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Die Linke: Breitband-Internet als Grundversorgung

Die Fraktion "Die Linke" hat den Bundestag aufgefordert, Breitband-Internet für alle zu ermöglichen. Der Internetanschluss soll zunächst mit 2 MBit/s garantiert werden.

Auf EU-Ebene dürfe es zudem Mitgliedsstaaten nicht mehr verboten werden (Artikel 32 der Universalrichtlinie 2002/22/EG ), den Universaldienst auszuweiten, wenn dabei Unternehmen zur Finanzierung herangezogen werden.

Während in Großstädten die meisten Bürger über einen Breitband-Internetanschluss verfügen, haben im ländlichen Raum ca. 40 Prozent keinen Breitband-Internetanschluss.


WebReporter: Vato69
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Grund, Die Linke, Breitband
Quelle: www.heise.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2008 20:23 Uhr von Vato69
 
+0 | -0
 
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Die Schweiz als Vorbild?
Wobei dort nur 600kbit/s als "Grundversorgung" definiert sind und das ganze über den (Ex?) Monopolist Swisscom läuft. Ob man sowas dem rosa Riesen auch aufbürden könnte? Und ob diese Regelung mit EU Recht kollidieren würde, wenn die Schweiz der EU beiträte?
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22.02.2008 20:56 Uhr von Carry-
 
+5 | -15
 
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22.02.2008 21:52 Uhr von gekide
 
+9 | -0
 
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Finanziell lohnt es nicht: für die Telekom. Wenn sie jetzt in diesen Ortschaften mit einem ISDN-Anschluß plus Telefongebühren so sagen wir 50-100 Euro/Monat pro Haushalt abstauben kann, warum sollte sie dann nach einem sicherlich teuren Ausbau 40-Euro/Monat-DSL-Flatrate-Anschlüsse auch noch mit der Konkurrenz teilen? Da sie aber in diesem Bereich noch das Monopol hat, muß das staatlicherseits reguliert werden. Der Vorstoß ist also gar nicht so dumm. Eine Kompensation wäre natürlich angebracht, z.B. die ersten 2 Jahre Telekom-Bindung. Oder die Beteiligung der Konkurrenz an den Kosten.
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22.02.2008 23:31 Uhr von StoWo
 
+7 | -2
 
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So jämmerlich ich Die Linke auch finde, dieser Vorschlag sollte aufgegriffen werden.
Ein Großteil des öffentlichen und sozialen Lebens findet mehr und mehr online statt. Telefonie, Bankgeschäfte, Bekannte, Familie, Arbeit - Internet darf nicht mehr als Luxus, sondern Grundgut gehandhabt werden.

Wer´s bezahlt? 0,5% Diätenkürzung der Politiker versorgen Deutschland, Österreich und Schweiz mit 2000er DSL ;)
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22.02.2008 23:37 Uhr von nurichweißbescheid
 
+5 | -1
 
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Gute Idee! Zwar natürlich wieder "Die Linke"-typisch schön populistisch die klassische Zielgruppe ansprechen, aber eine sinnvolle Investition.
Kostet den Staat zwar ne Menge Kohle, aber bringt die Wirtschaft in Schwung. Zudem die DSL-Versorgung in Deutschland im europäischen Vergleich äußerst erbärmlich ist. Außerdem basieren zahlreiche zukunftsweisende Techniken auf Breitband, so dass eine Verweigerung eines privaten Providers, einen Anschluss bereitzustellen, eine erhebliche Benachteiligung für einzelne Menschen / Regionen sein kann.
Jeder mit Breitband-Zugang, ist ja potentieller IPTV-Rezipient, kann Kunde von VoIP-Anbietern werden etc.
Also einmal dick investieren, und wir sind bald was Vernetzung angeht endlich auf dem Stand von Ländern wie Estland. Dort hat jeder das Recht auf kostenlosen (!) Internetzugang, und jedes bewohnte Gebiet ist vollständig mit W-Lan Hotspots abgedeckt. Natürlich ist das in so einem kleinen Land eine einfachere und günstigere Lösung, als es in Deutschland möglich wäre.
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23.02.2008 02:30 Uhr von amselfeld1389
 
+4 | -1
 
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auch wenns von den linken kommt.
auf jeden fall eine gute idee, die unterstützt werden sollte.
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23.02.2008 11:55 Uhr von Mistbratze
 
+1 | -1
 
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Also ich habe nirgens gelesen, dass es: unbedingt ein ISDN Anschluss mit DSL sein muss.

Es gibt vor allem schon vorhandene Alternativen. Wie wäre es mit UMTS oder von mir aus mit HSDPA.

Genau so gut kann man in entfernte Ortschaften mittles W LAN bzw WiFi Netzen anbinden.

Diese Alternativen wären allerdings zu billig.

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