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Neues Elektronenmikroskop ermöglicht es, Atome in Farbe zu sehen

Dank des neuen Elektronenmikroskops der Cornell's Duffield Hall, welches sie im Oktober letzten Jahres erhalten haben, kann man nun einzelne Atome in ihren Kristallstrukturen in Farbe sehen; wo man zuvor nur unterschiedliche Grautöne hatte, hat man nun Farbe.

Dies wird durch eine neue Version des Abbildungsfehler-Verbesserers ermöglicht; er konzentriert einen Strahl aus Elektronen auf eine Fläche kleiner als ein Atom - erheblich schärfer und mit einer größeren Intensität als zuvor. Dies ermöglicht es, die Hintergrundinformationen ("noise") zu erhalten.

Das Gerät ermöglicht es Forschern, in die Strukturen von Dingen zu blicken und zu sagen, aus was sie wirklich bestehen. Dies soll bei der Entwicklung von neuen Materialien für elektronische Schaltungen, Computerspeicher und andere auf der Nanoebene basierenden Geräten helfen.


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WebReporter: outis
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Elektro, Farbe
Quelle: www.sciencedaily.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2008 10:57 Uhr von outis
 
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Das ist schon interessant, v.a. um den genaue Aufbau von manchen Dingen zu überprüfen; allerdings sollte man dabei anmerken, dass Atome zu klein sind, um eine Farbe zu haben. Sie werden nicht von Photonen "getroffen". (Sie interagieren schon mit diesen; bloß haben sie eben keine Farbe. Das sind keine echten Farben.)

Die Quelle ist wirklich sehr ausführlich und sie hat ein weiteres, gutes Beispiel, wodurch ich, ohne inkonsistent zu sein, nicht alles wiedergeben konnte. Unbedingt lesen!
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23.02.2008 16:29 Uhr von flokiel1991
 
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Jetzt kann man: Die Dinge mit dem Mikroskop sehen und mit dem neuen Superkomputer ausrechnen.
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23.02.2008 17:52 Uhr von Fowl
 
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hätte man vor 100jahren erzählt, dass sowas in so kurzer zeit möglich ist, dann wär man damals in die klapse als total pzycho gekommen^^

krank, was mittlerweile alles möglich ist
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23.02.2008 20:06 Uhr von E_8
 
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titel ist schrott: wie der autor schon angemerkt hat ist es per definition nicht möglich atome in farbe zu sehen, warum also so ein reißerischer titel?

was wirklich neu und interessant an diesem elektronenmikroskop ist wird aus dem artikel nicht klar
die dinger gibt es schon seit den achzigern und dass man atome in falschfarben "fotographieren" kann ist echt nicht neu

der punkt bei der aktuellen entwiklung ist, dass das neue modell zusätzlich zur alten messung feststellen kann, um welches chemische element es sich bei einem atom handelt DAS ist neu und dass man die dinger dass mit passender software in beliebiger farbe wiedergeben kann ist nebesache
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24.02.2008 02:17 Uhr von arclite01
 
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so ein schrott! atome in farbe sehen das ich nicht lache! zugegeben ich habe schon mit em´s gearbeitet und weiss daher, dass sowas physikalisch nicht möglich ist, aber dennoch finde ich es bedenklich wenn solche "infos" einfach rausposaunt werden. siehe bsp spinat und eisengehalt!
es ist nunmal fakt, dass die farbe beigemischt wird, wie bei den neuen mrt´s und ct´s. aber das wars auch. außerdem erfolgt das farbsehen nur in unseren gehirnen. denn in der realität existieren keine farben! nur wellen in unterschiedlicher wellenlänge.
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24.02.2008 15:49 Uhr von The_Nothing
 
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Kann mich mal jemand aufklären wie ist es möglich, etwas zu sehen, das zum allergrößten Teil aus leerem Raum besteht? Oder kann man nur die Kerne sehen (auch das halte ich für unwahrscheinlich, weil doch arg klein)?

Ich halte es eher für möglich, dass die Atome indirekt über elektromagnetische Wechselwirkungen nachgewiesen werden, aber direkt sehen, so wie ich beispielsweise eine Murmel sehe? Nein, das können mit die Leutchen nicht weis machen.
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24.02.2008 23:54 Uhr von E_8
 
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@nothing: http://de.wikipedia.org/...

"indirekt über elektromagnetische Wechselwirkungen"
was ist daran indirekt?

das "sehen" der atome erfolgt dadurch, dass man sie mit einer sehr empfindlichen nadel abtastet, das abstastmuster wird digital so gefärbt, dass man atomare strukturen erkennen kann
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26.02.2008 00:07 Uhr von outis
 
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@arclite01: "Farbe beigemischt"? Die Farben entstehen durch unterschiedliche Energieniveaus, nicht durch Manipulation durch das Mikroskop. Die Elektronen, die das Mikroskop als Strahl benutzt, interagieren schließlich mit den Elektronen bei einem einzelnen Atom; dabei kommen eben unterschiedliche Energiewerte zustande, die das Mikroskop dann in einer fuer uns sichtbaren Farbe wiedergibt.

@E_8: Das wollte ich mit den "einzelnen Atomen" ausdruecken; da man, wenn sie nicht so eindeutig erkennbar sind, sie eh nicht einzelnen Elementen zugeordnet werden koennen. Da man aber leider keine Infos aus zusaetzlichen Quellen nehmen kann und man dafuer ein bisschen mehr Platz bekommt, konnte ich das nicht allzu gut ausdruecken. Ist eh ein komplexes Thema, bei dem der Leser am besten nur kurz die News ueberfliegt und direkt zum Artikel geht. :-)

Bzw. noch eine kleine Korrektur: Die Atome werden nur von Photonen getroffen, die eine Wellenlaenge im Bereich von ihrer Groeße haben. D.h. ab ca. 0,1nm "treffen" sie die Atome. Kleinere Wellen treffen sie natuerlich weiterhin.

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