20.02.08 16:42 Uhr
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Die Linke erstmals stärkste Partei in Ostdeutschland

Das Allensbach-Institut, das wöchentlich mit der "Sonntagsfrage" die möglichen Stimmzahlen für Parteien ermittelt, teilte mit, Die Linke sei mit knapp 30 Prozent erstmals stärkste Kraft in Ostdeutschland.

Die Linke überholte damit, die bisher in Ostdeutschland führende CDU , die mit 26 Prozent vor der SPD (23 Prozent) liegt.

Auf nur zwölf Prozent kommt Die Linke dagegen im bundesweiten Schnitt. Dort führt weiterhin die CDU mit 35 Prozent, gefolgt von der SPD mit 28,3 Prozent. Die FDP erhält ebenfalls zwölf Prozent der Stimmen, die Grünen kommen auf rund neun Prozent.


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WebReporter: multimediakind
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Partei, Die Linke, Ostdeutschland, Ostdeutsch
Quelle: ftd.de

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2008 17:17 Uhr von JCR
 
+33 | -16
 
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In wirtschaftlich dramatischen Zeiten, was angesichts der Arbeitslosenquote in manchen Bereichen des Ostens sicher der Fall ist, wählen die Menschen stets vermehrt Parteien, die sich vom bestehenden System entfernen; Anders als SPD und Union, die sich selbst als Mitte bezeichnen.

Wenn im Osten eher radikal gewählt wird, dann ist jedoch die Linke allemal die bessere Alternative. Wir brauchen keinen Haider und Mahler.
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20.02.2008 17:17 Uhr von Mistbratze
 
+59 | -14
 
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Verkohlt, Zeschrödert und Angemerkelt, so kann man den Zustand im Osten beschreiben.
Bisher haben sich die 4 etablierten "Westparteien" im Osten nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Wenn die Parteien nur ansatzweise soviel Angament bei sozialen und Wirtschaftsproblemen zeigen würden, wie beim Kampf gegen Rechtsradikalismus dann würden die Zahlen auch anders ausshen.
Außer Phrasen und Worthülsen ist nämlich in 18 Jahren nicht gerade viel passiert.

Ein Bekannter sagte mal zu mir wörtlich: "Die ganze verlogene Bande [gemeint sind die 4 "Volks"parteien], versucht doch auch nur sich die Taschen vollzustopfen und kriecht dabei Wirtschaftsbonzen in den Allerwertesten. Da kann ich gleich die Kommunisten wählen, da weis ich wenigstens woran ich bin."
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20.02.2008 17:36 Uhr von Summersunset
 
+20 | -11
 
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der Vorteil der "neuen" Partei: So war es doch auch mit der Schill-Partei damals in Hamburg. Die neue Partei hat noch einen unbefleckten Namen und wirkt mit ihren Versprechungen überzeugend.

Die LinksPartei deckt derzeit wunderbar die Stimmungslage ab und ist auch sehr fleißig darin gegen alles zu "pöbeln" was die Bevölkerung als unsozial sehen könnte. Naja, wirkliche Ideen hat sie leider nicht.

Bei Anne Will meinte Oskar letztens, dass wir einen europaweiten Mindestlohn brauchen, damit solche Abwanderungen wie von Nokia nicht mehr geschehen. Westerwelle fragte daraufhin leicht spöttisch, wieso denn Rumänien bei sich einen deutschen Mindestlohn akzeptieren sollte, worauf Oskar wieder meinte, er habe ja nie von einem deutschen Mindestlohn geredet aber ein Mindestlohn in Rumänien müsse schon möglich sein um die Wettbewerbsverzehrungen zu senken.

Das Dumme ist nur.....Rumänien hat einen Mindestlohn. Einen rumänischen eben und der liegt immer noch erheblich unter deutschen Löhnen. Was will er also praktisch mit seiner Forderung bezwecken, nichts...hört sich aber gut an.

Generell habe ich nichts gegen die Linke, genauso wenig wie ich gegen andere Parteien etwas habe, die ich nicht wähle. Ich finde es nur bedenklich, wenn man die Vorschläge der Linken als eine wirklich gute Lösung propagandiert.
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20.02.2008 17:49 Uhr von kimlaura
 
+32 | -38
 
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ich hoffe mal: das sich die linken bald nicht in ganz deutschland so durchsetzen werden wie in ostdeutschland...
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20.02.2008 18:01 Uhr von diehard84
 
+9 | -28
 
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20.02.2008 18:01 Uhr von Weltenwandler
 
+22 | -55
 
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20.02.2008 18:10 Uhr von Travis1
 
+13 | -8
 
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@Mistbratze: ich kann leider immer nur ein + vergeben;-)


Ich stimme dir zu, nur das es dem Westen mittlerweile genauso geht.
Die höhere Prozentzahl im Osten erkläre ich mir mit der höheren Akzeptanz gegenüber Sozialismus.
An dieser Stelle möchte ich, falls ein gänzlich Unkundiger das liest, darauf hinweisen das Sozialismus nicht mit Kommunismus gleichzustellen ist.
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20.02.2008 18:17 Uhr von Tommy-25
 
+20 | -38
 
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20.02.2008 18:18 Uhr von JCR
 
+16 | -4
 
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@ summer: "Ich finde es nur bedenklich, wenn man die Vorschläge der Linken als eine wirklich gute Lösung propagandiert."

