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Köln: Römischer Brunnen erneut im Augenmerk von Archäologen

Ein längst bekannter, aber vermeintlich verschütteter römischer Brunnen wurde auf dem Kölner Rathausvorplatz bei Grabungen freigelegt. Beim Öffnen stellte man fest, dass der zehn Meter tiefe Brunnen noch völlig intakt ist. Jetzt hofft man auf interessante Funde im verschlammten Grund.

Ein Archäologe konnte inzwischen an einem Seil in die Tiefe gelassen werden. Berichtet wird unter anderem von gut sichtbaren Spuren, welche die Wassereimer beim Schöpfen hinterlassen haben dürften. Genaueres war von Sven Schütte, dem Archäologischen Leiter, noch nicht zu erfahren.

Aus einem Schreiben Kaiser Konstantins aus dem Jahre 321 geht hervor, dass Köln vermutlich die älteste Jüdische Gemeinde in Deutschland beherbergte. Man vermutet nun, dass der Brunnen Teil einer jüdischen Badestätte gewesen sein könnte.


WebReporter: BenPoetschke
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Köln, Auge, Archäologe, Brunnen
Quelle: www.ksta.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2008 21:29 Uhr von jsbach
 
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Was da in Köln: mit dem U-Bahnbau schon gefunden wurde! Ein Lastkahn aus Römerzeit und jetzt ein Brunnen aus der damaligen Zeit.
Ich möchte nicht wissen, was da noch alles im Erdreich schlummert...
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25.02.2008 00:19 Uhr von cookies
 
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da hast du wohl recht, js! Ich kann dir einen Ausflug nach Köln wirklich empfehlen. Da werden einem - je nach Führung am besten "Köln von unten"- interessante Stellen gezeigt, an die du sonst nicht unbedingt hinkommst.

Manchmal haben die Funde aber auch den Nachteil, dass die jeweilige Baustelle noch Ewigkeiten offen bleibt und nichts so richtig fertig wird.
Die Baustellen hier gehen einem so manches mal auf den Nerv!

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