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USA: Zahnarzt entnimmt bei über 1.000 Leichen Körperteile und verkauft sie

Seit vergangenem Mittwoch muss sich der 44-jährige Ex-Zahnarzt Michael M. in New York vor Gericht verantworten. Ihm wird zur Last gelegt, dass er mit drei Komplizen bei 1.077 Leichen illegal Körperteile entnommen und damit ein Millionengeschäft gemacht habe.

Ein Staatsanwalt glaubte bei den Vorwürfen an "einen billigen Horrorfilm". "Aber für die tausenden Angehörigen der Toten, an deren Körperteilen sich die Angeklagten bereicherten, und für die Empfänger dieser Teile war das kein schlechter Film. Das war die Realität".

Den Leichen sollen zum Beispiel Knochen entnommen und dann durch Plastikrohre ersetzt worden sein. Beweismittel wie OP-Handschuhe ließen sie in den Körpern zurück, bevor diese wieder zugenäht wurden. Sollten sie die Taten gestehen, wurden Strafen von 18 bis 54 Jahren vom Staatsanwalt angeboten.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Verkauf, Leiche, Körper, Zahnarzt
Quelle: www.oe24.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2008 09:11 Uhr von jsbach
 
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Ich habe schon einiges über solche kriminellen Machenschaften gelesen. Eine normal und im gesetzlichen Rahmen durchgeführte Organentnahme, zählt heute fast zum medizinischen Standard. Aber wie der geschilderte Fall in der Quell-News, dass ist schon ethisch und moralisch sehr verwerflich.
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21.02.2008 11:32 Uhr von Lil Checker
 
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Bitte Überschrift prüfen!

Zum Thema: Find sowas abartig, sich so zu Geld zu verhelfen. Aber dann Handschuhe u.ä. zurück zulassen, dass grenzt an Dumheit. Naja wenigstens können sie so belastet und belangt werden.
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21.02.2008 11:33 Uhr von Lil Checker
 
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Edit: Tastatur hängt, bei Dummheit, da fehlt ein M. Sorry
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21.02.2008 11:45 Uhr von Wildchild
 
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Zitat: "wurden Strafen von 18 bis 54 Jahren vom Staatsanwalt angeboten."
Bei diesem Satz habe ich mir gerade den Angeklagten vorgestellt: " Das ist eine sehr schwere Entscheidung, soll ich eher 18, 19, 21 oder sogar 54 Jahre nehmen. Das klingt alles sehr verlockend."
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21.02.2008 11:57 Uhr von Travis1
 
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Ich kaufe ein "t": Aber wie kommt ein Zahnarzt an die ganzen Leichen??

Werden doch nicht seine Patienten gewesen sein.
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21.02.2008 12:08 Uhr von artefaktum
 
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Wenn der tatsächlich als Minimum zu 18 Jahren Gefängnis verurteil wird, ist das schon heftig. Mich würde mal interessieren, gegen welche Gesetze in so einem Fall genau nach amerikanischen Recht verstoßen worden ist (Diebstahl, Störung der Totenruhe, etc.)
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21.02.2008 12:39 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Grundlegende Frage: was hat ein Zahnarzt mit Leichen zu tun? Die brauchen eigentlich keine Zahnklempner mehr^^

Da scheint es irgendwo im System zu liegen? Hier käme kein Unbefugter einfach so an Leichen ran.

Dann...es sollen Körperteile entnommen worden sein? Das wären Arme, Beine, Köpfe..sowas kann man nicht kaschieren^^
Also wurden lediglich Organe oder Organteile entnommen oder eben Knochen.

Sowas kommt bei jeder Sektion vor und es ist auch nichts Ungewöhnliches, wenn z.B. nach einer Schädelöffnung zur Gehirnuntersuchung das restliche Gehirn im Bauch- oder Brustraum platziert wird und die Schädelhöhle mit Zellstoff oder so ausgestopft wird, weil man das Gehirn dann nämlich nicht mehr reinbekommt. Hab ich selbst schon des öfteren erlebt. (nein, nicht an mir *g*)

Der einzige Unterschied hier ist die offenbare Unrechtmäßigkeit der Aktionen.

Und die Beseitigung von "Restmüll" in Särgen oder Leichen haben die da auch nicht erfunden, sowas kommt leider immer wieder vor.
In deren Fall ist es eben nur besondere Blödheit, wenn sie das Beweismaterial nicht ordentlich vernichtet haben.
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21.02.2008 16:16 Uhr von Deniz1008
 
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das ist USA, wir lieben USA und hr. Bush.... :) :)

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