Politischer Dogmatismus ist in jedem Fall verkehrt, denn jede Partei hat so ihre Merkwürdigkeiten und Querulanten, von Claudia Roth (die die Grünen aufgrund ihrer Positionen allmählich noch einiges an Stimmen kosten wird) bis Wolfgang Schäuble.

Aber ich gehe mal davon aus, dass die meisten Linkswähler sich nicht die große Revolution erhoffen, sondern sich von der Partei z.B. eine Stärkung der Gewerkschaften versprechen.
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20.02.2008 18:32 Uhr von Travis1
 
+22 | -7
 
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Es ist doch: einfach ignorant 30% der Bevölkerung für dumm zu erklären.

Nur weil sie eine andere Partei wählen.

Manch einer sollte sich mal über Begrifflichkeiten wie Kapitlismus und soziale Marktwirtschaft informieren.

@ Tommy-25

wir sind die 10% weil wir "dank" Kapitalismus den rest der Welt ausbeuten oder ausgebeutet haben.
Darüber will ich nicht froh sein!
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20.02.2008 19:00 Uhr von Nasa01
 
+19 | -25
 
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Die sind doch: keine ernst zu nehmende Partei.
Zwischen Lösungen vorschlagen und vorher vorgeschlagene Lösungen ausführen liegt ein himmelweiter Unterschied.
Das blaue vom Himmel versprechen, und nach der Wahl an akutem Gedächtnisverlust leiden - kennen wir zur Genüge.
Wie war das noch?
<Die Renten sind sicher.>
Ja klar. Die von Blüm vielleicht. Aber unsere?
<Es wird keine Steuererhöhungen geben>
Guckst du mal Kohl. 19 Prozent sind geringfügig mehr als 14 Prozent - oder?
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20.02.2008 19:20 Uhr von diehard84
 
+7 | -14
 
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@ writinggale: aber wie diese guten taten die dort von der linken propagiert werden finanziert werden sollen wissen sie wohl selbst nicht so recht...

wenn es denn so einfach wäre würde es die aktuelle regierung dann nicht auch machen?....

alles nur leere worte und wer darauf reinfällt hat bald die DDR V2.0 mit geschaffen...wo kommt die mauer hin? dann wohl ums ganze land..ah genau welch eine tolle idee damit könnte man ja ein paar millionen wie damals beim führer und dem autobahnbau direkt in arbeit bringen...

wer ironie findet darf sie behalten
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20.02.2008 19:26 Uhr von shortnewsjäger
 
+11 | -14
 
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Travis1: "einfach ignorant 30% der Bevölkerung für dumm zu erklären."

die deutschen waren den extremen nie abgeneigt. auch nicht nach dem 2. weltkrieg. nur auf druck der amerikaner haben wir in westdeutschland eine marktwirtschaftsorientierte regierung bekommen. eigentlich wurden damals ja in hessen die kommunisten gewählt.
jetzt kommen die kommunisten über die hintertür.
ich glaube nicht, dass 30% der ostdeutschen dumm sind, aber man kann nicht einfach innerhalb von wenigen jahren die jahrzehne lange indoktrination gegen den kapitalismus und den westlichen nachbarn wegmachen. die ostdeutschen haben damals einen traum gelebt und jetzt wo der traum geplatzt ist, kommen die ganzen vorurteile gegen den kapitalismus wieder an die oberfläche. dabei sehen die leute auch nur das, was sie sehen wollen: einen kapitalisten, der ihnen die arbeit wegnimmt.
wenn aber jetzt die linke ständig mit diesen vorurteilen spielt und das auch zum mittelpunkt des gesellschaftlichen thema macht, dann sind wir nicht weit entfernt von "vergesellschaftlung" vom privaten eigentum, wie es die frau wegner gesagt hat.
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20.02.2008 19:26 Uhr von Jimyp
 
+15 | -19
 
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@Tommy-25: Das ist halt das typische Jammern auf hohem Niveau.

