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Uno-Studie: Fischbeständen droht vollständiger Zusammenbruch

Christian Nellemann, Mitarbeiter des Uno-Umweltprogramms Unep, beschreibt das Ergebnis einer Uno-Studie mit den Worten: "Wir befürchten in absehbarer Zukunft einen völligen Zusammenbruch der Fischbestände in den wichtigsten Fischfangzonen ohne Chance auf Erholung."

Neben der Überfischung machen die Forscher auch den Klimawandel für diese Entwicklung verantwortlich. Der hohe CO2-Gehalt in der Atmosphäre führt demnach zu einer Übersäuerung des Wasser. Dies kann für Korallen sowie Fische lebensbedrohlich sein.

Das Zusammenspiel von Klimawandel, Überfischung sowie der Belastung durch die Entwicklung in den Städten und der Landwirtschaft, hat laut der Studie ein Anwachsen der "toten Wasserzonen" zur Folge. Dort ist ein Leben aufgrund des niedrigen Sauerstoffgehalts nicht mehr möglich.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Fisch, Zusammenbruch
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2008 16:54 Uhr von speculator
 
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Na das passt ja wunderbar zu der News über die Milliarden Liter Gift, die Gazprom durch die neue Pipeline in die Ostsee spülen will... - Mist, ich glaub ich bin zu spät Greenpeace Mitglied geworden...
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24.02.2008 18:03 Uhr von Zaltaal
 
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irgendwie ein alter Hut. Das die Fischbestände in den Meeren seit dem 20ten Jahrhundert DRASTISCH abnehmen ist ja wohl nix neues.

Und jetzt hat man sogar den Sündenbock gefundfen: Klimawandel, wegen den ganzen Porsches dieser Welt! OMG. Wie konnten wir die letzten 5 Jahre nur so dumm sein?

</ironie>
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24.02.2008 20:32 Uhr von CyG_Warrior
 
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das hat ja recht lange gedauert, dass jemand das offiziell veröffentlicht, was von Greanpeace und dem WWF schon lange vorhergesagt wurde.

Nur ob die Länder, die die größten Fangflotten betreiben, darauf angemessen reagieren, wage ich mal zu bezweifeln... :(
Japan und Norwegen setze ich da mal auf die ersten Plätze...oder irre ich mich da?

BtW, diese "toten Wasserzonen" sind doch in der Ostsee, oder jetzt auch schon woanders?
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24.02.2008 21:24 Uhr von jsbach
 
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..und Lidl und Co versuchen: die Vebraucher mit Ihrer Produktlinie "Ocean Trader" und einem blauen Siegel schön Wetter zu machen.
Was zu meiner Zeit noch ein "Arme Leute-Essen" war (gewässerte Salzheringe und mariniert) ist jetzt eine Delikatesse geworden.
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25.02.2008 01:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Jetzt liegts am CO2 dass die Gewässer überfischt sind.

Es sind natürlich "nicht" die immer mehr werdenden Schiffe die die Gewässer leer fischen - es ist das CO2.

Fachleute wissen natürlich, dass ohne CO2 die Erdtemperatur weltweit um 20 Grad niedriger wäre, und uns ein gewisses gesundes Mass an CO2 überhaupt erst lebenswerte Temperaturen sichert.
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25.02.2008 01:22 Uhr von TheDent
 
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Ist eine Mischung aus allem: Erderwärmung, Gift, Öl, Überfischung. Ölbohrinseln z.B. spülen ein Zeug ins Meer das den Kabeljau unfruchtbar macht.

Fisch stellt auch die Lebensgrundlage für hunderte Millionen Menschen und einen Haufen Tierarten dar. Streicht man den Fisch aus der Nahrungskette entsteht da ne gewaltige Lücke
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25.02.2008 07:39 Uhr von Ottokar VI
 
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Supi: In die Ostsee wollen sie 2,4 Mrd. Liter Glutaraldehyd, ein reines Gift, kippen, nachdem das Zeug die Ostseepipeline von Bakterien gereinigt hat.

