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Deutsche Steuerfahnder erinnern an Gestapo, sagt Banker aus der Schweiz

Der Verbandschef Pierre Mirabaud von der Schweizerischen Bankiervereinigung sagte zu der Arbeit der Steuerfahnder aus Deutschland: "Das sind Methoden, die leider ein bisschen an Gestapo würdige Methoden erinnern".

Mirabaud sagte dies im Schweizer Fernsehen des Senders TSR. Die 350 wichtigsten Banken in der Schweiz werden von der Schweizerischen Bankiervereinigung vertreten. Der Verbandschef denkt aber nicht, dass die deutschen Steuerfahnder auch in der Schweiz aktiv werden könnten.

Der Liechtensteiner Erbprinz Alois kritisierte im Parlament nochmals Deutschland. Er nannte das Recht auf Privatsphäre sehr wichtig. Viele Länder würden sehr in die Privatsphäre ihrer Menschen eingreifen. Manche Staaten würden sogar Millionen ausgeben, um an geklaute Daten zu kommen.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Schweiz, Steuer, Banker, Steuerfahnder
Quelle: www.welt.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2008 16:54 Uhr von StoWo
 
+16 | -13
 
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Auch wenn ich es eine Frechheit finde, dass man in Deutschland lebt, aber Steuern nicht zahlt (das geht schließlich auf die Tasche der Arbeiter) - aber seien wir mal ehrlich, wenn ein Staat so sehr seine Bürger schröpft und ausraubt, wer kann es einem verübeln, dass sie ihr Geld versuchen zu schützen??

Und das man angeblich 5 Millionen Euro zahlte, um an Daten zu kommen, ist meiner Meinung nach einfach kriminell und letztendlich ist es so, dass wir diese 5 Mio. zahlen - das zurück geholte Geld aber nicht dem Bürger zu Gute kommen.
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21.02.2008 17:10 Uhr von Newton67
 
+16 | -7
 
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ROT FRONT ;-): Aha Herr Pierre Mirabaud , unter die Zuständigkeit der Gestapo ( Geheime Staatspolizei ) fiel die Bekämpfung von Politischen Gegnern des NS-Regimes ( Kommunisten und Sozialdemokraten)
Ich wusste ja nicht das unsere Reichen von einer besseren Welt für alle träumen ^^ und in der Schweiz Gelder dafür sammeln *lach*

Na dann ROT FRONT
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21.02.2008 17:10 Uhr von Totoline
 
+12 | -6
 
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Ist ja lieb: das uns die Leute moralisch unterstützen.
Aber leider wird das ungehört in den hohlen Birnen unserer Politiker verhallen.

Es trifft ja mittlerweile nicht nur die letzten Steueroasen, auch die systematische Aushöhlung des GG und die Durchetzung des gläsernen Bürgers darf zu denken geben.

Das nun auch Denunzianten geschützt und bezahlt werden, ist nur ein weiteres Merkmal eines im Aufbau befindlichen Polizeistaates, der bald der Ex-DDR oder des Naziregimes in nichts nachstehen dürfte.
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21.02.2008 17:30 Uhr von ToSar
 
+18 | -6
 
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Der Kern der Aussage: ist ein ganz anderer. Sowohl Liechtenstein, die Schweiz und auch führende Finanzexperten Deutschlands weisen IMMER WIEDER darauf hin, dass das deutsche Steuersystem die Leute einfach dazu zwingt Möglichkeiten der Steuerhinterziehung zu suchen. Diese absolut verblödeten und realitätsfremden Politiker ignorieren das einfach und schiessen lieber gegen andere Staaten. Die sollten sich ne Knarre nehmen und sich selber abschiessen.

Vereinfacht doch endlich das Steuersystem und macht es fair. Dann steckt kein Reicher mehr zehntausende Euros in Steuerberater und Finanzexperten um sein Geld zu schützen.

Wann raffen die politischen Vollpfosten das endlich? Wahrscheinlich erst wenn der letzte "Reiche" das Land verlassen hat. Doch dann zahlt der auch mit einem einfachen Steuersystem keine Steuern mehr.
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21.02.2008 17:34 Uhr von ShorTine
 
+10 | -11
 
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Der Vergleich ist ja witzig! Wie sollten sich die Steuerfahnder seiner Meinung nach denn verhalten? Sollten sie freundlich anfragen, ob man in 1-2 Wochen einen Termin zur Steuerprüfung machen könnte?

