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USA: Bankirrtum um 5,8 Millionen Dollar - zwei Millionen Dollar schon ausgegeben

Einem 48-jährigen Mann aus New York wurden irrtümlich 5,8 Millionen Dollar auf seinem Konto gutgeschrieben. Dies veranlasste den anscheinend Neureichen umgehend zwei Millionen Dollar für Einkäufe zu verwenden.

Wegen diesen Einkäufen muss sich jetzt der 48-Jährige wegen Diebstahl vor Gericht rechtfertigen. Seine Rechtsanwältin sagte jedoch, dass ihr Klient unschuldig ist, da er ja nichts stehlen wollte. Es sei vielmehr auf den Fehler des Geldinstituts zurückzuführen.

Aus Kreisen der Justiz wurde angegeben, dass der Mann unter anderem den Betrag für Bargeldgeschenke und Schmuck ausgegeben hatte. Die Fehlüberweisung kam zustande, weil das Konto einem Unternehmen gehörte, wofür ein Mann gleichen Namens zeichnungsberechtigt war.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Million, Dollar
Quelle: www.baz.ch

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2008 17:58 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Ich nehme an, in Deutschland würde man sich das irrtümlich überwiesene Geld von der betreffenden Person zurückholen. Wie das von den Gerichten in den USA ausgelegt wird, ist mir nicht bekannt. Wenn aber das Geld teilweise - wie geschildert - schon ausgegeben wurde?
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23.02.2008 18:22 Uhr von Hinkelstein2000
 
+8 | -3
 
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USA: in USA können sie Dir lebenslang alles wegpfänden, in Deutschland eben nicht (Existenzminimum und Verjährung nach 30 Jahren)...
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23.02.2008 18:29 Uhr von fabiu_90
 
+16 | -9
 
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Amerikanische Logik: Da kann doch der Mann nichts dafür, dass er sein Geld auf dem Konto ausgegeben hat.

Aber wahrscheinlich wusste er, dass er das Geld nicht lange haben würde und wollte alle Beweismittel verschwinden lassen. Tja fast hätts geklappt ^^
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23.02.2008 18:33 Uhr von fBx
 
+13 | -9
 
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kenne ich: bei mir hat mal ein ebay-käufer bei einem dreistelligen betrag das komma vergessen und so war ich plötzlich 13000 euro reicher. da habe ich einfach gesagt, er soll mir seine daten geben, ich ziehe den mir zustehenden betrag ab und überweise es zurück. was ich nicht gemerkt hab, war, dass er mir ein andres konto angab und so meldete sich nach kurzer zeit die sparkasse bei mir und wollte doch die 13000 euro von mir haben, derjenige hätte sie nicht mehr ;) später wollten sie dann "nur" noch den betrag haben, den ich abgezogen hatte (was quasi mein ebay-verkaufserlös war). und nach meiner 5. erklärung wollten sie dann endlich gar nix mehr ^^
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23.02.2008 18:41 Uhr von benutzername69
 
+53 | -6
 
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Zehn Minuten hätte ich gebraucht für ein weiteres Konto...und 20 Sekunden zum ausfüllen der Überweisung über 5,8 Millionen...und danach hätte ich mir ein Konto in der Schweiz besorgt und wäre nach Südamerika ausgewandert...dahin wo mich keiner kriegt...und das alles innerhalb von 1-2 Tagen...
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23.02.2008 18:42 Uhr von whitechariot
 
+16 | -8
 
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Mann selbst schuld: Dass das ganze ein Fehler war und das Geld nicht rechtmäßig ihm gehört, wird demjenigen schon klar gewesen sein. Den Betrag dann mutwillig auszugeben und diesen offensichtlichen Fehler ausnutzen zu wollen, wäre hier in Deutschland - zu recht - auch nicht erlaubt.
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23.02.2008 18:53 Uhr von Gregsen
 
+6 | -3
 
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was heißt der mann kann nichts dafür? ya ich weiß es freut hier alle wenn der "kleine mann" der bösen bank paar millionen schaden zufügen konnte, aber ich kann nicht nachvollziehen wie man sagen kann: "Der kann doch nichts dafür"

Der mann schaut eines morgens auf sein konto und stellt fest da sind plötzlich knapp 6 millionen dollar. Da kann er doch schlecht behaupten er dachte es wäre sein geld und hätte es guten glaubens ausgegeben. Er wusste dass ers irgendwann zurückzahlen muss und hats trotzdem ausgegeben, also ist er dafür auch regresspflichtig.

