeben gegenüber dem Pentagon und das "aufgeblasene" Militärbudget.

Verantwortlich für diese Haltung machte Nader in erster Linie Lobbyisten und Interessengruppen, die, wie er sagt, Washington beherrschen. Er versprach daher, nur Geld von Einzelspendern anzunehmen.


WebReporter: TheDent
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Kandidat, Wahlkampf
Quelle: www.huffingtonpost.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2008 19:58 Uhr von TheDent
 
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Die Kandidatur ist zwr gut gemeint, weil Nader seine linken Positionen einbringen will, aber er hat keinerlei chancen und könnte den Demokraten in einigen Staaten wertvolle Stimmen kosten. Die Republikaner können sich allerdings freuen.
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24.02.2008 21:04 Uhr von coolio11
 
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ich hab zwar nichts gegen Ralph Nader: aber er hat in der Tat durch seine Kandidatur im Wahlkampf vor acht Jahren den Demokraten wichtige Stimmen gekostet. Bei der Wahl November 2000 hatte Al Gore mehr Stimmen als George W. Bush, aber Florida ging trotzdem an die Republikaner - aufgrund dieser denkwürdigen Gerichtsentscheidung damals. Und gab den Ausschlag für den Sieg von Bush.

Hätte Nader damals nicht kandidiert, wäre Bush nicht Präsident geworden. Und ein Präsident Gore hätte - daran kann kein Zweifel bestehen - den amerikanischen Truppen bestimmt nicht befohlen, im Irak einzumaschieren.

Der Welt wäre eine Menge Mist erspart geblieben. Und eine amerikanische Führung, die fortwährend trickst und täuscht und lügt, dass die Schwarte nur so qualmt.
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24.02.2008 21:13 Uhr von TheDent
 
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Da ist was dran: allerdings hätte Gore es geschafft seinen eigenen Staat, Tennessee, zu gewinnen, wär er auch Präsident geworden. Hätte Hillary damals nicht für den Senat kandidiert und Gore so Wahlkampfgelder streitig gemacht, hätte er vielleicht auch gewonnen, gibt viele wenns in diesem Fall
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24.02.2008 22:06 Uhr von raku
 
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Könnte mir sogar vorstellen, dass diese Kandidatur, da sie ohne hin chancenlos ist und nur die Demokraten schwächt, eine Belohnung von den NeoCons erhält.

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