Es mag ein anderes Thema sein, aber wo wir schon mal bei Vergleichen zur NS-Zeit sind:
Erinnern euch die Razzien der US-Truppen im Irak nicht irgendwie an die Ghetto-Szene in Schindlers Liste?
Oder die zynische Einstellung mancher Soldaten im Irak ("Burn, motherf*cker, burn!") an die SS?
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21.02.2008 17:37 Uhr von plautze007
 
+12 | -3
 
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der reiche versucht sein geld heimlich außer landes zu schaffen.

aber !!!!!

unsere volks-treter schaffen es mit unserem wissen,unsere steuern öffentlich zu verschwenden.
2007 waren es 30 Milliarden Euro

das passiert jahr für jahr und wir regen uns wegen ein paar flachzangen auf.
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21.02.2008 17:54 Uhr von Irminsul
 
+10 | -4
 
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Was wissen Schweizer Banken die an den Nazis verdient haben schon über die GESTAPO -_-
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21.02.2008 18:22 Uhr von digitainer
 
+5 | -3
 
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Gestapo ist gut, aber hab zuerst an die StSi der DDR gedacht.

Da wurde gefilzt und spioniert, was das Zeug hielt. Briefe durchsucht, Gespräche abgehört, Kontrollen an den Grenzen, Gesinnungsschnüffelei, alles zum Wohle der Republik.

Alles kommt wieder...hab ich gedacht...
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21.02.2008 19:06 Uhr von bigtwin
 
+5 | -2
 
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was er meint: ist offenbar, daß sich die deutsche Steuerfahndung selbst nicht an die Gesetze hält und agiert, wie es ihr in den Kram paßt. Da wird auch mal fix ein bißchen Diebesware (Daten) gekauft. Wenn jemand anderes wissentlich Diebesgut kauft dann gnade ihm Gott - aber die deutsche Steuerfahndung ist ja über derlei Dinge erhaben. Von wegen Persönlickeitsrechte - haha....
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21.02.2008 19:32 Uhr von uhlenkoeper
 
+10 | -4
 
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Eines scheinen alle gelernt zu haben, die von sich ablenken müssen:
wenn man im Bezug auf Deutschland nur laut genug "Nazi" schreit, dann kuscht unser Ländle schon ???
Sorry, aber das spottet wirklich jeder Beschreibung.
Ist schon "komisch", dass alle die, die es nicht abkönnen, wenn ihnen auf die Finger geschaut wird, plötzlich Anwandlungen ans "Dritte Reich" bekommen ......
Mir scheint, die Schweiz wird ebenso nervös, wie Liechtenstein ?

An all die, die meinen, dass ein Steuersystem ala Kirchoff wirklich die Vermögenden im Lande halten würde :
ich habe noch keinen gesehen, der nicht auch dann noch geizig wäre. Noch keinen, der nicht wegen 0,1% Unterschied seine Kohle nicht ins Ausland schaffen würde.

Mal ganz davon abgesehen: die Steuerfahnder aller Länder unterscheiden sich nicht maßgeblich. Auch die in der Schweiz nicht. ;-)))


Leute, wacht auf: Gesetze gelten für ALLE gleich und endlich mal kommen auch die mit dem dicken Bankkonto nicht ständig ungeschoren davon.

Mit dem gleichen Argument ("Deutschland zwingt seine Steuerbürger ja quasi dazu, das Geld ins Ausland zu transferieren"), argumentieren auch andere Straftäter. Fragt mal bei Sozialarbeitern oder Polizei nach, wie oft sie diesen Spruch hören : "Meine Frau hat mich quasi dazu gezwungen, dass ich sie schlage !". Seit wann ist das ein Argument ?

