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Norwegen: Gesetz zur Frauenquote stellt Firmen vor Probleme

Seit dem 1. Januar gilt in Norwegen ein Gesetz, dem zufolge 40 % aller Sitze in Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen von Frauen besetzt sein müssen. Dieses Gesetz stellt mehrere kleinere Firmen vor Probleme und könnte eventuell sogar zu deren Schließung führen.

Betriebe, die die Frauenquote bisher nicht erfüllt haben, erhielten nun von dem norwegischen Handelsministerium eine Frist von einem Monat, um das Gesetz umzusetzen. Sollten die Unternehmen die Frist verstreichen lassen, droht ihnen unter Umständen gar die Zwangsauflösung.

Das wohl bekannteste Unternehmen, das sich in dieser prekären Lage wiederfindet, ist der Fußballverein Fredrikstad FK. Viele Unternehmen reagierten bereits auf das neue Gesetz - und änderten ihre Rechtsform, um den Auflagen zu entgehen.


WebReporter: tcommander
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frau, Gesetz, Problem, Firma, Norwegen
Quelle: www.tagesschau.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2008 00:06 Uhr von tcommander
 
+0 | -0
 
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Gleichberechtigung ist ja schön und gut, aber in diesem Fall versucht man wohl mit der Brechstange für eine "gerechte" Verteilung der Sitze in Verwaltungsräten zu sorgen.
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23.02.2008 12:30 Uhr von Raizm
 
+15 | -2
 
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und nur weils dann frauen gibt,heißt das noch lange nicht,dass diese auch gut arbeiten... >.<
Klar,es ist schon wichtig,dass keine Hautfarbe oder kein Geschlecht bevorzugt wird,aber was bringts mir wenn ich z.b. 4 Zicken einstelle,die nichts können!?

Aufsichtsräte sollten nach Fähigkeiten und Kompetenz eingestellt werden...!
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23.02.2008 12:32 Uhr von bizzinho
 
+13 | -1
 
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dieses gesetz: ist absoluter schwachsinn. mehr braucht man gar nicht dazu zu sagen
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23.02.2008 12:45 Uhr von Slightman
 
+7 | -1
 
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und wozu das ganze? der "gleichberechtigung" wegen.
klar ist es wichtig, frauen gleichwertig zu behandeln, aber irgendwann kann mans auch übertreiben.

und eine solche gleichberechtigung quasi zu erzwingen ist ganz sicher nicht sinn des ganzen.
meiner meinung nach spielt hier die kompetenz und leistungsfähigkeit eine rolle, nicht das geschlecht. und wenn dann nunmal von einem geschlecht mehr personen angestellt sind, sollte man dies nicht gleich falsch interpretieren und mit dem finger drauf zeigen.
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23.02.2008 12:48 Uhr von Nothung
 
+3 | -0
 
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die spinnen, die Finnen: äh - Norweger
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23.02.2008 13:14 Uhr von vst
 
+3 | -1
 
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jetzt finden sie nicht genug frauen: dann wird die firma aufgelöst.

das ist doch herrlich.

nur weil die quote nicht erreicht wird werden firmen aufgelöst?

welcher esel hat die denn getreten?
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23.02.2008 13:33 Uhr von Das allsehende Auge
 
+3 | -2
 
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Ganz einfache Lösung: "Aufsichtratsfrau" mit Mann im Ohr dort hinsetzen.
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23.02.2008 13:42 Uhr von Yuggoth
 
+1 | -9
 
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Norwegen versucht die Frauen in der Gesellschaft zu stärken und dsa notfalls auch mit der Brechstange, manche Dinge so unbequem sie sich anhören mögen gehen nicht anders.
Man hat erkannt das Frauen auf dieser Ebene duetlich anders agieren als Männer, das möchte man sich zu nutze machen.
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23.02.2008 14:20 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -1
 
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Im Prinzip sehe ich aber kein Problem ich würde einfach 3 Putzfrauen in den Aufsichtsrat nehmen und minitiös und lückenlos nachweisen, dass die Stellen sehr lange und erfolglos ausgeschreiben wurden.
Dass die Putzfrauen ein paar Euro mehr bekommen und den Chor des Chefs bilden ist natürlich abzuweisen ...
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23.02.2008 14:26 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+2 | -1
 
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Wie sagte doch Al Bundy? "Jetzt fehlt nur noch das die Frauen fordern zum pinkeln auf die Herrentoilette gehen zu können. Wobei, das wäre eigentlich ein Vorteil, denn dann bräuchten wir nicht mehr zum Spannen auf die Damentoilette."
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23.02.2008 16:38 Uhr von flokiel1991
 
+0 | -0
 
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Man könnte: Das gesetzt umändern, sodass es bis 2020 soweit ist. Will man etwa den halben Männlichen vorstand entlassen?
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23.02.2008 20:47 Uhr von Das allsehende Auge
 
+1 | -0
 
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Quote kann schnell zum "Qualirismus" werden: Auch der Meinung

Denn wenn jemand der männlich ist und vielleicht noch dazu schwarz ist - als Krönung obendrauf - einen Job nicht bekommt, obwohl er besser qualifiziert ist - dann kann das schon mal schwer ins Auge gehen.

Wie wäre es mal mit so einer Quote bei Köchen, KFZ Mechanikern, Handwerkern oder Sportarten wie Basketball, Baseball und ausser Konkurrenz Golf.
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24.02.2008 06:57 Uhr von z3us-TM
 
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fein da ist das, was wir hier in deutschland auch noch brauchen ...

seit diesem song von Mark C. " Frauen regieren die Welt "


wer hat denn nun recht. ??? die musikindustrie oder die Polit industrie ??

Ich will auch steuersünder werden !!! aber mir fehlen die millionen .... schniff

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