22.02.08 12:22 Uhr
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Soldaten der Türkei marschieren im Nordirak ein

Die türkische Armee teilte mit, dass türkische Soldaten in der Nacht zum heutigen Freitag im Kampf gegen kurdische Rebellen in den Nordirak einmarschiert sind.

Seitdem die türkische Regierung ihre Erlaubnis für Militäreinsätze im Nordirak gegen die PKK ausgesprochen hat, wurden viele türkische Luftangriffe auf mutmaßliche PKK-Stellungen gestartet.

Seit 1984 sind im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen PKK und türkischer Armee über 37.000 Menschen ums leben gekommen.


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WebReporter: rasho
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Soldat, Türke
Quelle: de.news.yahoo.com

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2008 11:46 Uhr von rasho
 
+0 | -0
 
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Für mich ist und bleibt die PKK eine Terrororganisation und deswegen finde ich es gut, dass die Türkei etwas dagegen unternimmt.
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22.02.2008 13:10 Uhr von JCR
 
+5 | -5
 
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Schwierige Sache. Die Türkei sollte natürlich die Sicherheit ihres Volkes gewährleisten, doch die Erfahrung lehrt, dass durch derartige Aktionen erst recht Konflikte ausgelöst werden. Das beste für alle wäre, wenn die türkische Regierung einen status quo fände und die Kurden im Irak gewähren ließe, mit der Bedingung "bis zur Grenze und nicht weiter", bei gleichzeitiger Achtung der Bürgerrechte der kurdischen Minderheit.

Das aber will die Regierung nicht, da es um die Vorherrschaft in der Region geht (vgl. Atatürk-Staudamm, der eine Kontrolle der Wasserversorgung über weite Teile ermöglicht). Insgesamt ist die Aktion ein Angriffskrieg, der nur aufgrund der Duldung durch den besetzten Irak legitimiert wurde, völkerrechtlich also nicht rechtmäßig sein kann.
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22.02.2008 13:24 Uhr von Koyan
 
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Die Türkei hat diese Gebiete zugungsten: eines IRAKS aufgegeben.
NICHT eines künstlichen Kurdistans (Künstlich, da nur unter massiver Unterstützung des Westens überhaupt auch nur andenkenswert ist).

Einen Kurdistan welches Quasi nur auf Gnaden des Westens existieren darf, wird Türkei natürlich nicht zulassen.
Keiner der Anliegerstaaten wird das zulassen.

Es ist nur eine Frage wann sie Eingreifen.

Die USA können dort nicht ewig bleiben.

Übrigens finde ich es lächerlich von einem Angriffskrieg zu reden, wenn Irak von den besten "Freunden" überfallen und besetzt wurde und Deutschland sogar aktiv am Überfall auf Afghanistan mitgemacht hat und die Besetzung aktiv mitmacht.
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22.02.2008 13:43 Uhr von JCR
 
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@ Koyan: "Einen Kurdistan welches Quasi nur auf Gnaden des Westens existieren darf"

Dann lehnen sie sicherlich auch die Unabhängigkeit des Kosovo ab? Ohne die "westliche" Intervention wäre diese Angelegenheit längst geklärt, weil vermutlich keine Kosovoalbaner mehr auf der Landkarte zu finden wären....ebenso wenig wie Kuwait und Israel.
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22.02.2008 13:43 Uhr von StArGiAnT
 
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EInmarsch: Kann mich Koyan nur anschließen. Die Türkei war damals nur zu Zugeständnissen bereit, weil der damals vereinbarte Vertrag von Lausanne durch die Engländer vorsah, Kirkuk und Mosul unter der Voraussetzung einer Einheit Iraks mit einzuschließen. Wenn diese Einheit nicht mehr gegeben ist, dann gibt es auch kein Grund der Vertragseinhaltung mehr!
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22.02.2008 13:47 Uhr von StArGiAnT
 
