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VW-Prozess: Volkert muss ins Gefängnis

Der VW-Betriebsratschef Klaus Volkert muss für zwei Jahre und neun Monate in Haft. Das entschied am heutigen Freitagmorgen das Landgericht Braunschweig im VW-Prozess.

Der Ex-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer erhielt ein Jahr auf Bewährung. Volkert und Gebauer spielten eine entscheidene Rolle in VW-Affäre um Lustreisen auf Kosten des Unternehmens und Schmiergeldzahlungen an Betriebsräte.

Schon im Januar 2007 wurde der frühere VW-Arbeitsdirektor Peter Hartz verurteilt. Er erhielt eine zweijährige Haftstrafe auf Bewährung und eine Geldstrafe in Höhe von rund einer halben Million Euro.


WebReporter: MassL_LP
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Gefängnis, VW
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2008 11:23 Uhr von MassL_LP
 
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Auch wenn die Staatsanwaltschaft vor Gericht noch höhere Strafen für die beiden verlangte, so sind die Urteile doch relativ hart ausgefallen. Ein N24-Reporter berichtete von einem weinenden Volkert während des Prozesses. Für viele mag das Urteil aber zur Zeit der laufenden Manager-Debatte als gerecht gelten. Das Urteil dürfte daher ein klares Signal sein, dass Manager in Deutschland eine gewisse Vorbildfunktion haben, die sie nicht ausnutzen dürfen.
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22.02.2008 12:10 Uhr von digitainer
 
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Eine gute Nachricht eigentlich, aber: der Hartz und Gebauer gehörten auch mit ins Gefängnis..., aber ohne Suff und Prostituierte diesmal im Knast...

Leider bevorzugt die Justiz immer noch die Geldleute. Da brauchen wir eine wirkliche neue Gerechtigkeit, über alle Klassen hinweg.
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22.02.2008 12:30 Uhr von kurznach
 
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Ich sehe es schon kommen Berufung...
Neuverhandlung...
Bewährung...
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22.02.2008 21:05 Uhr von jsbach
 
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@kurznach Hoffentlich nicht eine Bewährungsstrafe.
Die sollen mal die volle Härte des Gesetzes spüren, über ihr Strafverhalten werden sich doch die "kleinlich" bezahlten Manager schon vorher im Klaren gewesen sein. Und dann Milde...Nene

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