Neee, Leute: nur weil es andere auch machen, nur weil die da in Berlin was falsch machen, nur weil man Frust hat auf das System führt das noch lange nicht dazu, dass Straftaten legitim werden. Und die Gesetzeslage ist nun einmal so, wie sie ist.
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21.02.2008 19:43 Uhr von Earendil45
 
+5 | -3
 
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Danke uhlenkoeper!!! Kann mich meinem Vorredner nur anschließen!!! Sehr merkwürdig, dass da nur Länder mit ins Boot steigen die als Steuerparadiese bekannt sind. Fehlt nur noch Luxemburg...

Mit Herrn Zumwinkel habe ich kein, aber auch gar kein Mitleid. Klaro die Leute sind natürlich "gezwungen" ihr Geld ins Ausland zu schaffen... Ich bin der letzte der gegen zu hohe Managergehälter wettert. Die habe normalerweise jeden Cent verdient und führen schließlich riesige Unternehmen. Aber wenn man in Deutschland alle staatlichen Begünstigungen in Kauf nimmt (Schule, Polizeischutz, etc.) und dann nicht bereit ist von den Millionen die man verdient mal was abzudrücken ist da hochgeradig asozial!!! Wenn ich das Geld hätte wärs mir sowas von egal ob 5 oder 4 Millionen auf meinem Konto schlummern.

Ich finde da hat unser werter Staat mal alles richtig gemacht! Und die ständigen Nazivergleiche die man so zu hören bekommt, sind keines Kommentars mehr wert. Wer weiß was unsere sauberen Eidgenossen so in ihren Banktresoren liegen haben...
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21.02.2008 19:51 Uhr von ToSar
 
+3 | -4
 
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Bei manchen hier: hat man den Eindruck, sie vergessen die Millionen die Zumwinkel bereits zahlt. Es ist ja völlig hirnrissig zu denken, er zahlt keine Steuern. 50% seines Gehalts schonmal... also mehrere Millionen Euro im Jahr.

Das mit dem "gezwungen" war natuerlich übertragend gesprochen. Entweder ist es armselig das nun als klare Aussage zu sehen oder die Leute die es tun sind echt mit so wenig Intelligenz gesegnet, daß sie es wirklich nicht verstanden haben. Puh...
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21.02.2008 20:00 Uhr von Schiebedach
 
+4 | -2
 
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Hoffentlich: werde ich nicht mal dafür belangt, daß ich "beim Billigen Jakob" und nicht im teuren Einzelhandel meine Lebensmittel gekauft habe; denn dadurch ist schließlich auch weniger Mehrwertsteuer fällig geworden als beim teuren Einkauf.
Somit wäre ich auch Steuerhinterzieher!
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21.02.2008 20:20 Uhr von Gegen alles
 
+4 | -0
 
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Deutsche Steuerfahnder erinnern an Gestapo: Komisch, wenn es gegen Steuersünder geht wird man wieder zum Nazi abgestemmpelt.
Was soll vertuscht werden?
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21.02.2008 20:23 Uhr von Earendil45
 
+4 | -1
 
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@ to sar: Das ist schon klar, dass er hier trotzdem Steuern zahlt, aber definitiv keine 50%. Ich denke mal der wird in der besten Steuerklasse sein und mit dem ein oder andern Trick (und ausländischer Konten ;-)) wird das schon merklich weniger sein.
Dennoch hat er den Staat und damit die Gesellschaft um eine hübsche Summe betrogen. Und zwar mit voller Absicht. Und das gehört bestraft und basta.
Dass das deutsche Steuerrecht unnötig kompliziert ist ist klar. Aber dafür kannst du in Deutschland z.B. sehr billig Lebensmittelkaufen usw. Das gleicht sich dann meistens irgendwie wieder aus (´Leben´ in z.B. der Schweiz ist nicht gerade billig). Mich kotzt halt einfach an, dass Leute wie Zumwinkel überall das beste für sich rausholen und noch irgendwas von Vorbildsfunktion etc. faseln. Dass ist für mich halt asozial und scheinheilig. Dann sollen er umziehen... (hat nix mit Neid zu tun. sein gehalt sei ihm wie schon gesagt gegönnt)
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21.02.2008 21:03 Uhr von designkey
 