+4 | -2
 
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@JCR: Sie wollen doch nicht wirklich die Angelegenheit mit Kuwait und der geplanten Errichtung eines Staates inmitten anderer souveräner Länder vergleichen? Die US-Administration hat dem Irak damals signalisiert, nicht in den Krieg einzugreifen, nachdem die USA Saddam seine Belohnung für seinen 8-jährigen Krieg gegen Iran aussetzten 1988, nämlich die Eroberung von Erdöl-Ressourcen in Iran, wandte er sich infolgedessen gen Kuwait zu...
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22.02.2008 14:18 Uhr von usambara
 
+1 | -9
 
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nicht ganz 10km tief ist nicht der ganze Nord-Irak.
Zudem "marschieren" sie öfters mal ein, um zu sehen das
sie nichts bewirken können.
Dann müssten sie die ganzen kurdischen Gebiete erobern
und die Verbündeten der USA im Irak angreifen.
Wohl kaum.
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22.02.2008 15:07 Uhr von efhandy
 
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Demokratie sichern Demokratie herrscht dort , wo es auch wenige Terroristen gibt. Daher sollte es in IRAK weniger Terroristen geben...
Manche sichern sich das Öl, andere sichern die Demokratie.
Und einige meinen dies auch nochdies mit Drogengeld erwirken zu müssen. Dann kommen die Waffenhändler noch hinzu....
Wenige Terroristen, weniger Waffen, weniger Drogen , weniger Krieg aber dafür mehr Demokratie in IRAK!!!!
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22.02.2008 15:35 Uhr von Koyan
 
+4 | -3
 
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@JCR...Auch Kosovo ist so ähnlich: Ohne die Europäer und USA wäre es dort nie zum Völkermord an Moslems gekommen.
Die Europäer (und USA) griffen auch nur an, als die Moslems begannen Gebiete zurückzugewinnen.

Während des Schlachtens haben sie bequem zugeschaut.
Ähnlich wie in Libanon, so lange Israel ne Chance auf den Sieg hatte, hielten alle die Klappe.

Ich weiss nicht ob sie wirklich das glauben was sie sagen oder nicht.
Wenn sie es wirklich glauben, lesen sie mehr unabhängige Quellen.
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22.02.2008 16:50 Uhr von Playa4life
 
+10 | -5
 
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PRO Einmarsch! KEINE MACHT DEM TERROR!!
KEINE MACHT DER PKK!!

und es GAB NIE, GIBT NIE und WIRD AUCH NIE EIN KURDISTAN geben!!
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22.02.2008 17:31 Uhr von all-in
 
+5 | -8
 
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@Playa4life: Wär schon nicht schecht, wenn man sich mit der Geschichte auskennen würde. Eine Republik Kurdistan hat schon exestiert, wenn auch nur ein Jahr.
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22.02.2008 18:52 Uhr von usambara
 
+2 | -10
 
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20 Mio. Kurden ohne eigenen Staat, aber ein paar Kosovo-Albanern wird
vom Westen ein eigener Staat geschenkt.
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22.02.2008 18:55 Uhr von Vahdi
 
+6 | -2
 
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@kikithedevil: Träum weiter (: .... Die Türkei hat mehr als 2Mio. Soldaten und jede Menge Reserven...ist ja immerhin die 8 größte Armee der Welt....wohl bemerkt kein EU staat ist in der Top10^^
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22.02.2008 22:38 Uhr von Vahdi
 
+2 | -1
 
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@kikithedevil: Das Problem bei den Amis ist, dass die Soldaten aus der USA kommen aus deren einfamillienhäuschen oder aus den Ghettos die Türkischen Soldaten sind geübt im Gerillakrieg...
Ja es stimmt Technik und die Mehrheit ist nicht alles aber die Türken sind sowas von Motiviert wenn es um ihr Land geht....und die innere Wut erst recht auf die PKK ist nicht zu messen!
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22.02.2008 23:14 Uhr von K-rad
 
