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Italien: Begräbnis zum Diskont-Preis - Pfarrer bietet Tarife für arme Familien an

In Vigo Cavedine in Trentino, einer Region im Norden von Italien, bietet ein Pfarrer ein Begräbnis zum Diskont-Preis an. Für 150 Euro können finanziell schlecht gestellte Familien ein Begräbnis finanzieren.

Um den Diskont-Preis zu erzielen, hat Pfarrer Don Bruno Barbocovi spezielle Preisnachlässe eingebaut. So kann man zum Beispiel auf Glockenschläge verzichten oder die Kirche weniger heizen oder ausleuchten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur ANSA.

Jedoch sei die Bezeichnung Diskont-Begräbnis nicht so glücklich gewählt meinte der Pfarrer. Don Bruno ginge es nur darum, dass auch ärmere Familien eine Beerdigung bezahlen können. In der Gemeinde stößt das Preismodell auf Verwunderung.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Preis, Italien, Familie, Tarif, Pfarrer, Disko, Begräbnis
Quelle: www.vol.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2008 16:40 Uhr von Schelm
 
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jaja so etwas gibt es bei uns auch bald, allerdings von Staatlicher Seite. Erste Vorbereitungen wie der Sarg zB sind schon getroffen.(siehe Bild)

http://foto.arcor-online.net/...
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22.02.2008 16:46 Uhr von Bokaj
 
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Sterben kann man sich heute kaum noch leisten. :-(: Eine ganznormale Beerdigung kostet mit alle drum herum im Schnitt 5000 Euro und das ist billig.

Arztkosten, Platzgebühr, Kirche, Blumen, Sarg mit Kissen und Decke, .....

Ich lasse mich einmal anoym verscharren.
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23.02.2008 00:34 Uhr von woslo
 
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Falscher Totenkult: Dass mit dem Tod eine Menschen Geschäfte gemacht wird ist unerträglich. Die Bestattungsunternehmen und Friedhofsgärtner wehren sich mit aller Macht gegen anonyme Bestattungen, Friedwälder oder Seebestattungen. Daran kann man auf Dauer nichts verdienen. Man spricht von einem Verfall der Kultur, wenn man seine Angehörigen nicht "ehrwürdig" bestattet. Bei Personen des öffentlichen Interesse mag das wohl angebracht sein.
Für mich ist ein Bild meiner verstorbenen engsten Abgehörigen, wie z.B. meiner Mutter, das man jeden Tag sieht, mehr Wert als ein pompöses Grab, womit man sich nur selbst gegenüber anderen profilieren will.
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23.02.2008 01:35 Uhr von 08_15
 
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Ich lasse mich einmal anoym verscharren. *snigger*: beim 2. mal dann richtig?

Ne, habs schon verstanden.

Ich "gehe" dann in die Forschung, Reste werden verbrannt und lieg den Angehörigen nicht auf der Tasche.
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23.02.2008 07:50 Uhr von coolio11
 
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es gibt auch in Deutschland Möglichkeiten, bei einer Beerdigung Geld zu sparen. Auch und gerade, wenn es sich um die eigene handelt. Es gibt zum Beispiel Särge aus Pappe, sehr stabil und deutlich günstiger im Preis als ein Sarg aus Holz. Näheres siehe unter
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23.02.2008 07:52 Uhr von coolio11
 
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ups, sorry: unter
http://postmortal.de/...
kann man sich kundig machen zum Thema Pappsarg.
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23.02.2008 07:59 Uhr von coolio11
 
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ich hab jetzt auch gehört, dass man seine eigenen sterblichen Überreste der Wissenschaft vermachen kann, z. B. per Testament.
Angeblich wird anschließend dann auch für die Bestattung gesorgt einschließlich sämtlicher Kosten.
Weiß jemand da näheres drüber?

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