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Microsoft ändert Konzernstrategie - Betriebsgeheimnisse werden offen gelegt

Microsoft-Chef Steve Ballmer kündigte auf einer Pressekonferenz in Redmond an, dass die Unternehmensstrategie von Microsoft künftig neu ausgerichtet wird. Der Konzern will sich Konkurrenten gegenüber öffnen und Betriebsgeheimnisse offen legen.

Dies wird in vier Kernbereichen zusammengefasst, die wie folgt lauten: 1. offene Verbindungen bereitstellen, 2. Datenportabilität sicherstellen, 3. Industriestandards unterstützen und 4. Offenheit gegenüber Konkurrenten und Kunden.

Diese neue Offenheit gilt z. B. für Windows Vista und Windows Server 2008 sowie für künftige Weiterentwicklungen dieser Betriebssysteme. "Die heutige Ankündigung steht aber für eine signifikante Erweiterung unserer Transparenz", so Steve Ballmer.


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WebReporter: md2003
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Microsoft, Konzern, Betrieb, geheim
Quelle: www.heise.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2008 20:10 Uhr von md2003
 
+0 | -0
 
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Bin ja mal gespannt, wie sich das entwickelt - Microsoft wird zum Open Source Anbieter.... Wer hätte das gedacht:-)
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21.02.2008 20:40 Uhr von NetCrack
 
+22 | -2
 
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Phantastisch! Damit brechen für OpenSourceentwickler oder generell für den Softwaremarkt neue Zeiten an. Ich bin sehr gespannt welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. Top!
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21.02.2008 20:57 Uhr von moenke
 
+13 | -3
 
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daumen hoch! daumen hoch für microsoft. sowas hätte ich echt nicht für möglich gehalten.
vielleicht tut sich ja jetzt endlich was in sicherer NTFS beschreibung unter linux etc.
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21.02.2008 21:08 Uhr von Elessar_CH
 
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Gut: In welchem Masse die das auch einhalten werden bleibt abzuwarten. Aber trotzdem interessant.

mfg.
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21.02.2008 21:18 Uhr von snm
 
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Abwarten: Bisher wurden nur Rauchbomben geworfen.
Ankündigungen sind eine Sache, die gab es in der Vergangenheit schon öfters. Schauen wir mal welche Taten wirklich folgen. Es wäre schön wenn Microsoft sich öffnen würde, aber das widerspricht eigentlich der Firmenphilosophie. Der Teufel lag in der Vergangenheit (siehe MS Open XML) oft im Detail.
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21.02.2008 21:21 Uhr von obenlieger
 
+4 | -4
 
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Das glaub ich erst wenn ich es sehe! Ich halte das für ein halbherziges Zugeständnis sich zu öffnen. Wahrscheinlich werden immer nur ein paar kleinere Brocken in die Masse geworfen...
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21.02.2008 22:49 Uhr von TryAgain
 
+3 | -0
 
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hmm http://de.wikipedia.org/...

ist aber schon länger bekannt, in der pc-welt pocket wurde in ausgabe 10/07 darüber berichtet. reactOS soll 2008 erscheinen hieß es damals. genauso wie IE8, Fiji, SP1 f. Vista und SP3 für xp.

bleibt nur zu hoffen dass opensource auch gepflegt wird und sicherheitslücken durch die community nicht nur aufgedeckt sondern auch schnell geschlossen werden. wenn ich als user mit dem quelltext nichts anfangen kann, andere aber schon, finde ich das irgendwie mulmig. wenn dann auch noch unsichere updates erscheinen die sich ohne prüfung installieren lassen... naja, ich bin skeptisch. dann lieber durch zufall entdeckte sicherheitslücken statt offener bücher.. ?!

da auch MS nichts zu verschenken hat bleibt die frage offen wo bzw wie sie mit opensource geld verdienen, der support allein wird es nicht einbringen.
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21.02.2008 23:37 Uhr von Superarno
 
+1 | -4
 
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schwachsinn: Wer bitte glaubt das sich MS in die Karten gucken lässt. Ist doch nur alles mit vorgehaltener Hand zu geniessen. Die zeigen auch nur einen Bruchteil.

Denke die machen das nur aus Angst davor von der OpenSourceGemeinde überrannt zu werden. Zum Glück bauen die noch keine tragbaren Computer wie Steve Jobs.
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22.02.2008 00:15 Uhr von Der_Schnetzelor
 
+4 | -1
 
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klasse: wenn microsoft nun wirklich wuellcodes und sonstiges bis lang unveröffentliches material freigibt, is wie schon gesagt wurde ein neues zeitalter für opensourceentwickler vorprogrammiert, vielleicht wird dadurch microsoft auch insgesamt verbssert weil fleissige coder den ein oder anderen fehler entdecken um mocrosoft prdukte zu verbessern. auch was das emulieren von software angeht kann dies alles einen quantensprung bedeuten... ich seh eigentlich keinen wirklichen nachteil für die abnehmer und auch für die entwickler bis auf vielleicht den finanziellen part, also alles in allem.. wunderbar ;)
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22.02.2008 00:33 Uhr von Borgir
 
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wer´s: glaubt. di everöffentlichen weiter nur das was sie wollen.
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22.02.2008 01:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -9
 
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Als erstes gab Microsoft als streng gehütetes Betriebsgeheimnis den Frühstücksplan von Bill Gates heraus: Uhr: 1 Hamburger und viel Kaffee.
Schnittstelle: um 10:30 Uhr bei McDonalds an Tisch 7.

