21.02.08 18:16 Uhr
 213
 

Liechtenstein-Affäre: Deutsche Banken in Verdacht

Im Zuge der Affäre um Steuerhinterziehungen berühmter bundesdeutscher Persönlichkeiten im Fürstentum Liechtenstein sind nunmehr auch deutsche Banken in den Fokus der Betrachtungen geraten.

Es besteht der dringende Verdacht, dass die deutschen Geldhäuser aktiv Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet haben. Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen. Der Bochumer Oberstaatsanwalt Hans-Ulrich Krück erläuterte, dass Bankangestellte aktiv in Kontakt mit Liechtenstein gestanden hätten.

Nach Erkenntnissen der Behörden haben die deutschen Banken Kunden gezielt beraten, wie sie die Liechtenstein-Stiftungen für ihre ungesetzlichen Ziele nutzen können. Eine große Zahl von Selbstanzeigen der Kriminellen wird seitens der Deutschen Steuergewerkschaft für die kommenden Wochen erwartet.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Bank, Affäre, Verdacht, Deutsche Bank, Liechtenstein
Quelle: www.derwesten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Nicht testosterongesteuerter Ansatz": Deutsche Bank freut sich über Merkel-Sieg
Kapitalerhöhung und Konzernumbau: Deutsche Bank benötigt acht Milliarden Euro
Bilanz 2016: Deutsche Bank meldet Verlust von 1,4 Milliarden Euro

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.02.2008 18:20 Uhr von Carry-
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
warum? ich darf mein geld anlegen wo ich will und dabei dürfen die banken mir auch helfen. ob ich das geld und die gewinne dann beim finanzamt angebe, ist meine sache und kann den banken egal sein.
Kommentar ansehen
21.02.2008 18:55 Uhr von digitainer
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Unter der Matratze: hatte unsere Oma ihr Geld immer versteckt. Und da ist die Rente am sichersten, sagte sie immer.
Und die Zinsen, die es da garnicht gibt, braucht man nicht zu versteuern.Und das vererben eines Tages wird auch einfacher. Ein ganz einfaches System, und keiner der Reichen läuft Gefahr, ins Gefängnis zu müssen.

Wozu also brauchen wir also noch Banken?
Wenn die sich doch sowieso mit dem Geld verspekulieren und dann Pleite gehen und dann noch die Allgemeinheit damit belasten?
Kommentar ansehen
21.02.2008 19:55 Uhr von ici_ice
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Geldgier: So lange es Leute gibt die mit ihrem "Reichtum" nicht zufrieden sind wird es Steuerhinterziehung geben, das Deutsche Banken daran beteiligt sind war ja auch unter der Hand bekannt.
Jetzt ist nur die Frage wie das den Banken nach oder Währen der Hypothekenkriese noch weiter Schaden wird.
ich hoffe mal das das nicht wieder auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen wird.
Kommentar ansehen
21.02.2008 23:23 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Na ja dass Fachleute hier Hilfestellung gegeben haben müssen, das liegt ja sicherlich auf der Hand. Und dass es sich hierbei um Banken gehandelt haben muss, bzw. um Bänker, das dürfte wohl auch klar sein. Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz.

Und es dürfte ja wohl auch klar sein, dass die entsprechende Banken für eben diese "Vermittlungen" Provisionen kassiert haben. Dies nicht zu knapp.
Kommentar ansehen
22.02.2008 01:57 Uhr von b0Mb3Rb00M
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Toller Produktname: "Das Rundum Sorglos Paket für Asoziale, Gierhälse und Egoisten" - Beratung in einer Bank in ihrer Nähe !
Kommentar ansehen
22.02.2008 21:44 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@carry hast ja Recht, aber meinst du, unsere paar Kröten wollen die?
Da musste schon mal ein paar Milliönchen rüberschieben.
Früher -ob heute weiß ich es nicht mehr - gabs ja auch die so genannten Negativzinsen...
Ich denke mal, dass sich die Steuerberater vor Beratungsterminen bis in die späte Nacht durcharbeiten müssen. Stichwort>> Selbstanzeige..

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Nicht testosterongesteuerter Ansatz": Deutsche Bank freut sich über Merkel-Sieg
Kapitalerhöhung und Konzernumbau: Deutsche Bank benötigt acht Milliarden Euro
Bilanz 2016: Deutsche Bank meldet Verlust von 1,4 Milliarden Euro


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?