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@usbekisbert: Wenn du ein wenig die türkischen Nachrichten verfolgen würdest , dann würdest du wissen das es nahezu jede Woche in der Türkei mindestens einen Bombenanschlag gibt. Da macht man selbst vor Schulen nicht halt.Seit jahrzehnten gibt es regelmässig Anschläge in Touristengebieten um der Wirtschaft des Landes zu schaden usw...
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23.02.2008 01:07 Uhr von metin2006
 
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lieber Autor: wenn du der Ansicht bist, dass die PKK eine Terrororganisation ist, dann solltest du in der News nicht Rebellen sondern Terroristen schreiben.
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23.02.2008 01:23 Uhr von metin2006
 
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Genau all in: Man sollte sich erst kundig machen, bevor man labert. Eine Republik Kurdistan war eine Ansammlung von vier Städten im Iran. In der Türkei und im Irak gab es so etwas nicht. Also nicht groß kotzen. Von wegen Republik. Kiroplik wenn überhaupt. Schlaumeier du!
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23.02.2008 01:23 Uhr von amselfeld1389
 
+4 | -0
 
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wenn die iraker es nicht schaffen die grenze zur türkei zu schützen, lässt man der türkei keine andere wahl, als dort einzumarschieren und die terrornester auszuräuchern.
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23.02.2008 01:36 Uhr von amselfeld1389
 
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die pkk haben schon genug unschuldige zivilisten und touristen mit ihrem terror umgebracht, wird langsam zeit dem spuk ein ende zu bereiten. die tage der pkk sind gezählt.
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23.02.2008 01:42 Uhr von amselfeld1389
 
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@usambara: ohne eigenen Staat, aber ein paar Kosovo-Albanern wird
vom Westen ein eigener Staat geschenkt.

ja, jetzt habt ihr mitten in europa schon mit albanien, bosnien und dem kosovo 3 islamisch geprägte länder in europa. hahahahahaha

und die türkei ist bald auch in der eu. hahahahahahahah!
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23.02.2008 02:05 Uhr von metin2006
 
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Lieber amselfeld: so einfach ist das nicht. Gerade weil sie Serbien in der EU sehen wollen, haben sie den Kosovo abgetrennt. Ein moslemischer Staat ist von der EU nicht gewollt.
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23.02.2008 02:09 Uhr von amselfeld1389
 
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@metin2006: ja wenn diese balkan länder nicht in die eu kommen, weis ich schon wo demnächst die steuerhinterzieher ihr geld hinbringen werden. wo das geld sicher ist vor eu-gesetzen.
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23.02.2008 12:00 Uhr von all-in
 
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@metin2006: Ich weiß nicht wo dein Problem ist. Playa4Life hat behauptet, dass es nie ein Kurdistan gab, unabhängig auf welchem Territorium.
Es gab aber eine Republik Kurdistan, mit einem eigenen Parlament, einer eigenen Armee, einer eigenen Fahne und einer eigenen Nationalhymne. Es ist so, ob es dir gefällt oder nicht. Und diese Republik wird noch immer von vielen Kurden als Vorbild genommen.
Und weil diese Republik nur aus ein paar Städten bestand, ist das kein Grund ihre Existenz anzuzweifeln.
Luxemburg, Andorra oder sogar der Vatikan werden ja auch akzeptiert.
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23.02.2008 13:11 Uhr von Nuernberger85
 
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@ kiki: erdogan hat vor assimilierung gearnt und nicht vor integration!

und das kurdenproblem ist er dabei zu lösen: im osten der türkei investiert er milliarden zum aufbau der infrastruktur etc. und militärisch geht er gegen terroristen vor.

in den jahrzehnten davor hat es hier doch auch keinen interessiert, dass die türkei IMMER 10 km in den irak hinein positioniert war.
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23.02.2008 21:40 Uhr von amselfeld1389
 