Experten erwarten auch eine Offenlegung der Tastaur-zu-Vista-Schnittstelle. Was muss man drücken um ein "a" im Brief zu erhalten ...
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22.02.2008 01:26 Uhr von marcells
 
+4 | -0
 
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Ja klar, natürlich veröffentlichen die nicht alles von Ihren Produkten.

Die werden die Sources (oder Teile davon) zu Ihren Formaten und sonstigen proprietären Schnittstellen freigeben (siehe .NET Framework, OpenXML- und Office 97-2003-Formate).
Und zwar aus dem Grund, dass andere Anwendungen auch ihre Formate benutzen können, um nicht nicht von einer Flut von OpenSource-Formaten- und -Spezifikationen überrollt werden.

Außerdem wird mit kostenlosen Produkten für Studenten und Schüler ihre Entwickler-Community stetig vergrößert. Wer jetzt die Produkte einsetzt und dabei bleibt, muss später logischerweise zahlen.

Finde das Prinzip definitiv nicht verkehrt. Wenn die Firma Ihr ganzes Potenzial ausm Fenster schmeißen würde, würden denke ich einige Aktionäre hinterherspringen.
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22.02.2008 08:49 Uhr von SonicBeam
 
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@ Superarno: ich denke nicht das microsoft vor der opensource community angst haben muss ^^
wenn es so wäre, müsste dann microsoft nicht schon längst pleite sein? bei all der freeware und den betriebssystemen?
*lach*
leute wie du glauben wirklich das man opensource produkte mit komerzieler software vergleichen kann :D
wo leute FULL TIME an produkten arbeiten und ZICH hundert tausend oder gar millionen reinfliessen :D
jetz komm bitte und bring mir den vergleich ::DD:D:D

fangen wir doch mit Opensource GIMP und dem vergleich zu Photoshop an :D
nen mir mal bis auf den vorteil das es kostenlos ist einen technischen vorteil :D *lach*
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22.02.2008 09:31 Uhr von applebenny
 
+1 | -1
 
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ich glaube: das hat jetzt nicht so viel mit Windows zu tun. es sind bestimmt nur teile, wie schon gesagt wurde. Irgendwelche Dateisysteme, Dateiformate und Netzwerksachen. Aber komplettes Windows und Office, das könnten sie sich nicht leisten. Wäre aber schonmal cool, jeder programmierer könnte seine eigene Windows-Distribution bauen. Einfach geil ^^ dann gibts unzählige Windows wie bei Linux. Und ein super Feeling, Freiheit ^^ :D
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22.02.2008 09:42 Uhr von TryAgain
 
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@der_schnetzelor: lies deine kommentare besser nochmal durch bevor du sie abschickst...
6 fehler in den ersten 4 zeilen und ich dachte schon du wolltest kwuellcode schreiben..
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22.02.2008 10:17 Uhr von picasso2489
 
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OpenSource doch nicht: so viel gibt es da nicht zu verschenken. MS will die Schnittstellen nach aussen hin transparenter und offiziel machen. Wie z.B. mann verteile die Pinbelegung an einem Sony-Ericson Handy (Name zum Schutz der Person erfunden) aber zeige niemanden den Quellcode im Chip...
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22.02.2008 10:19 Uhr von whitechariot
 
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@ SonicBeam: Und Leute wie Du denken offenbar, dass Open Source Produkte zwangsläufig nur von irgendwelchen Schülern/Studenten zu Hause im Wohnzimmer zusammengestrickt werden nebenbei (abgesehen davon, dass das auch dann noch geniale Köpfe sein können) - auch das ist völliger Unsinn.

Es gibt viele professionelle Softwareunternehmen (arbeite selber für eines) deren Produkte teilweise Open Source sind, das ist letztendlich nichts anderes als eine Frage der Lizensierung. Auch Firmen wie IBM und Sun setzen sich im Bereich von Open Source-Software ein.
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22.02.2008 13:54 Uhr von Aries.Quitex
 
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@ SonicBeam: > jetz komm bitte und bring mir den vergleich

Java, VLC, OpenOffice, FireFox, Thunderbird. Des weiteren das Gros von MacOS X( nur die Aqua-Oberfläche ist wirklich closed ), CUPS - Drucksystem von Unix, Linux und MacOS X, Linux ( steckt schliesslich in vielen Routern ( Linksys, FritzBox, T-Com-Router V701 ) und SAS/SAN/NAS Systemen, Sun- und IBM-Servern ), Wikipedia.

