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Unmut in der SPD über Becks Äußerungen

In der SPD herrscht Unmut über die Äußerungen des Vorsitzenden Kurt Beck. Dieser hatte am Montag signalisiert, dass er sich in Hessen auch eine Koalition aus SPD und Linken vorstellen könne, sollte die Ampelkoalition scheitern. Steinbrück appellierte daraufhin an die Glaubwürdigkeit der Partei.

"Ich habe keinen Zweifel daran, dass das, was Kurt Beck und Andrea Ypsilanti vor der Wahl gesagt haben, auch nach der Wahl gilt", sagte Steinbrück der "Süddeutschen Zeitung". Die SPD und vor allem Spitzenkandidatin Ypsilanti und Beck selbst hatten damals eine Zusammenarbeit mit der Linken abgelehnt.

Die Kritik der SPD richtet sich auch an Becks Vorgehen. So hätten sich Partei-Vertreter gewünscht, dass ihr Vorsitzender noch bis zum Abschluss der Hamburg-Wahl seine Äußerungen zurückgehalten hätte. Union und FDP zeigten sich ebenfalls verärgert. Sie fordern nun eine eindeutige Stellungnahme.


WebReporter: MassL_LP
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Äußerung, Becks
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2008 00:34 Uhr von MassL_LP
 
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Der Unmut in der SPD ist verständlich. Kurt Beck hat mit seinen Äußerungen die Glaubwürdigkeit der SPD aufs Spiel gesetzt. Dementierte er kurz nach der Wahl noch eine Zusammenarbeit seiner Partei mit der Linken, so sieht dies nun ganz anders aus. Den Wählern dürfte der ungeliebte Beigeschmack, den sie des öfteren beim Gedanken Politik haben, wieder hochkommen. Die einzige Rettung für die SPD wäre jetzt eine klare Stellungnahme Becks wie sie auch CDU und FDP fordern. Man darf gespannt sein.
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22.02.2008 09:52 Uhr von fescue
 
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so ist sie halt die spd "So hätten sich Partei-Vertreter gewünscht, dass ihr Vorsitzender noch bis zum Abschluss der Hamburg-Wahl seine Äußerungen zurückgehalten hätte. "
also ist intern schon lange/immer klar, dass sie mit der linken wollen würden und wollten nur die wähler nochmal in hamburg verarschen.

lächerliche spd!
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22.02.2008 10:13 Uhr von freddy111
 
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unglaublich: das die bevölkerung in deutschland sich immer wieder von diesen gaunern verarschen lassen und zum dank bei den wahlen wieder ihr kreuzchen bei CDU/SPD machen
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22.02.2008 10:17 Uhr von vst
 
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quatsch: erst mal ist eine zusammenarbeit mehrerer parteien notwendig.
also muss ein parteivorsitzender darüber nachdenken, was die partei machen soll, wenn die fdp nicht will.
roland koch am ruder lassen?

zum anderen hat ein herr westerwelle und seine partei nicht verärgert zu sein.
schließlich sind sie es ja, die tatkräftig dabei mithelfen, dass hessen nicht regiert werden kann.
also hat der gute schwesterwelle erst mal sein maul zu halten.

und die cdu setzt auch auf den faktor zeit um ypsilanti in zugzwang zu bringen.

verlogen?
verlogen sind hier alle, nicht nur beck.

und die linken lachen sich ins fäustchen, weil die winkelzüge der etablierten ihnen immer mehr wähler bringen.

eigentlich sollte man den schwarzen, wie den roten und den liberalen sowieso die hosen stramm ziehen und ihnen mal ordentlich den arsch versohlen.

wenn die blöden weiber in den parteien nur etwas besser aussehen würden, würde ich das bei denen auch selbst machen, freiwillig
:-))
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22.02.2008 10:40 Uhr von Gegen alles
 
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[...]eine Koalition aus SPD und Linken: Was macht die SPD wenn die Linke das nicht will?
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22.02.2008 10:51 Uhr von wossie
 
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@Reinhard: Dass die Aussagen der SPD eine geringere Haltbarkeit haben als Joghurt aus dem Supermarkt, weiß man ja schon seit Jahrzehnten.
Die FDP und die Grünen dienen sich meiner Meinung nach fast jeder Koalition an... obwohl ich mir eine Spanienkoalition schwer vorstellen kann. Vielleicht ist dort selbst für die SPD die Grenze erreicht.
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22.02.2008 13:28 Uhr von vst
 
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ach der pfaffenberg wieder: lesen und schreiben scheinst du zu können. sonst hättest du auf meinen kommentar nicht antworten können.
nur mit dem denken scheint es zu hapern.

>Was hast du gegen die Liberalen. Nur weil diese, wie schon bei der Bundestagswahl, zu ihrem Wort stehen und nicht den Steigbügelhalter für unvernünftige Politik spielen wollen.<
ich hab nichts gegen die liberalen. selbst jahrelang gewählt.
ich hab was gegen westerwelle. seitdem er oben steht habe ich dieser partei meine stimme verweigert.
außerdem geht es ihm nicht um wahrheit, glaubwürdigkeit oder sonst was, sondern nur um seinen eventuellen außenministerposten unter frau merkel.
würde er auf jeden fall aussenminister unter welchem kanzler auch immer, waere der fall in hessen mit einer ampelkoalition schon längst klar.
soviel zur glaubwürdigkeit eines herrn westerwelle

>Ganz im Gegensatz zur SPD, die hier wieder einmal Wortbruch begeht und somit nicht nur sich selber schadet, sondern der Politik im Allgemeinen die an Glaubwürdigkeit durch solche Aktionen verliert.<
wortbruch? bis jetzt steht nur eine dämliche aussage kurt becks im raum.
kein wortbruch.
dass der noch kommt ist wahrscheinlich. aber im moment steht hier nur die dämlichkeit des kurt beck in der kritik.

>Also setze doch mal deine dunkelrote SED Brille ab uns sage was zum Thema.<
dunkelrote was? an welcher aussage erkennst du, dass ich eine sed-brille aufhabe?
im gegenteil. wenn du denken könntest, würdest du aus meinem kommentar klar ersehen, dass ich alle parteien dafür kritisiere, dass sie den linken zuarbeiten.

und zum thema habe ich wahrscheinlich mehr gesagt als du.
von dir kam nur die übliche hetze auf die roten, ohne auch nur ein zipfelchen zum thema zum sagen.
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22.02.2008 15:01 Uhr von Ryuk
 
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Betrug ? Verarsche? Nope! Ihr lieben die ihr euch da aufregt, dass die SPD in Hessen mit den linken zusammarbeiten könnte. Andrea Ypsilanti würde sich von den linken bei der Wahl zum Ministerpräsidenten/in wählen lassen. Sie würde die linken allerdings weder in die Regierung holen, noch irgendwelche unsinnigen (oder überhaupt) Zugeständnisse machen. Also soll sie den linken auf !undemokratische! Art und Weise gerichtlich verbieten lassen sie zu wählen? LOL
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Koch weg ist und Ypsilanti NICHT mit den linken eine Regierung bilden wird. Verspechen gehalten! Und die Kommentare dagegen zeigen nur, dass entweder das Wort zusammenarbeit falsch verstanden wird, oder die CDU Versuche falsche Tatsachen zu streuen Wirkung zeigen....... :-P
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22.02.2008 16:36 Uhr von vst
 
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außerdem sagte schon adenauer: was interessiert mich mein blödes geschwätz von gestern

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