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Neuregelung im Waffenrecht (Update)

Zukünftig wird das Mitführen von Schußwaffenimitaten in der Öffentlichkeit mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro bestraft. Der Erwerb und der Besitz der täuschend echt aussehenden Imitate bleibt aber erlaubt.

Die Neuregelung im Waffenrecht hat der Bundestag nun beschlossen, konnte aber ein komplettes Verbot für Waffen-Imitate nicht durchbringen, da dies gegen bestehendes europäisches Spielzeugrecht verstoßen würde.

Weiterhin verbietet des neue Waffenrecht auch das Mitführen von Messern in der Öffentlichkeit, deren Klingen länger als zwölf Zentimeter sind.


WebReporter: guemue
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Waffe, Waffenrecht
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2008 15:29 Uhr von Sebtron001
 
+10 | -0
 
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als ob dies wirklich leute davon abhalten würde dies zu tun...
wobei sich mir direkt die frage stellt wie man nun solche imitate kaufen und nachhause befördern soll...
mal ganz abgesehen von dem offensichtlichen:

nähmlich es geht nur ums geld wenn man jemand erwischt


und zum messer:
ob mein messer 12 oder 13 cm lang oder vieleicht 25 cm ist egal denn wer schaden anrichten will tut dies auch mit einem 5 cm langem...
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22.02.2008 15:30 Uhr von ArrowTiger
 
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Oha! Bei diesem Strafmaß ist es wohl besser, gleich eine echte Waffe mitzuführen... ;-)

[/ironie]

Mal ernsthaft: Welches Bußgeld wird denn bei echten Schußwaffen ausgesprochen, wenn man keine WBK hat?
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22.02.2008 16:38 Uhr von derSchmu
 
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Diese neue Regelung ist doch typisch erstaunlich, wie schnell populistische Regelungen einfach, quasi ohne grossen Aufwand umgesetzt werden. Vermeintlich zum Schutze der Bevoelkerung...
Da gibts bald kein Cowboy und Indianer mehr fuer die Kinder...
Krieg und Spielzeug ist zwar keine tolle Kombo, aber noch recht legitim sofern man das von der Realitaet trennen konnte.

Und nun? Nun werden diese Waffen verboten, zumindest das Mitfuehren, nur, damit Polizisten nicht mehr versehentlich jemanden erschiessen, der in Wirklichkeit nicht bewaffnet ist.

Dazu fallen mir nur 2 Punkte ein:
1. Wer sich mit einer Waffe bzw einer unechten in einen Konflikt mit Ordnungshuetern begibt, der sollte doch sehrwohl wissen, worauf er sich einlaesst.
2. Was passiert nun mit all den Gelegenheitsraeubern, die Angst vor echten Knarren haben, weil sie sie garnicht benutzen wollen? Wenn in Zukunft nirgendswo mehr solche Attrappen erworben werden koennen, weil sich der Vertrieb nicht mehr lohnt, dann treten solche Raeuber mit echten Waffen auf und das Ueberleben der Opfer wird unkalkulierbarer...
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22.02.2008 17:01 Uhr von nemesis128
 
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tja: Da hat der Schmu ganz recht. Wirklich wichtige Gesetzte wie z.B. die längst überfällige Reform des Einkommensteuerrechts oder die liberalisierung des Bestattungswesens brauchen Jahrzehnte bis sich was tut.

Aber populistische Regelungen, wie die bewiesenermaßen schädliche Einführung der Rußpartikelfilter usw. gehen plötzlich im Handumdrehen.

Wahrscheinlich sollte ich meine Bestellung für die AK-47 (für Fotos) noch schnell losschicken, bevor hier alles verboten wird.

Armes Deutschland!
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22.02.2008 17:41 Uhr von Sebbyfighter
 
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:) pfff: was solln das bringen? dann läuft man halt in zukunft mit einer unscheinbaren eisenstange oder mit einem schraubenzieher rum .. oder hammer ^^ meine fresse .. sind die nicht in der lage rational zu denken?
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22.02.2008 17:53 Uhr von nemesis128
 
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@ Sebbyfighter: Na warte! Bald dürfen Hämmer und Schraubenzieher und vor allem die bösen Eisenstangen auch nur noch 9cm groß sein!
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22.02.2008 18:23 Uhr von horus1024
 
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Sind die im Bundestag alle so Fett dass die glauben, wenn ihnen einer ein 11,9 cm Messer in den Wamst rammt, dass man dann weniger tot ist?
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22.02.2008 20:02 Uhr von TryAgain
 
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jawoll... gut dass das endlich entschieden wurde es gibt auch nichts wichtigeres in diesem land. das meine ich ernst. wie oft hatte ich sorgen wegen bösen gangstern die immitate mit sich herumtragen.. gut dass das nun ein ende hat. kann ich wieder beruhigt schlafen. gut dass die regierung bei solchen dingen immer schnell eine lösung findet.
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23.02.2008 11:00 Uhr von Schepi1973
 
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Wie damit nach Hause kommen? Wenn doch das Mitführen von Schußwaffenimitaten in der Öffentlichkeit verboten ist, frage ich mich heute immer noch, wie soll ich das Ding vom Geschäft zu mit nach Hause bekommen ohne auf die Straße zu müssen?

So ein Blödsinn an Gesetzen übersteigt bald alles.

Demnächst muss ich mir von der Polizei eine Erlaubnis einholen ein Brotmesser kaufen und besitzen zu dürfen. Natürlich muss es dann auch unter Polizeischutz nach hause gebracht werden.
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24.02.2008 14:42 Uhr von supermeier
 
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@Schepi 1973: Mtiführen ist nicht gleich transportieren.

Ich darf jede Menge Schusswaffen, gemäß den Bestimmungen, zum Schießstand transportieren, aber ich darf keine von denen im Schulterholster mit zum Einkaufen oder abends in die Kneipe mitnehmen.
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25.02.2008 08:48 Uhr von nemesis128
 
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@ Sebtron001 & Tobias Claren: Türlich ist das alles total stupide, aber die Regelungen sind ja nicht so schwer verständlich.

Wie Supermeier ja schon so richtig schreibt, ist mitführen nicht gleich transportieren. Außerdem wird das Ding ja meistens vom Postboten gebracht.

Und wenn du Kanister mit Wasser befüllst und da bappt noch ein Warnschild drauf, wirst du die Rechnung für die Feuerwehr oder Kampfmittelräumdienst schon selbst bezahlen dürfen.

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