Öhhh... Ne, also wirklich, Du hast recht. Es gibt wirklich überhaupt nix das OpenSource ist und das in der realen Welt zum Einsatz kommt. Garnix. Hat es auch noch nie gegeben und wird es auch nie geben.
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22.02.2008 17:57 Uhr von SonicBeam
 
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@Aries: Das nennst du einen vergleich?
Das sind Produkte die entstanden sind um Microsoft Produkte nachzubilden, eigentlich eher um sie kostenlos anbieten zu können.
Java ist eine Programmiersprache das hat nichts mit Software zu tun .. Perl, die ganzen Apache Projeket etc... ist alles kostenlos.
OpenOffice ist, sorry das ich das sage, aber noch lange kein vergleich zu den MS Produkten.
Ich schließe mich auf jedenfall der sache an das Opensource gut ist, ich sage aber das die Profiprodukte in keinsterweise mit Opensource Software vergleichbar ist!
gut dann machen wir paar vergleiche
Studio Max 3D < gibs was vergleichbares was ansatzweise so gut ist? komm mir nicht mit dem Open3D studio oder wie das ding heißt.

Photoshop < gimp? würde mir spontan einfallen ist aber ne lachnummer

Office < Open Office < schön und gut aber leider doch nicht SO weit verbreitet und Funktionsumfang naja ^^ beträchtlich aber doch noch extrem niedrig

Windows < Linux
Darf man nicht vergleichen weil es auf den einsatz ankommt, da hat jeder seine Schmankerl.

7z - Winrar < die Freeware ist wirklich um längen besser
AVG < Avira | ich installiere beide weil mir beide vorteile verschaffen die das andere produkt nicht haben

So und nun zum TOP Favorite welcher ungeschlagen im Opensource ist
Eclipse

vergleichen wir nun mal die Anwendungsgebiete gibt es sehr wennig wo du sagen kannst Opensource ist besser! ;)
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22.02.2008 18:00 Uhr von SonicBeam
 
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ausserdem habe ich geschrieben das du opensource selten mit komerzieler software (umfang Funktionen etc..) vergleichen kannst, nicht den einsatz!
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25.02.2008 12:38 Uhr von Aries.Quitex
 
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@ SonicBeam: Oh - Apache als OpenSource-Anwendung hatte ich total vergessen - Aber Serveranwendungen habe ich generell rausgelassen, den da schlägt sich GNU/Linux bzw. OpenSource ja schon recht deftig mit M$.

Eclipse - Gut - ich habe an den Endanwender gedacht. Und da ist Java als Grundlage für zehntausende Handyspiele und Web-Applets einfach nicht zu übersehen, Firefox ist der Nachfahre des Netscape-Browsers, der vor dem IE rauskam, VLC ist nur das Frontend für den VideoLAN Server, wo mir nichts vergleichbares aus dem Hause M$ bekannt ist ( aber ich bin da auch nicht sonderlich gut informiert - der VLS/VLC ist gleich bei Linux mit bei, so das ich mir nie nen Kopf um meinen Medienserver machen musste ).

Da ich weder GIMP noch Photoshop bedienen kann - bei beiden steh ich wie der Ochs vorm Berg - greife ich noch immer auf PPaint und Photogenics unter einer UAE-Amiga-Emulation zurück. Deswegen hab ich Gimp auch nicht angeführt...
Gleiches für 3D: Da nutz ich - ebenfalls unterm Amiga - Cinema4D. Durch Max3D bin ich während meines Studiums nie durchgestiegen, und Cinema4D erledigte den Job genauso.

Was OpenOffice angeht:
Der Lacher an sich ist doch, dass die Mehrzahl der Softwareprodukte von Microsoft Jahre nach dem erscheinen vergleichbarer Produkte aus anderen Softwareschmieden auf den Markt kamen, und meist weniger Funktionen oder eingeschränkte Funktionen haben.
Der Hauptvorteil von Microsoft ist aber die Einbindung ins System - schliesslich stammen beide Produkte aus einem Hause und der Witz, das die Office-Leute die Haupttreiber hinter neuen Systemfunktionen sind mag sogar irgendwo wahr sein - welche bei allen Konkurrenzprodukten unter Windows mangels offener Systemschnittstellendefinitionen nicht möglich ist, und unter Linux aufgrund der anderen Architektur ( Sicherheit? ) wohl etwas schwerer ist.

Ich habe in meinem Studium noch nie einen Fall gehabt, wo OpenOffice etwas "nicht konnte" - Für den Feld-Wald-und-Wiesen User ist OpenOffice also in meinen Augen alltagstauglich. Für vernetzte Büros und Dokumenten-Repositories mag es M$-Office unterlegen sein.

Auf der Arbeiten nutzen wir für die repository-gestützen Dokumente eh Latex - als Plaintext-Format klappt das dann auch mit einem CVS-Verzeichnis für die Dokumentensynchronisation sehr gut.

Naja. Wo closed Source (leider) auch in meinen augen besser ist, ist der Spiele-MArkt. Zwar sind Nexuiz, FreeCiv und Tremulous schon echt hammergeil, aber es sind dann doch nur ein paar wenige Spiele.

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