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Duisburg: Teilabriss eines Stadtteils wegen neuem Hochofen von Thyssen?

In der nordrhein-westfälischen Großstadt Duisburg steht augenscheinlich der Abriss großer Teile des traditionsbeladenen Stadtteils Bruckhausen unmittelbar bevor. Im Kontext dieses Vorhabens müssen etwa 1.400 Menschen umgesiedelt werden.

Als Begründung heben die Stadtplaner den sogenannten "Grüngürtel Nord" hervor. Dieses Vorhaben, das in etwa zehn Jahren umgesetzt sein soll, sieht vor, eine Art grüne Pufferzone zwischen den Wohnhäusern auf der einen Seite und dem Thyssen-Krupp-Stahlwerk auf der anderen Seite entstehen zu lassen.

Einen Großteil der Kosten übernimmt der Konzern. Der vermutete Hintergrund: Offensichtlich eine Absprache zwischen Stadt und Thyssen-Krupp. Wenn die Häuser verschwinden, kann der neue Hochofen mehr Emissionen ablassen, so die These der Vertreterin einer Bürgerinitiative.


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WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stadt, Duisburg, Thyssen
Quelle: www.derwesten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2008 19:31 Uhr von lukiluke
 
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@ masuren: du sagst: gemeinwohl geht vor eigenwohl. stimme ich absolut zu. aber: inwiefern ist das interesse eines konzerns wie thyssen gleichzusetzen mit dem gemeinwohl???? die wollen nur profite - auf welchem wege auch immer! und das soll unser gemeinwohl sein??
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21.02.2008 19:34 Uhr von Gregsen
 
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@lukiluke: weil die bösen bösen unternehmen nunmal arbeitsplätze schaffen, die mehr dem gemeinwohl dienen als alles andere.
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21.02.2008 21:26 Uhr von Tleining
 
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arbeitsplätze? äh, erklär mir mal einer wo hier die Arbeitsplätze herkommen! Da wird ein "Grüner Gürtel", also wohl eine Art Park hinkommen. Ich glaub kaum, dass Thyssen da so viel arbeiten wird. Und nur dafür Menschen aus ihren Häusern zu vertreiben halte ich für falsch.
btw: @ Masuren, was ist denn für dich lang? Laut der Quelle wohnt die eine Frau da seit 25 Jahren, also für mich ist das lang genug.
Und mal ehrlich, mir kann keiner erzählen, dass ein Konzern mal eben so, als guter Nachbar, 36 Millionen Euro für den Bau eines Parks beisteuert... bevor die arbeiten daran überhaupt begonnen haben -_-

ahja, falls ihr die Quelle lesen würdet, würdet ihr feststellen, dass in dem Bereich der abgerissen wird auch Leute arbeiten, also Arbeitsplätze verloren gehen würden. Somit ist es wohl Gemeinwohl den Stadtteil zu erhalten.


@ Masuren
"Irgendwann später wundern sie sich dann über die schlechtere Qualität..."
...und kommen nach Deutschland zurück!
weiß nicht mehr welche Unternehmen das waren, hab es aber von zweien gehört, die ihre Produktion ins Ausland verlagert haben, dann haufenweise Reklamationen bekommen haben, und daraufhin zurück nach D zurück gekomen sind.
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21.02.2008 22:28 Uhr von peppie2k
 
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Lol: Bruckhausen. Dort kann man sehen, wohin der Linke "Multikulti"-Scheiß hinführt.

Ganz ehrlich, dort wollte ich nicht mal tot über den Zaun hängen. Kriminalität hoch10
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22.02.2008 06:20 Uhr von bbboys
 
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Bruckhausen also peppie Kriminalität hoch 10 kannste nicht sagen - hoch 1000 wäre da besser. Ich bin auch manchmal etwas anderer meinung bei bestimmten news, aber im falle bruckhausen kenne ich ja den stadteil und kann nur sagen, das man dort all das findet was man nicht sehen will (abend mit dem auto durch - nur mit knopf runter). Wer dort lebt und "umgesiedelt" wird - hat eine bessere zukunft vor sich und ein schandfleck von duisburg wird überarbeitet - dort ist eine soziale schieflage - selbst aus meiner sicht :-)

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