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Vorratsdatenspeicherung: Musikindustrie fordert Verbindungsdaten und Logfiles

Derzeit ist die Musikindustrie sehr daran interessiert, an die Logfiles und Verbindungsdaten von Rapidshare heranzukommen. Hierbei will man unter anderem auch auf die Daten der Vorratsdatenspeicherung zurückgreifen.

Fall es der Musikindustrie gelingt, an die begehrten Daten heranzukommen, möchte man zunächst gegen Uploader vorgehen. Rein rechtlich ist es jedoch zweifelhaft, ob die Daten preis gegeben werden dürfen.

Das Hochladen von legal erworbener Musik auf einen Server ist zulässig, solange dabei kein Kopierschutz umgangen wurde. Anders als beim Filesharing, werden hier die Dateien nicht automatisch einer breiten Masse zur Verfügung gestellt. Zum Download benötige man hier sogar ggf. ein Passwort.


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WebReporter: Chriz82
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Musik, Verbindung, Musikindustrie, Vorratsdatenspeicherung, Vorrat
Quelle: www.gulli.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2008 14:42 Uhr von Chriz82
 
+0 | -0
 
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Es gibt inzwischen genug Angebote, auch bei Google oder T-Online, wo man seine Sicherungskopien auf einen Server hochladen kann und diese mit einem Passwort schützt. Läd man seine komplette CD-Sammlung im MP3 Format hoch und schützt diese mit einem Passwort, ist dies kein Strafbestand oder zumindest eine Grauzone. Bedenklich hingegen finde ich nur, dass eine Musikindustrie so brutal gegen die Bürger vorgehen, nur weil sie das Internetzeitalter verschlafen hat und sich nicht anders zu wehren weiß
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23.02.2008 15:04 Uhr von tuba44
 
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Vorratsdatenspeicherung: Ich wusste nicht das Vorratsdatenspeicherung im Auftrag und Nutzen privater Gewerbe erfolgt. tstststs
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23.02.2008 15:10 Uhr von notalent
 
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die sollten ihre energie lieber dazu nutzen ordentliche künstler zu unterstützen, als die privatsphere potentieller kunden zu untergraben!

jemand sollte denen mal kräftig auf die füsse treten!
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23.02.2008 15:19 Uhr von maflodder
 
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Deswegen die Trommelei unseres Terrorministers SSchäuble.

Liebe Musikindustrie, denkt aber an den 100.000 Euro
Geldkoffer für den Innenminister, er hat da keine Skrupel.

http://www.stern.de/...

Dreckschweine !!!
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23.02.2008 15:26 Uhr von Borgir
 
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ein witz: ist das. die vorratsdatenspeicherung war nicht dafür gedacht, dass die musikindustrie abzocken darf. *kopf schüttel* elendes dreckspack
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23.02.2008 15:29 Uhr von silah
 
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beten und hoffen: ich hoffe das die nicht an die daten kommen . die musik industrie verdient ja eh genug es gibs doch eh mehr leute die das kaufen statt es runterzuladen was machen die denn so ein aufstand nennen sogar raubkopierer teroristen ob die menschen leben riskiern
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23.02.2008 15:35 Uhr von Chillah
 
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die: Deppen machen in Zukunft so oder so Minus. Wozu gibts (Internet)radio
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23.02.2008 16:01 Uhr von *50CeNT*
 
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was war denn anderes zu erwarten?? von anfang an war klar, dass dieses anti-terrorismus-getue nur zugunsten der musikindustrie ist -.-
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23.02.2008 16:08 Uhr von COOLover
 
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Sollte es dazu kommen, das die Musik und Filmindustrie an die VDS rann kommt, dann sollte man mal vor den Europäische Gerichtshof gehen!
Den die VDS soll doch meines Wissens ausschließlich für Terrorismus genutzt werden und nicht um angebliche Straftaten aufzudecken.

