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EnBW verkündet Rekordgewinn und Preiserhöhungen

Der drittgrößte Stromkonzern EnBW hat am heutigen Dienstag seinen Geschäftsbericht 2007 veröffentlicht. Das Unternehmen teilte eine Gewinnsteigerung um sieben Prozent auf 1,6 Milliarden Euro mit. Auch der Umsatz stieg kräftig. Im Vergleich zu 2006 gab es eine Steigerung um 14 Prozent auf 14,7 Milliarden Euro.

Gleichzeitig kündigte EnBW Preissteigerungen an. Auf einen genauen Termin für die Erhöhungen wollte sich das Unternehmen nicht festlegen. Frühestens im Sommer rechnet man mit einer Erhöhung der Verbraucherpreise.

EnBW verwies auf die letzten 18 Monate ohne Preisänderungen. Durch größeren Wettbewerb, eine wachsende Kundenzahl und ein geringes Rohstoffangebot würden die Kosten für das Unternehmen aber steigen, weshalb eine Preissteigerung fällig sei.


WebReporter: multimediakind
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Rekord, Preiserhöhung
Quelle: www.badische-zeitung.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2008 13:51 Uhr von multimediakind
 
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Also wie ein höherer Wettbewerb und mehr Kunden zu einer Preiserhöhung führen können ist mir schleierhaft.
Ach, ich vergas, EnBW hat ja zusammen mit Vattenfall und E.On den deutschen Energiemarkt nahezu monopolistisch regional aufgeteilt. Kein Wunder das dabei Marktmechanismen versagen.
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19.02.2008 16:05 Uhr von n€ws_sh0rty
 
+2 | -0
 
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mhhhh...he? " Durch größeren Wettbewerb, eine wachsende Kundenzahl"

versteh ich da was Falsch? Müsste es dann nicht mit den preisen nach unten gehen bei den 2 Faktoren. Mhh naja ma abwarten, meine preisgarantie geht noch bis Oktober udn dann muss ich mir wieder ein neuen Anbieter raussuchen der wahrscheinlich Teurer sein wird :(

In anderen Ländern würden die Bosse so eine Meldung nicht überleben :D
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19.02.2008 16:38 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich hätte gern einen staatlichen Stromanbieter alle Kraftwerke unter staatlicher Obhut, die meisten dann Beamte.
Ohne Gewinnerzielungsabsicht - nur, dass es die Gehälter deckt.
Der Strom würde gerade mal die Hälfte kosten - und die Netze wären gepflegt.

So macht die EnBW Riesengewinne und hat - an vielen Stellen - ein schrottreifes Netz ohne etwas daran ausbessern zu wollen.
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19.02.2008 17:01 Uhr von K.haos
 
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@Thomas Hambrecht: Wie sollen sie die Netze erhalten wenn die Netzleitentgelde um 50%gekürzt werden und das Geld das da Eingenommrnen wurde für die Erhaltung der Netze genommen wurde? Und das eine Aktiengesellschafft wegen ihren Aktionären jedes Jahr mehr Gewinn einfahren muss ist ja klar... die zig Stellenstreichungen in der EnBW sieht auch niemand.
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19.02.2008 17:18 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@K.haos solange ich Mitarbeiter der EnBW kenne, die morgens um 7:00 Uhr anfangen, um 12:00 Uhr bei ihrer Frau zu Mittag essen und danach nur wieder das Auto zurückbringen, scheint die Arbeit eher sehr gemächlich zu sein.

Ein (russischer) Ingenieur bei Siemens, der viel mit den Anlagen der EnBW zu tun, sagte wörtlich: Hätte in Russland eine Anlage (Umspannanlagen) 1970 so ungepflegt und marode ausgesehen wie bei der EnBW, man hätte ihn sofort erschossen.
Ähnliches höre ich auch noch von anderen Leuten, die täglich mit deren Anlagen umgehen.

In Stuttgart Mitte stürzten 2 - 3mal wöchentlich die PCs im Büro ab, auch in der Postfiliale in unsere Nähe - weil immer mal wieder der Strom für eine Sekunde weg war - auch mal stundenweise.

Aber selbstverständlich ist klar, dass die Aktionäre zuerst bedient werden müssen - denn das ist ja die Aufgabe eines Stromkonzerns.
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19.02.2008 17:45 Uhr von K.haos
 
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@Thomas Hambrecht: Da kenne ich persönlich keinen und ich arbeite da.. von halb 7 bis um 16 Uhr also ganz normal wie ich finde. Wie es in anderen Fachbereichen ist kann ich nicht sagen.

Ja das stimmt leider das viele Anlagen aussehn wie Sau aber was soll man machen wenn man kaum noch Zeit hat irgendetwas zu machen und dazu ohne Ende stellen abgebaut wurden, früher sah das auch anders aus..

Naja das halte ich für ein Gerücht... ich wohne zwar nicht in Stuttgart sondern knapp 30km weg aber wir haben hier keine Probleme, ich würde das mal an der Verteilung suchen.

Das sehen die Cheffs so, wir als kleine Arbeiter können da nicht viel machen auch wenn wir gerne viel ändern würden.
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19.02.2008 18:38 Uhr von snm
 
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Bananenrepublik: Nachdem ich mir den Beirag aus dem Kommentar von Gollum666 angesehen habe ( http://www.zdf.de/... ), verspüre ich eine unbändige Wut. Das ist zwar alles nicht neu, aber mir dürfte jetzt keiner aus dem Vorstand von Eon, Vattenfall, EnBW oder RWE gegenüberstehen.

Wenn ich hier morgen in einer News lesen würde, das unbekannte die Vorstände der vier Energiekonzerne an ihren eigenen Strommasten aufgeknüpft haben, würde ich mich richtig freuen.

Über die Politiker, die bei diesem Spiel des Energiekartells mitmachen, schreibe im im Moment besser nichts, sonst muss Shortnews morgen IP-Adressen raussuchen (meine ist 127.0.0.1).
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19.02.2008 21:50 Uhr von jsbach
 
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Die Unternehmen: sollen/müssen ja auch Gewinne machen. Aber da wird anscheinend mit zweierlei Maß gemessen. Gewinne rauf... Preise rauf... so hatte das Keynes nicht vorgesehen....

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