+2 | -0
 
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ich glaube: weniger, dass Leute wie Zumwinkel nach Liechtenstein gefahren sind weil sie befürchteten die komplizierten Steuerformulare nicht auszufüllen zu können, anstatt das Motiv ein paar Milliönchen zu sparen.
Der Staat will und braucht immer Geld von den Bürgern, egal wie einfach oder kompliziert das Steuersystem ist gibt es IMMER Leute die lieber ihr Geld behalten.
Das Problem mit Liechtenstein und anderen Steueroasen hat JEDES Industrieland!
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21.02.2008 21:21 Uhr von uhlenkoeper
 
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Seltsam: finde ich es schon, wenn so vehement die Ansicht vertreten wird, es sei legitim, wenn Vermögen illegal (!) ins Ausland verlagert wird. Illegal deshalb, weil auf Vermögen, von dem man im Ausland Erträge erzielt, Steuern abgeführt werden müssen. Und zwar in der Regel im Land des Wohnsitzes.

Kein Mensch wird dafür bestraft, sein Geld in der Schweiz, in Luxemburg oder Liechtenstein anzulegen. Aber die Erträge aus diesen Geldern müssen versteuert werden. Ebenso, wie jeder, der hierzulande sein Kapital anlegt, dieses Einkünfte versteuern muß. Stichwort: Kapitalertragssteuer !
Und genau da sind die Liechtensteiner Banken vor:
einerseits durch halbseidene Stiftungsgeschäfte, andererseits, indem die Angaben zur Höhe der Kapitalerträge nicht weitergeleitet werden.

Und jetzt kommt mir nicht damit, dass die so unendlich viel Kapitalertragsteuer (diese ist ein Teil der Einkommenssteuer) abdrücken müssen: die IST nämlich schon für alle gleichhoch und trotzdem wird das Geld am Fiskus vorbei geschleust. In Deutschland liegt der Steuersatz bei 20 % für Gewinnanteile (Dividenden), 30 % für Zinsen aus Kapitalanlagen und 35 % für Tafelgeschäfte.

Da aber Liechtenstein eben gar keine Auskunft über die Höhe der Konten gab, gibt es auch keine Auskunft über evtl. Schwarzgeld.
Und ich hoffe doch schwer, dass niemand der Ansicht ist, Schwarzgeld in Millionenhöhe korrekt ist ?

Schauen wir uns doch mal an, was die Hintergründe der Liechtensteiner Stiftung eigentlich sind:
anders als hierzulande können Stiftungen dort auch den Stifter oder dessen Familienangehörige begünstigen. In Deutschland kann ein Stifter kein Einkommen aus einer Stiftung beziehen. In Liechtenstein geht das schon. Außerdem kann in Liechtenstein im Gegensatz zu den Stiftungen der meisten Länder eine liechtensteinische Stiftung vom Stifter jederzeit wieder aufgelöst werden. Zudem wird in Liechtenstein das Stiftungsvermögen nur mit 0,1% pauschalisiert versteuert, bei Vermögen über 2 Mio. Euro sinken diese Abgaben nochmal auf 0,75% (2-10 Mio Stiftungsvermögen) bzw. 0.05% (ab 10 Mio. Stiftungsvermögen).

Soweit noch alles paletti und ein nettes Angebot. Aber:
Rein theoretisch müßten bei Stiftern mit Wohnsitz außerhalb Liechtensteins Schenkungs- oder Erbschaftsteuern nicht in Liechtenstein selbst, sondern beim Transfer des Vermögens an den Fiskus des Wohnsitzlandes abgeführt werden. Ausländischen Steuerfahndern oder Staatsanwälten wird bei Fiskaldelikten jedoch keine Amtshilfe durch Liechtensteiner Behörden gewährt, so daß diese Steuern nicht eingetrieben werden können.
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21.02.2008 22:04 Uhr von benutzername69
 
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Tut mir leid einerseits kann ich verstehen, das die Leute versuchen, ihr Geld zu schützen und daher solche Schlupflöcher suchen, da der Staat wirklich jede Möglichkeit nutzt, seine Bürger zu schröpfen. Das Volkswohl steht bei unseren Politikern eh nur noch an letzter Stelle, erstmal selber die Taschen füllen und fürs Alter vorsorgen, dann kommt das Volk...nur vom Volk kommt das Geld nun mal. Andererseits, ist es aber moralisch total daneben, da der einfache Arbeiter dafür mal wieder dafür zahlen darf, das die, die etwas mehr haben, alle Register ziehen, um sich zu drücken. Allein von das Geld, welches durch den Post-Chef hinterzogen wurde, wiegt sicherlich einige hundert Normalverdiener auf und das ist die Sauerei, denn die haben immer weniger in der Tasche.
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21.02.2008 23:11 Uhr von ToSar
 