Und die Linke ist ganz und gar nicht so "sozial", wie sie sich immer darstellen. Dort, wo sie in den Landtag eingezogen sind, ging es in der Regel mit allem bergab.
Sozialen Projekten wurden die Mittel gekürzt oder gleich komplett eingestellt und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechterten sich rapide. Bestes Beispiel ist Berlin.
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20.02.2008 19:30 Uhr von Summersunset
 
+10 | -15
 
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writinggale,du hast schön das Problem verdeutlicht: "Ansonsten tritt die neue LINKE selbstverständlich durchaus für eine gute, gesunde und natürlich sozial ausgewogene Marktwirtschaft ein - wer das nicht will, stellt sich automatisch auf die Seite von Schindern, Ausbeutern, millionenschweren Steuerbetrügern und will sich ganz allegmein gesagt, im großen Stil an anderen Menschen bereichern."

Hier wird mit gefährlichen Argumenten hantiert. Die LINKE ist gut und wer die LINKE nicht will, der ist ein Unmensch.

Und da frage ich mich, was war denn mit der DDR. Dort haben sich auch die Parteibonzen bereichert und die Gleichheit gepredigt. Eine gute Idee garantiert nicht mal im Ansatz eine gute Umsetzung. Du forderst, dass man der Idee blind vertraut und wer dies nicht tut, der ist ein Verbrecher.

Die FDP ist ja auch nicht unsozial, ihrer Meinung nach, kann die Wirtschaft durch Liberalisierung mehr Menschen beschäftigen und mehr Wohlstand bringen. Wer gegen die Ideen der FDP ist, könnte man dann ja mit den ganzen dikatorischen Regierungen in der DDR, Kuba, Nordkorea und so gleichsetzen.

Also merke, die Idee der Linken ist gar nicht schlecht und gehört beachtung geschenkt, aber wer das auf der Basis der Absolutheit fordert, sollte sich Gedanken machen.
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20.02.2008 19:57 Uhr von emkaeh
 
+9 | -19
 
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20.02.2008 19:58 Uhr von snm
 
+8 | -7
 
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Dann kann ich nur hoffen: das DIE PARTEI an Einfluss gewinnt und die Forderungen aus ihrem Parteiprogramm (ganz unten, Neugliederung des Bundesgebietes) umsetzen kann :-)
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20.02.2008 20:23 Uhr von elen1fury
 
+10 | -15
 
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LINKE = KPD: Da liesst man was von 18 Jahren, die seit dem Umsturz vorbei gegangen sind und NICHTS hat sich im Osten verändert...ohhhh.....
Man muss was tun damit sich was verändert oder verbessert -
es anpacken - Ihr erinnert euch noch an die Trümmerfrauen,
die den ganzen Dreck aufgeräumt haben...
Geldspritzen können etwas nur beschleunigen aber nicht
aufbauen oder erhalten. Das muss schon durch den Willen und der Kraft der Menschen selbst geschehen.

Na ja, die Linken sind keine Alternative sondern ein gewaltiger Rückschritt !!
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20.02.2008 20:33 Uhr von MaxRawner
 
+11 | -8
 
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@kimlaura: besser die linken wie die rechten....
und kommunismus muss in diesem land keiner fürchten weil der verfassungskern ( zb bundesstaatlichkeit, rechts - sozialstaatlichkeit ) vollkommen gegen abschaffung geschützt ist
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20.02.2008 20:44 Uhr von claeuschen
 
+8 | -11
 
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@summersunset: Stimme Deinem Kommentar komplett zu.
Die Ideen der Linken lesen sich ein wenig wie die Wunschliste eines Heranwachsenden. Und dass der gute "Oskar" (im Stadt-Anzeiger gibt es eine Karikaturserie "Oskar, der freundliche Polizist") eigentlich Ahnung von dem hat, was er da spricht, stelle ich einfach mal vorweg.

Ich sehe noch ein anderes Problem. Obwohl die vielen Eskapaden unserer Wirtschaftsbosse (80 und mehr Prozent Einkommenssteigerung trotz offenkundiger Mängel in Personalführung und strategischer Weitsicht) dem "einfachen" Mann auf den Magen schlagen, steht die Linke mit ihren Vorschlägen für mich vor allem für noch mehr Bürokratisierung. Vorschläge für bessere soziale Bedingungen ziehen notwendigerweise einen ganzen Rattenschwanz an Vorschriften, Verordnungen und Richtlinien für die Behörden an der Basis nach sich. Die müssen den "Sch...." dann umsetzen und verzweifeln daran. Vor allem für jüngere Leistungswillige (mein derzeitiger Chef ist Mitte 30 und ärgert sich jeden Tag über Bürokratie) bedeutet das die "Totregulierung".