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@all-in: Ich weiß nicht wo dein Problem ist. Playa4Life hat behauptet, dass es nie ein Kurdistan gab, unabhängig auf welchem Territorium.
Es gab aber eine Republik Kurdistan, mit einem eigenen Parlament, einer eigenen Armee, einer eigenen Fahne und einer eigenen Nationalhymne. Es ist so, ob es dir gefällt oder nicht. Und diese Republik wird noch immer von vielen Kurden als Vorbild genommen.
Und weil diese Republik nur aus ein paar Städten bestand, ist das kein Grund ihre Existenz anzuzweifeln.
Luxemburg, Andorra oder sogar der Vatikan werden ja auch akzeptiert.

ich weis nicht ob du kurden kennst, geschweige denn mit ihnen über dieses thema gesprochen hast.
türkische kurden kenne ich zuhauf, und fast jeder von denen hat eine andere grundhaltung gegenüber der türkei. es gibt kurden die sind so pro-türkisch, da denkt man der wär schon extrem nationalistisch, so pro-türkisch sind einige kurden eingestellt. dann wiederum gibt es welche die die türkei spalten wollen, vornehmlich die anhänger der pkk.
da die pkk selbst nur 5000 kämpfer sein eigen nennt, aber es allein in der türkei schätzungsweise 20 mio. kurdischstämmige menschen leben, ist doch auch prozentual gesehen doch nur ein bruchteil mit der spaltung des landes einverstanden.
dazu kommt, das es kurden auch in syrien, irak und iran gibt.
jede für sich hat andere ideale und eine andersartige grundeinstellung. die pkk nennt sich selbst arbeiterpartei und gibt sich als extrem links. die kurden in irak sehen sich als demokratisch ausgerichtet, warum auch immer, ist deren bier, von mir aus, egal, meinen segen haben die.
dann gibt es die syrischen kurden, wobei ich die nicht politisch zuordnen kann. zuguterletzt noch die in iran lebenden kurden, zu denen ich auch nichts sagen kann.
vermutlich sind die eher fundamentalistisch eingestellt.
jede gruppe definiert sich anders, und hat einen anderen "führer".
zudem haben sie seit ewigkeiten nie in einem gemeinsamen land gelebt und keiner weis wie ein kurdischer staat sich seinen nachbarn gegenüber verhalten würde. hätten die fundamentalisten die macht, so müsste man neben iran, auch noch angst vor den kurden haben müssen. vorher gäbe es in einem vereinten kurdistan aber machtkämpfe, weil jede gruppe sich selbst als zu wichtig ansieht, und die tonangebende macht im land sein will.
ich habe mal einen irakischen kurden gefragt wie er zu den türkischen kurden steht.
glaub mir der hatte nur hohn und spott für die türkischen kurden übrig.
als wir auf das thema öcalan kamen.
er sagte sinngemäß "der feigling hat doch als sie ihn festgenommen haben geschrien, das sein vater selbst ein türke sei (oder die mutter, weis nicht mehr so genau. tatsache ist er ist halb kurde und halb türke).
der ocalan härtte gehäult wie ein mädchen als sie ihn gefasst haben. wortlich sagte mir der kurdische kollege "ocalan ist kein mann, wenn er ein mann wäre, hätte er nicht so rumheulen sollen, er hatte angst das sie ihn umbringen werden.
so gespalten ist das kurdische volk.
mit der pkk wollte er auch nichts zu tun haben, die sollten zurückgehen in die türkei meinte er.
ich fragte ihn, ja wieso denn, sind doch kurden oder?
er darauf, sie machen in der türkei stunk, dann flüchtet die pkk in den irak mit der türkischen armee im rücken, die dann
hier wieder unruhe stiftet.
ihr seht also, ein kurdischer staat würde diese krisengeschüttelte region noch unsicherer machen als sie eh schon ist.

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