20.02.08 10:12 Uhr
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Weniger Sonntagskinder durch Kostenpläne der Kliniken

Durch die zunehmende Anzahl an Kaiserschnitten haben Kliniken im steigenden Maße die Möglichkeit, Geburten auf Wochentage zu legen und so im Vergleich zu "spontanen Geburten" die Wochenendzuschläge fürs Personal zu sparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung zur Verteilung von Geburten auf die Wochentage.

Laut dieser Studie, die Daten des Jahres 2003 untersuchte, zeigt sich ein bundesweiter Trend - mit Ausnahme Bremens - zum Rückgang von Sonntagskindern. Die Studie ergab zudem, dass durch Kaiserschnitte weniger Hebammen benötigt werden.

Kritiker wiesen auf die erhöhten medizinischen Risiken der Kaiserschnitte für Mutter und Kind hin. Zudem gebe es Hinweise auf Bindungsprobleme zwischen Kind und Mutter sowie erhöhtes Asthmarisiko bei Kindern, die per Kaiserschnitt zu Welt kommen.


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WebReporter: multimediakind
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kosten, Klinik, Sonntag
Quelle: www.n-tv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2008 09:42 Uhr von multimediakind
 
+0 | -0
 
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Auf was Verwaltungsleute von Kliniken alles kommen. Stell mir gerade vor, wie ein Anzugträger versucht der Mutter ihren "Wunschtermin" auszureden, weil er auf einen Sonntag fällt. :D
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20.02.2008 10:20 Uhr von ghost2005
 
+7 | -1
 
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Tja bald werden Kranke aus Kostengründen an Wochenenden heimgeschickt um Kosten zusparen.

Wo soll das noch hinführen, die kleinen Leute zahlen die großen Kassieren.
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20.02.2008 10:38 Uhr von Deniz1008
 
+9 | -0
 
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Bürokraten schreiben Geburten vor..... :) Sonntags ist Geburtenverbot... :)
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20.02.2008 11:15 Uhr von smile2
 
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Sonntag: Um Kosten zu senken werden Risiken für Mutter und Kind in Kauf genommen ... da gratuliere ich aber.
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20.02.2008 11:20 Uhr von janinho
 
+8 | -0
 
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Wenn man nicht mehr warten kann Ich hol meine Pizza auch manchmal schon vor Ende der 20 Minuten aus dem Ofen....
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20.02.2008 11:51 Uhr von Hady
 
+4 | -0
 
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@ ghost2005: Das gerade eher nicht! Gibt doch für ein Krankenhaus nichts besseres, als dahinsiechende Kranke, die das Wochenende über einfach nur da liegen, ohne wirklich behandelt zu werden.
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20.02.2008 16:54 Uhr von uhlenkoeper
 
+1 | -0
 
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Soso, die Kritiker >>Kritiker wiesen auf die erhöhten medizinischen Risiken der Kaiserschnitte für Mutter und Kind hin. Zudem gebe es Hinweise auf Bindungsprobleme zwischen Kind und Mutter sowie erhöhtes Asthmarisiko bei Kindern, die per Kaiserschnitt zu Welt kommen.<<


Selten so einen Schmarrn gelesen :
1. auch eine "normale" Geburt ist mit massiven Risiken für Mutter und Kind verbunden. Es gibt nicht wenige Studien, die belegen, dass die Risiken nicht weniger, sondern nur andere sind bei einem Kaiserschnitt.

2. Bindungsprobleme zwischen Mutter und Kind ? Sorry, auch das ist Blödsinn. Die Kinder meiner Schwester waren alle drei Kaiserschnittgeburten (allerdings keine Wunschkaiserschnitte), aber Bindungsprobleme haben sie mit Sicherheit keine.
Da einen Zusammenhang zu sehen, halte ich für Blödsinn. Eine Schwangere hat das Kind 9 Monate im Leib und im Idealfall ein halbes Jahr an der Brust. Da sollen ausgerechnet die "fehlenden Geburtserfahrungen durch eine Spontangeburt" ein Bindungsdefizit hervorrufen ?????

3. Erhöhtes Asthmarisiko ? Dafür würde ich sehr gerne die Quellen und zugrundeliegenden Studien wissen. Viele "Zusammenhänge" in solchen Aussagen sind nämlich oftmals absolut nicht ursächlich miteinander in Zusammenhang zu bringen.

Nicht, dass ich den programmierten Kaiserschnitt auf Wunsch gut finde. Noch weniger die Kliniken, die damit ein "Angebot" verbinden und ihre Terminkalender regeln. Aber grundlegend Kaiserschnitteltern und -kindern mal wieder so zu kommen: Nein , Danke !
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20.02.2008 17:55 Uhr von Zu_Doll
 
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Das: kommt davon, wenn man versucht ein Krankenhaus zu einem Wirtschaftsunternehmen zu machen! (Wie es die Kassen und die Politik grade tun)
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21.02.2008 22:07 Uhr von jsbach
 
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Mal von den Terminen: zu einem "gewünschten" Geburtstermin. Private Investoren haben es doch vorgemacht, das aus maroden kommunalen
Krankenhäusern, Kliniken mit Gewinnsituation gemacht wurden.
Aber der Wermutsfropfen dabei: Einsparung beim Personal :(
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22.02.2008 17:42 Uhr von vst
 
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das ist doch schon lange so: was ist daran jetzt eine "news"?

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