Die Musik und Filmindustrie hat einfach verschlafen Daten im Internet zu REALISTISCHEN Preisen zu Veröffentlichen.
Den wer kauft im Netz, Musik für 1€ und mehr? AllOfMP3 hatte damals den richtigen weg! Man sollte den Traffic+Gema+kleine Pauschale zahlen und Traffic ist nun mal nicht teuer! so wäre ein realistischer Preis von ca. 30-40ct angemessen und nicht 1€ und mehr!
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23.02.2008 16:11 Uhr von Schiebedach
 
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Ausspähung: Wenn man sich die Namen der Bosse der "Musikindustrie" mal vor sein "geistiges Auge" hält, erkennt, welcher Staatsangehörigkeit diese sind (natürlich neben der Deutschen).
Und die haben hier das Sagen; somit dürfte es nur noch einige Zeit dauern, bis unter dem Deckmantel des Verhinderns der Verbreitung rechtsradikaler Musik unsere Volksvertreter bereitgeschlagen wurden und ein entsprechendes Verbotsgesetz -mit Kontrollmöglichkeit durch die Musikindustrie- verabschiedet ist.
Merke:
Jeden Tag ein neues Verbotsgesetz mit Bußgeldandrohung.
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23.02.2008 20:37 Uhr von jsbach
 
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Die haben früher doch: die Käufer ihrer CDs abgezockt und weil dies weniger geworden ist, da greifen wir mal auf die User zurück, damit die "Stars" weiterhin hofiert werden können. Sauerei.
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23.02.2008 23:26 Uhr von LenoX.Parker
 
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Das war ja klar.
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24.02.2008 00:42 Uhr von newsfeed
 
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Das hat NICHTS mehr mit Copyright zu tun! Das ist reine Geldmacherei!

Diese ganzen Abmahn Anwälte und Firmen die Unsummen von dem kleinen Mann verlangen, wenn er sich mal ein Lied/Spiel/Film runterlädt verdienen sich eine goldene Nase! Inzwischen ist das ein SEHR lohnendes GESCHÄFT geworden, mit dem sie Jährlich viele Millionen € scheffeln! Warum kam damals nicht die Stas... ähh Musikindustrie und hat alle verklagt die Musik aus dem Radio aufnahmen? Im Prinzip ist es das Gleiche. Das Argument der schlechteren Qualität bei einer Radioaufnahme lasse ich nicht gelten, eine MP3 ist auch komprimiert und entspricht faktisch nicht mehr dem des Originals. Was sich geändert hat ist einzig und allein die Vielfalt und die Selektion an Titeln.

Übrigens: Meine letzte CD kaufte ich irgendwann um 1998 rum, das wird sich solange nicht ändern, bis die KUNDEN nicht mehr von der MI kriminalisiert werden und es keinen Kopierschutz mehr gibt. Dann werde ich wieder anfangen Musik zu kaufen! Und ich weiss das es viele da draußen gibt die es ähnlich halten. Ich hoffe das es noch viel mehr werden!
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24.02.2008 01:53 Uhr von arclite01
 
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ich weiss auch wie die MI das hinbekommt. einfach einen informanten a la bnd 4,2 mio.€ für gestohlene daten zahlen, et voila - tausende können verklagt werden.
aber mal was anderes. glauben die echt, wenn sie ihre klientel hinter schloss und riegel bringen, dass sie wieder mehr verdienen würden? allein hier in germany müssten ca. 40 mio dran glauben, geschweige denn in ganz europa...
von daher werden die eher weiter ihr eigenes grab schäffeln - vor allem mit solchen nützlichen programmen wie sony´s rootkit.
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24.02.2008 02:19 Uhr von snm
 
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@ fiacyberz: Genau, die Mautdaten werden ja auch nur zur Mauterfassung erhoben. Und den Osterhasen gibt es auch.
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24.02.2008 15:23 Uhr von The_Nothing
 
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Ich werde gerade mal wieder von meinen Nachbarn mit dieser fürchterlichen Hip-Hop-Scheiße (früher nannte man das Stottern, und es war heilbar) berieselt, und sie erinnern mich doch wieder einmal daran, warum es der Musikindustrie so belämmert geht, es liegt einfach an deren Produkten, an denen doch außer ein paar pubertierenden Teenagern niemand mehr interessiert ist.

Sollen sie mal versuchen, an die Logfiles rankommen, da rapidshare als schweizer Unternehmen

(a) gar nicht unter die Vorratsdatenspeicherung fällt
(b) kein Provider ist, der nach dem Gesetz verpflichtet wäre, überhaupt Logfiles zu speichern, selbst, wenn das Unternehmen im Geltungsbereich des Gesetzs ansässig wäre.
(c) kein Filesharer im eigentlichen Sinne ist, wie einige User hier schon angeführt haben.

Das soll keine Verteidigung von Leuten sein, die meinen, sich alles, ohne dafür zu bezahlen, besorgen zu können, sondern den Leuten dienen, die Rapidshare u.ä. auf legale Weise nutzen und dabei nicht ausspioniert werden wollen.

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