Im deutschen recht wäre das ganze übrigens strafrechtlich wohl nicht zu ahnden, zivilrechtlich muss er den betrag aber aufjedenfall zurückzahlen.
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23.02.2008 18:54 Uhr von Gegen alles
 
+5 | -4
 
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Bankirrtum: Ich gebe whitechariot vollkommen recht, sowas grenzt an vorsätzlichen Betrug/Unterschlagung.
Hörte man auch von Hartz4 Empfängern die eine höhere als ihnen zustehende Summe bekamen und ausgaben. Und anschließend beschweren weil man ihnen Betrug anlastete.
Selbst schuld wenn jemand das Geld ausgibt.
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23.02.2008 19:26 Uhr von Dorce
 
+6 | -3
 
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Kann den Mann verstehen. Wer hätte an seiner Stelle nicht so gehandelt?
Man muss sich nur einmal Vorstellen man hat plötzlich 5millionen Euro auf den Konto.
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23.02.2008 19:32 Uhr von amexxx
 
+2 | -3
 
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deutschland: wäre es in dtl nicht so das dass geld wenn es einmal auf dem konto ist nicht mehr zurück geholt werden kann ich meine das war ja eine rechtmäßige überweisung und es war nicht sein fehler, ok er hätte es nicht ausgeben dürfen, ich hätte es wohl auch auf ein anderes konto gebracht und erstmal gewartet was passiert

ich bin der meinung die schuld trägt der überweisende und der empfänger trägt da keine schuld hätte ja auch eine anonyme schenkung sein können
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23.02.2008 19:37 Uhr von whitechariot
 
+4 | -1
 
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@ Dorce: Ich denke mal, fast keiner hätte so gehandelt.

Denn nahezu jedem wäre klar, dass er das Geld dann zurückzahlen müßte. Und hier bei uns sind die Menschen eh sehr vorsichtig in der Beziehung (vgl. den Fall letztens wo jemand im Lotto gewonnen hatte und das gar nicht glaubte).
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23.02.2008 19:38 Uhr von whitechariot
 
+2 | -0
 
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Einmal ganz abgesehen davon, dass es ziemlich bescheuert ist, 2 Mio. US-$ einfach mal so aus dem Fenster zu schmeißen ;-).
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23.02.2008 19:49 Uhr von Thingol
 
+3 | -0
 
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In Dtl isset anders: Meinem Bruder hat die Sparkasse mal ausversehns 100.000 Euro auf sein Konto überwiesen. In den AGB steht aber, dass falsche Überweisung, die direkt als solche erkennbar sind - keine Ahnung wie man das jetzt beweisen will ;-) - zurückgezahlt werden müssen.... Also nichts mit behalten. :-(
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23.02.2008 19:54 Uhr von Summersunset
 
+3 | -0
 
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höchstens Zinsen einstreichen ;): Schnell auf ein Tagesgeldkonto packen und hoffen, dass in der Woche, bis der Irrtum auffliegt, ein paar Euro an Zinsen anfallen.

Bei 5 Millionen für 5 Tage bei 5% sind das fast 3500 Euro =D
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23.02.2008 20:28 Uhr von Severnaya
 
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ich würds: wie die grossen fische machen, nehmt was ihr kriegen könnt und gebt nix wieder her ^^
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23.02.2008 20:47 Uhr von Pirat999
 
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Monopoly: Bankirrtum zu deinen Gunsten, leider nicht im realen Leben.
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23.02.2008 20:52 Uhr von sonikku
 
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@amexxx: so wie ich das mal gehört habe, kann sich die Bank hier das Geld, was für alltägliche Sachen (Lebensmittel zB) ausgegeben wurde, zurückholen. Wenn du aber Luxusartikel kaufst, haben sie Pech gehabt. Weiß aber nicht ob das noch zutrifft.
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23.02.2008 21:59 Uhr von Sentinel2150
 
