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Biathlon: Russisches Team soll Gewehre des Kalaschnikow-Konzerns bekommen

Die Biathletin Albina Achatowa aus Russland hatte während des WM-Staffelrennens am letzten Sonntag ein Problem mit ihrem Gewehr. Der Schlagbolzen des Anschütz-Gewehres brach ab und die Biathletin musste ein anderes Gewehr nehmen. Das kostete zwei Minuten und den ersten Platz.

Natürlich gab es Gerüchte, warum ausgerechnet das Gewehr aus Deutschland beim russischen Team versagte. Vor allem weil das deutsche Team Gold holte. Es gab sogar eine anonyme Anzeige. Allerdings erklärte Achatowa das sie schon früher Probleme mit dem Schlagbolzen hatte.

Nun meldet sich die russische Waffenschmiede Ischmasch zu Wort. Sie wollen bis spätestens 2014 bei den Spielen in Sotschi für Ersatz sorgen, sagte Alexander Sawarsin, der Außenhandelsdirektor von Ischmasch ist. Der Waffenproduzent stellt unter anderem die bekannte Kalaschnikow her.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Team, Konzern, Russisch, Gewehr, Kalaschnikow, Gewehre
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2008 18:36 Uhr von horus1024
 
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Kalaschnikow oder AK47 oder AK74 ist die schlimste Massenvernichtungswaffe der Gegenwart keine andere Kriegswaffe ist so viel im Einsatz
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22.02.2008 18:55 Uhr von Theojin
 
+3 | -0
 
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Naja, dafür das wohl mehr oder minder: der gesamte Biathlonsport auf Anschützgewehre zurückgreift, ist eine problemhafte Waffe durchaus mal drin.
Ist doch trotzdem eine gute Quote.

Wenn es in einem solchen Wettkampf passiert, ist es natürlich doppelt schlimm, aber das russische Team hätte dort durchaus eher reagieren können.

Aber die deutschen Damen hätten auch so gewonnen, immerhin hat die deutsche Staffel jedes Rennen seit der letzten WM gewonnen. Und das teilweise mit 3 Strafrunden oder wahnsinnig hohem Vorsprung.
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22.02.2008 19:50 Uhr von Schiebedach
 
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Au Ja ! Deutschlands Sportler kommen dann mit dem Leoparden angebrettert: Damit kann man dann auf größere Entfernung löcher in die Scheiben machen.
(hihi)
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22.02.2008 20:50 Uhr von fallobst
 
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habs gesehen war eigentlich schade, weil dadurch dem rennen die spannung vorzeitig genommen wurde. allerdings hätten die deutschen damen mit großer wahrscheinlichkeit dennoch gewonnen, allerdings nicht so überlegen. der produzierenden firma wird es allerdings wichtiger sein zufriedene kunden zu haben als andere sachen. insofern sollte man dieses dumme geschwätz ala BLÖD-zeitung einfach ignorieren und am besten bis 2014 warten. ich habe da so meine zweifel, ob da was passieren wird...
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22.02.2008 22:21 Uhr von pentam
 
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Zuverlässigkeit <-> Präzision: Die Kalaschnikow ist für ihre Zuverlässigkeit und Störungsunempfindlichkeit bekannt, aber nicht grade für ihre Präzision. Die müßte Ischmasch für die Biathleten erheblich steigern und dabei die Zuverlässigkeit aufrecht erhalten. Na da bin ich ja mal gespannt...
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22.02.2008 23:43 Uhr von unit1
 
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@ pentam: Die AK ist nicht für den Schießstand konzipiert sondern für den praktischen Einsatz auf dem Schlachtfeld.

Auf dem Schießstand würde eine AK keinen Sinn machen.
Dafür aber zum Beispiel eine Dragunow, auch aus dem Hause Ischmasch.

http://de.wikipedia.org/...
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23.02.2008 03:34 Uhr von SiggiSorglos
 
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und wie: erklären die dann die Serie der... ja was war es denn... weißrussin?.. bei der WM, die im schlusslauf der Staffel mit 0 fehler und durchschnittlich 5 schuß in knapp 5 Sekunden den Platz 2 nach Deutschland gesichert hat?

keine Ahnung, wie es zu einem Generalausrichter Anschütz kam... aber in meinen Augen finde ich das gerechter und überschaubarer, als wenn jeder sein eigenes Gewehr mitbringen kann.
Das ist wie in manchen Motorsport-serien... wenn alle das selbe material haben entscheidet das fahrrerische können... und genau das liebe ich an Biathlon...

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