Das ist aber nicht schlimm! Schlimm sind meine paar Gramm CO2.

Hackts?
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25.02.2008 08:00 Uhr von Hinkelstein2000
 
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Ursache? die Hauptursache ist die Überbevölkerung und die Profitgier (fast) aller Unternehmen, die mit der Nahrungserzeugung (bzw. -beschaffung) ihr Geld verdienen und deren Aktionären.
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25.02.2008 08:17 Uhr von speculator
 
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hoffnungslos Hab mal mit nem norwegischen Matrosen gesprochen, der meinte, dass man fast immer, egal wo auf hoher See, in jeder Richtung Schiffe sieht, die von früh bis spät mit kilometerlangen Schleppnetzen unterwegs sind - da brauchts einen nicht zu wundern, wenn die Fische schneller weggefischt werden, als sie sich vermehren können.

Und die meisten (Unternehmen+Privatleute) handeln typisch menschlich-parasitär nach dem Motto "nach mir die Sintflut" - so isses und ist nicht zu ändern, traurig aber wahr...
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25.02.2008 13:09 Uhr von The_Nothing
 
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@alle Kindergartenkinder: Nein, CO2 ist nicht für den Klimawandel verantwortlich, nein überhaupt nicht, sagt mal, denkt ihr eigentlich mal nach?

Natürlich ist CO2 ein massiver Umweltfaktor, und alle Leute, die meinen, Klimaschwankungen hätte es ja schon immer gegeben:

Ja, hat es tatsächlich, und sie sind übrigens jedesmal mit einem großen Artensterben einhergegangen. Aber bei keinem der Klimawandel der Vergangenheit ist die CO2-Konzentration so massiv und so schnell gestiegen wie jetzt, was komischerweise mit der Industrialisierung begonnen hat, aber nein, das hängt alles nicht zusammen.

Vernetzendes Denken bei euch? Fehlanzeige, immer nur von der Wand bis zur Tapete denken, Zusammenhänge werden einfach nicht erkannt.

Wie sich CO2 auf die Fische auswirkt? Ganz einfach:

(a) Sauerstoff ist im marinen Lebensraum im Gegensatz zum Land ein limitierender Faktor, schon ohne Eingriff des Menschen.

(b) Mit jedem Grad Erwärmung verliert das Meerwasser mehr die Fähigkeit, Gase zu speichern, das hat v.a. zwei Folgen:

--> Abgabe von noch mehr CO2 an die Atmosphäre
--> Abnahme der O2-Konzentraton

(c) Mit jedem Grad Erwärmung nimmt die Zahl der Primärproduzenten (Algen etc.) teilweise massiv zu.

Nun werden einige sagen, mehr Algen, schön, bedeutet doch mehr Sauerstoff, mehr Nährstoffe, mehr Konsumenten. Ist am Anfang auch richtig, doch Algen haben einen kurzen Lebenszyklus, je mehr es gibt, desto mehr sterben ab und werden zersetzt. Immer mehr Zersetzungsprozesse zehren immer mehr Sauerstoff, bis es zum Sauerstoffmagel kommt (hmm, schlecht für die Konsumenten, also auch Fische). Dagegen nehmen anaerobe Prozesse zu, wobei weitere die Fische schädigende Verbindungen freiwerden.

Ein See, der eutrophiert wird, blüht erst auf, und kippt dann um. Das wird mit dem Meer zumindest stellenweise auch passieren, denn CO2 ist ein globaler Faktor.

Das soll keineswegs die Gefahren durch Schleppnetze etc verharmlosen, aber es müssen beide Probleme angegangen werden, sonst wird der Erfolg gleich Null sein.

"Schlimm sind meine paar Gramm CO2."

Noch ein Beispiel für die fehlende Fähigkeit zum vernetzenden Denken. Nein, deine paar Gramm CO2 sind tatsächlich harmlos, aber die je ein paar Gramm CO2 von sieben Milliarden Menschen, die sind ein Problem. Aber schön, warum soll ich bei mir anfangen, sollen doch die anderen beginnen - tolles Denken, kannst stolz auf dich sein.