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Ist doch klar: unterstützen tut eigentlich keiner die Steuerhinterziehung. Ich denke aber, dass man die URSACHEN bekämpfen sollte. Und die Ursache ist das unfaire und undurchsichtige Steuersystem. Hier muss angepackt werden. Investiert die 5 Millionen lieber in ein Projekt das ein neues und gutes Steuersystem ausarbeitet. Damit macht man sich nicht der Hehlerrei schuldig und investiert in die Zukunft und nicht in die illegale Verfolgung der Steuerhinterzieher. DAS muss doch jeder verstehen. Das illegale Vorgehen das Staates darf nicht tolleriert werden. Jeder der das befürwortet ist doch verrückt. Demnächst kauft Deutschland Informationen welche durch Folter erzielt wurden. Wie weit will man denn gehen? Welcher Vorteil rechtfertigt denn illegales Vorgehen des Staates? Bei Steuern ist es ok jedoch war es bei der Kindesentführung nicht legal. Da wurde der Polizist zur Rechenschaft gezogen da er dem Entführer Gewalt ANDROHTE. Aber bei Steuersündern ist illegales Vorgehen ok? Packt den Neid beiseite... und dann kann man das nicht tollerieren.
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21.02.2008 23:30 Uhr von griesbrei
 
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Die alte Laier: Kaum macht der Deutsche etwas was dem Ausland nicht passt wird mal schnell eben ein vergleich zu der zeit des 3.reiches gezogen.
Ich finde die Leute machen sichs einfach zu leicht.
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22.02.2008 00:47 Uhr von Earendil45
 
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http://www.spiegel.de/...

ist schon krass was der Kronprinz da von sich gibt. Sicher ist Lichtenstein ein souveräner Staat und kann natürlich Gesetze erlassen wie es lustig ist, aber leicht kriminell find ichs schon. Und ich denke da liegt auch das Problem unserer lieben Nachbarn...

Das Steuersystem ist wie schon einige Vorredner sagten nicht das Problem. Selbst wenns einfach wäre würden immer noch Steuern hinterzogen werden wenn dazu die Möglichkeit besteht.

Und das der BND da nicht so ganz koscher gehandelt hat ist sicher auch richtig, dennoch hat das nichts aber auch gar nichts mit der Gestapo zu tun. Leute die solche Vergleiche ziehen sollten sich mal genauer mit der Gestapo beschäftigen. Dann säße Klaus Zumwinkel jetzt im Arbeitslager und würde bald zum duschen geschickt werden. Oder er wär direkt erschossen worden.
Außerdem denke ich mal, dass sich der BND bzw. generell Geheimdienste öfters am Rande der Legalität bewegen. Find ich besser als umgekehrt.
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22.02.2008 00:48 Uhr von Borgir
 
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manche leute: können einfach ihren mund nicht halten. liechtenstein hat jahrelang offiziell und ohne skrupel steuerhinterziehungen unterstützt. sich dann so gegenüber dem bnd zu äußern, der in meinen augen absolut richtig gehandelt hat, ist eine schande. ich würde mal an merkels stelle in erwägung ziehen, die beziehungen zu dem land mal einzufrieren.
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22.02.2008 01:36 Uhr von b0Mb3Rb00M
 
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Bla Ich habe keine Argumente Bla Klar, wenn man ein Problem mit Deutschen/Deutschland hat und einem die Argumente ausgehen schlägt man ungeniert mit der Nazi-Keule zu. Was hat die Schweiz, der Staat der sich aus allem raushält, eigentlich zu melden? Oder bekommt man dort kalte Füße weil man selbst bis zum Hals mit drin steckt?

