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Chemiekonzern Bayer muss Forschungsrückschlag bei Krebsmittel Nexavar hinnehmen

Wie der Pharma- und Chemiekonzern am vergangenen Montag am Stammsitz in Leverkusen bekannt gab, veranlasste eine Zwischenbilanz für das Mittel gegen Lungenkrebs die weiteren Forschungen danach einzustellen.

In Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen Onyx wurde dieses Mittel zur Heilung von Nierenkrebs und Lebertumoren entwickelt und hat bereits die Marktzulassung.

Von der Weiterentwicklung des Medikaments gegen Lungenkrebs erhoffte sich Bayer einen großen Umsatzzuwachs. Im Jahr 2006 erzielte Bayer mit diesem Mittel einen Gesamtumsatz von 130 Millionen Euro.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bayer, Krebs, Forschung, Chemie
Quelle: www.handelsblatt.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2008 12:17 Uhr von jsbach
 
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Das Mittel hätte bestimmt vielen davon betroffenen Menschen geholfen. Aber auch in der Forschung muss gerade auf diesem hart umkämpften Sektor der Krebstherapien, immer wieder mit Rückschlägen gerechnet werden.
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19.02.2008 15:04 Uhr von JR-Europe.de
 
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Ich glaub ich muß mal: zum Psychoanalytiker.

Wenn jemand - wie Gollum666 - genau das schreibt, was ich geschrieben hätte, muß ich automatisch dagegen oppunieren/relativieren/Pharma in Schutz nehmen.

Bin ich typisch deutsch ... ? Gönne anderen nicht "den Dreck unter den Fingernägeln" oder bin ich nur menschlich, oder sogar psysisch krank?

Zum Thema:
Ja, wenn nun mal das "Kind in den Brunnen gefallen ist", und Krebs hat, muß man was dagegen machen z.Bsp. Pharma, Schnippeln oder Lasern oder Stärkung Immunsystem durch andere Optionen (Glauben, Naturheilmittel) etc.

Gollum666 inspiriert mich aber zu einer Überlegung:

Der Staat finanziert nur noch Forschungen in die Vorbeugung
und Projekte mit direktem(!) Nutzen, für den Steuerzahler.
Und die Privaten vor allem die, "wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist!", sowie was die Menschen bereit sind, noch so zu bezahlen.

Wenn das ist einer Demokratie - klingt doch rational, oder? -
nicht möglich ist - eine gewisse Einschränkung und Prioritätensetzung für die steuerfinanzierte(!) Forschung, denke ich, dass sich einmal das wiederholt, was viele meinen: "Geschichte wiederholt sich nicht!" ;-)

Ich denke mal das spart Milliarden an Steuergeldern und jede Menge politische Überraschungen.

Mit besten Grüßen JR-E
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19.02.2008 15:22 Uhr von JR-Europe.de
 
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Und wieso diese Überlegung: von mir, wurde vielleicht nicht ganz klar.

Unternehmen wollen vor allem für das Patente, was das meiste Geld bringt.
Und das sind nun mal - die nicht zu beneidenden - Patienten/Kranken.
Was soll man auch an Gesunden groß verdienen, außer vielleicht Subventionen vom Staat ;-)

Die Todkranken nehmen alles, egal wie teuer ... schaut Euch mal die Preise/Margen für z.Bsp. Krebsmittel an, da wird jeder Drogenhändler und Energiespekulant neidisch gegen.
Und die Krankenkassen müssen es zahlen, logisch dafür sind die ja da ...

Ich wiederhole:
Weniger Forschungsfreiheit für steuerfinanzierte(!) Forschung = weniger Risiko eines neuen Aaaa.... ich trau mich nicht, es hin zu schreiben ;-)

Mit besten Grüßen JR-Europe.de
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19.02.2008 18:34 Uhr von JR-Europe.de
 
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@Gollum666 ja, es werden immer mehr neue Krankheiten erfunden, welche meist nur eine Ursache haben. Der Stress und einseitige oder wenige Bewegung schwächt:
a) das natürliche Immunsystem
b) die Nerven
c) und/oder den Bewegungsapparat (Knochen, Bänder, Muskeln usw.)

Bei Krebs habe ich gehört, dass die Mitochondrien auf Gärung umschalten, ist das schon geklärt warum?
Also egal, was für ein toller Name, Krebs ist immer das gleiche, nur der Ort wo er ist, ist anders!? Oder? Ich weiss es nicht ...

Mit besten Grüßen JR-E

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