"und uns ein gewisses gesundes Mass an CO2 überhaupt erst lebenswerte Temperaturen sichert."

Ein gesundes Maß, du hast es richtig erwähnt, aber hast du es auch verstanden?

Und zum Thema Ostsee.

Das mit dem Gift ist scheiße, sollte aber trotzdem nicht vom globalen Problem ablenken.
Zumal gerade die Ostsee eh sehr anfällig ist, da es nur eine Stelle gibt, wo in großem Maße Wasseraustausch statt findet. Die Ostsse ist mehr ein großer Binnensee denn ein Meer, und daher extrem anfällig, durch alles.
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25.02.2008 14:58 Uhr von Schwertträger
 
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@The Nothing: Meilenweit vorbei: Unter anderem schreibst Du >...aber die je ein paar Gramm CO2 von sieben Milliarden Menschen, die sind ein Problem.....>

Und das ist der einzige Satz, der an der ganzen Problematik wirklich einen Ansatz verspricht.
Wir sind klipp und klar 4 Milliarden Menschen zu viel auf diesem Planeten!



Und ob ich mein älteres Auto nun verkaufe und mit dem Geld, dass eigentlich für eine Solaranlage zurückgelegt war, nun ein neues kaufe, dass weniger CO2 ausstösst, bewirkt gar nichts, solange mein altes Auto in die Türkei oder den mittleren Osten verschifft wird, wo es noch weitere 15 Jahre gefahren wird.

Flüge für 20,00 EUR verbieten, das fände ich okay, bevor mir einer Tempo 120 aufdrücken möchte, während andere meine zehnfache Jahresmenge an Kohlendioxid per Flug in die Luft pusten.
Und wenn, dann möchte ich bitte auch Umweltverschmutzungsrechte kaufen dürfen, wie die grossen Firmen. Ich fliege nicht in den Urlaub? Okay, dafür darf ich zwei Jahre lang 180 km/h fahren mit meinem fünf Jahre alten Wagen.


Und was die evtl. durch uns verursachte Erderwärmung angeht, muß ich Dir sagen, dass Du Dir alle Seiten anhören/durchlesen musst, ehe Du zu einem Ergebnis kommst.
So zwingend logisch, wie das bis jetzt dargestellt wurde, ist es nämlich nicht.
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25.02.2008 15:53 Uhr von Ottokar VI
 
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schade: Sehr schade, daß wir unser Geld verpulvern, etwas aufzuhalten, was wir nicht aufhalten können, anstatt es dafür auszugeben, daß wir für die Veränderungen gewappnet sind. 5 Eur für Deicherweiterungen sind sinnvoller als ein paar Mrd. Eur für 0,001°C weniger Treibhaus.

Schade nur, daß ich in beiden Fällen nicht mit abkassieren kann. Falsche Branche.
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25.02.2008 16:14 Uhr von Schwertträger
 
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@Ottokar VI: Yepp: Zustimmung.
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26.02.2008 17:16 Uhr von vst
 
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warum den fischbeständen und der erde: der kollaps droht liegt einzig und allein an der anzahl der menschen.

wir sind viel zu viel davon.

viele menschen brauchen viel nahrung.
viel fisch, viel huhn, viel schwein, viel rind.
die einen sterben aus, die andern werden in fabriken mit hormonen und beruhigungsmitteln aufgepäppelt, dass wir sie essen können.

viele menschen pusten viel co2 durch die gegend.

zwei milliarden menschen brauchen nun mal weniger heizung, auto, strom als 6,5 milliarden. und weniger pupsende rinder.

aber nein, immer mehr. mehr kindergeld, dass wir uns alle noch mehr vermehren.
kinder sind die zukunft, kinder sind deutschland und europa und die welt.

sch...e

kinder sind der untergang.

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