Es war nicht legal diese Informationen auf diese Weise zu beschaffen, aber legitim. Ich hätte an dieser Stelle nicht anders gehandelt. Immerhin geht es hier um Summen hinterzogener Steuern, die ein durchschnittlicher Arbeiter niemals in seinem Leben zur Verfügung hätte. Und, wie schon gesagt, wer selbst ein Leben mit all den Vorzügen unserer sozialen Systeme genossen hat sollte seinen Teil dazu beitragen das auch künftige Generationen aus diesen Leistungen schöpfen können. Alles andere ist im wahrsten Sinne des Wortes "asozial".
Ich verspüre keinerlei Mitleid mit den Leuten die nun "dran" sind. Ich wünsche mir sogar das man die besonders harten Fälle postwendet ins Gefängnis steckt. Sie sollen genauso wie jeder andere auch für ihre Taten büßen und sich nicht mit ihrem Kapital freikaufen können.
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22.02.2008 08:48 Uhr von Aquilibrium
 
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Liebe Politiker, Abgeordnete und Beamte packt euch sebst an der Nase und fangt endlich an ehrlich Sozialabgaben, wie jeder normale Bürger auch, zu zahlen!
Da diese Personen NIE ein Cent in die Rentenkasse einzahlen und am Ende eine großzügige doppellte Rente beziehen steht wohl fest warum das Rentensystem gescheitert ist. Und wer muss es ausbaden das Volk! Wie?
Durch Riesterrente etc. Warum zahlt das Volk noch überhaupt in die Rentenkasse ein?

Rangliste der Ausbeuter dieses Staates und des Volkes:

1. Stelle > (siehe Titel)
2. Stelle > steuerhinterziehende Millionäre
usw.


so siehts in Wirklichkeit aus!
Aber das "dumme" Volk lässt sich ja alles gefallen.

Die Frage ist: Was ist mit den 5 Millionen passiert?
Wurden darauf Steuern gezahlt?
Ging es auf einen Lichtensteiner-, Schweizer-, Luxemburger oder gar karribische Bank?
Und warum mussten soviel Steuergelder ohne Einwilligung des Volkes für sowas gezahlt werden?
Hat diese Person (sehr wahrscheinlich ein EDV-Administrator) für die Lichtensteiner Bank gearbeitet um an die geheimen Personendaten zu gelangen?

Gestapo? Das ist schon seit Jahren Gang und Gebe in Deutschland man nennt es nur harmlos Hausdurschsuchung.
Aber anderen Ländern ist es ebenso.

gez. Äquilibrium
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22.02.2008 17:00 Uhr von ArrowTiger
 
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Das "Problem" dürfte noch deutlich perfider sein. Wenn ich diesen Beitrag hier lese...

"Warum bekommt Seine Durchlaucht Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein das Fracksausen? Wegen der Beihilfe bei der Hinterziehung von Steuern auf Zinseinkünfte? Wohl kaum."

http://www.nachdenkseiten.de/...

...dann könnte weniger die eigentliche Steuerhinterziehung das Problem sein, sondern die durch diese Länder geschaffenen Möglichkeiten, in ganz erheblichem Maße hohe Bestechungsgelder unterzubringen, ohne daß direkt auf die Bestochenen geschlossen werden könnte. Die Liste der auf der DVD vermerkten Personen wäre doch mal hochinteressant...

Das würde auch den plötzlichen, sehr lauten Tumult, den diese Steueroasen entfachen, etwas plausibler machen. Der Vorwurf der Unterstützung von "Steuerflüchtlingen" kommt ja immer wieder mal auf. Aber bisher kann ich keine solch laute Reaktion erinnern.


N.B.: Ich sehe im Übrigen _keine_ Motivationsgleichheit zwischen Großverdienern und dem normalen Arbeiter. Letzterer hätte sicher weit eher Gründe, Steuern hinterziehen zu wollen, gibt er sein Geld doch größtenteils zum Lebensunterhalt aus. Wer sehr hohe Einkünfte hat, dem täte auch ein höherer Steuerbetrag nicht weh. (Diese Aussage hört man übrigens auch immer wieder aus sozial verantwortungsvollen Großverdienerkreisen!) Er handelt ausschließlich aus Gier, wenn er diesen Beitrag zur Gemeinschaft hinterzieht, von der auch er in nicht unerheblichem Maße profitiert.

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