Auf der anderen Seite weigern sich Langzeitarbeitsarbeitslose (wohlgemerkt nicht alle, aber einige habe ich selbst schon bei uns im Betrieb gesehen) überhaupt wieder zu arbeiten. Die werden im Gegensatz zu denjenigen, die arbeiten, noch damit belohnt, dass sie nach Erreichen der Altersgrenze die gleiche Rente erhalten wie Erwerbstätige mit überschaubarem Einkommen. Das ist ungerecht gegenüber denjenigen, die arbeiten. Die Linke scheint sich aber vor allem auf die Arbeitslosen zu spezialisieren und wie das Beispiel von Summersunset zeigt, leider auch auf die "Unwissenden" und "Ignoranten".

PS: Ich muss dazu sagen: Links finde ich ok, aber angesichts der populistischen Politik der Linken im Bundestag und insbesondere des erwiesenermaßen unfähigen Finanzpolitikers Lafontaine (Rekordverschuldung im Saarland, Rücktritt nach wenigen Monaten als Superminister) an der Spitze werde ich wohl niemals diese Partei wählen.

Zum Glück haben die Linken in den neuen Bundesländern noch nicht die absolute Mehrheit (was bedeutet, dass die Mehrheit der dort lebenden Menschen aufgeklärt und vernünftig ist). Das lässt hoffen;-))
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20.02.2008 20:49 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Jedes Land bekommt das was es verdient: (Länder)

Hoffe wir "altbundesländeraner" bekommen bald auch was wir verdienen.
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20.02.2008 21:01 Uhr von Das allsehende Auge
 
+6 | -3
 
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oder: Der Kommunismus hat versagt,
der Kapitalismus hat versagt,
mal sehen was der Neoliberalismus bringt - bzw. wann der versagt <--- für "böse" Zungen.
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20.02.2008 21:52 Uhr von Splat
 
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Oh mann Also aus einigen Kommentaren kann man folgendes schliessen.

Wenn wir eine linke Partei wählen sind wir DDR.
Wenn wir eine rechte Parte wählen haben wir wieder nen Führer.

Also schön brav die "etablierten" (das ich nicht lache...) Parteien wählen welche sich in Wirklichkeit die Hand schütteln und faul aufm Sofa weiter zuschauen wie Deutschland zugrunde geht.

Habt ihr etwa angst die kleinen Parteien könnten ihre Wahlversprechen nicht einhalten?
Dann erinnert euch mal an die versprechen der "großen"...
soviel dazu...

VDS, Mwst. erhöhung, Terroristen überall (ja wo denn?), noch mehr Überwachung, noch weniger Grundrechte....
Ich weiss noch nicht was ich wählen würde... aber auf jeden Fall keine der "Volksparteien".
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20.02.2008 22:08 Uhr von Summersunset
 
+7 | -8
 
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writinggale - You made my day: Ich zitiere "Fleißige Menschen waren früher nämlich niemals arm - heute schon!"

Einer der schönsten, verklärtesten Sätze, die ich seit langem gelesen habe. Glaubst du das wirklich?

Die Bauern haben früher 18 Stunden am Tag gearbeitet und wenn es eine Dürre gab, sind sie verhungert oder mussten sich in die Leibeigenschaft begeben (falls sie nicht schon in dieser waren).

Die ersten Fabrikarbeiter hatten gut und gerne 90 Wochenstunden und lebten zu fünft oder sechst in winzigen Zimmern und hatten kaum Geld zum Leben.

Wahrscheinlich denkst du an die kurze Zeit des Aufschwungs nach dem 2. Weltkrieg als alle Arbeit hatten und es ihnen verhältnismäßig gut ging. Wirklich gut ging es ihnen nun aber auch wieder nicht, nur im Gegensatz zum Krieg hatten sie viel.

Wusstest du übrigens, dass die soziale Marktwirtschaft, die du so schön anführst, von der CDU eingeführt wurde? Und dabei geht es primär darum, dass es einen möglichst offenen Markt gibt, auf dem sich keine Monopole bilden dürfen und der Staat darüberhinaus die Aufgabe hat, durch Sozialesicherungssysteme die Benachteiligten aufzufangen.

Wenn die LINKE dann die Verstaatlichung von Energieunternehmen fordert, hat das nichts mit sozialer Marktwirtschaft zu tun.

Aber gut...ich weiche ab. Du schwingst hier populistische Phrasen, die sich einfach nur gut anhören und nichts mit der Realität zu tun haben. Früher ging es den Menschen noch erheblich schlechter, egal ob fleißig oder faul!
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20.02.2008 22:36 Uhr von cookies
 
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die einzig berechtigte Funktion der Linken scheint mir das Aufrütteln der großen Parteien zu sein.

Eine zu sehr idealisierte Politik konnte noch nie umgesetzt werden, weil niemand in D auf Reichtum und Egoismus verzichten wird, nicht einmal Oskar!

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