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Bei mir gab es bisher 3 unberechtigte Buchnungen: einmal 1500 Euro plus von irgend ner Firma. Naja hab der Bank mal Bescheid gegeben (ja ich bin so ehrlich und außerdem hätte sich das die Firma sowieso zurückgeholt)
Und dann noch einmal als mir 5 mal hintereiannder absolute Minibeträge abgezogen worden waren (ich glaube ja das war ne Masche um so Kohle zu machen) Naja das hab ich zurückbuchen lassen
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23.02.2008 22:01 Uhr von Sentinel2150
 
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@sonikku: derjenige der überwiesen hat hat 1 oder 2 Monate das Geld zurückzubuchen. Wie es danach ist weiss ich nicht.
ABER man kann in dem Zeitraum immer den Betrag zurückbuchen.
Wenn das Konto aufgelöst wurde, gibts immer Spuren die zu dir führen.
Und es ist auch egal für was du das ausgegeben hast.
Wenn du zu dem Zeitpunkt auf 0 bist, rutschte halt ins Minus.
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23.02.2008 22:13 Uhr von MaxRawner
 
+1 | -0
 
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hab eben mein konto überprüft, hat leider keiner was überwiesen...:( ^^
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23.02.2008 23:25 Uhr von 10101010101010a
 
+4 | -2
 
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xxx: Würde für diesen Irrtum umgehend in psychiatrische Behandlung und für diesen Bankfehler vor Gericht 100 Millionen Dollar als Entschädigung verlangen.

Die Banken sind doch alle versichert. Die Milliarden was manche Broker noch vor Monaten durch Investments in Hedge-Fonds vernichteten, da tun doch die Paar Millionen auch nicht mehr weh. Wenn ich CEO der Bank wäre würde ich ihm das Geld schenken und dafür von meinem Jahresgehalt in Höhe über 180 Millionen (Jahresgehalt des Vorstandes von Citigroup) das Geld abziehen.
Ich würde noch eines draufsetzen und den Betrag auf 6 Millionen runden und ihm noch zusätzlich 1 Million in Aktien schenken.
Unter einer Bedingung, dass er das Geld auch bei der Bank auf seinem Konto behält.


Hoffentlich darf er die erworbenen Dinge auch behalten !!!!
Viel Glück !!!!
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24.02.2008 01:40 Uhr von Gregsen
 
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was mich wundert ist: wie viele hier es plötzlich für eine selbstverständlichkeit halten die bank zu bescheissen (Geld in schweiz verschieben, psychiatrische Behandlung etc). Wenn aber ein manager steuern hinterziehen herrscht hier sofort herrscht hier weltuntergangsstimmung über die verkommene elite... was im grunde nur bestätigt was jeder soziologe auch sagt:

Der großteil der menschen interessiert sich nicht für moral wenn er die möglichkeit kriegt... aber er liebt es sich über andere aufzuregen, nicht weil sie sich unmoralisch verhalten... sondern weil sie im gegensatz zu ihm die möglichkeit haben.
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24.02.2008 02:44 Uhr von XIuxondaiX
 
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Banken bescheissen? erstmal bei der steuer affähre wurde nicht eine Bank beschissen... im gegenteil Banken halfen zu bescheißen... der einzige beschissene ist der Staat!

Banken wegs nem Bankirrtum geld abnehmen sehe ich als vollkommen legitim! schließlich sparen die an Service und kompetenz ein, damit die leute in den oberen etagen noch mehr mercedese und bmw´s in der einfahrt der villa stehen haben, also sind se grad selber schuld!!!

greez
XIuxondaiX
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24.02.2008 02:50 Uhr von snm
 
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@ Gregsen: In Wirklichkeit sind halt die meisten von uns kleine Zumwinkels.

Ich weiß nicht ob ich bei 5,8 Millionen nicht auch ins grübeln kommen würde. Welches sonnige Land hat vertrauenswürdige Banken und liefert Betrüger nicht aus?
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24.02.2008 04:27 Uhr von ignorant81
 
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bankirrtum zu deinen gunsten: hoert sich an wie mein altes monopoly.

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