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Union-Pläne zum neuen Kindergeld: Bei Kleinkindern soll "richtig geklotzt" werden

Die Union arbeitet derzeit an Plänen für eine Neustaffelung des Kindergeldes. Demnach soll die Höhe der Zuwendungen künftig nicht nur von der Zahl der Kinder abhängen, sondern auch von deren Lebensalter.

Von den Regelungen profitieren sollen vor allem Mehrkinderfamilien mit Kindern unter drei Jahren. Argument der Unionspolitiker ist, dass vor allem junge Familien zu Beginn des Arbeitslebens auf die verstärkte Hilfe vom Bund angewiesen seien.

Zu der Höhe des neuen Kindergeldes deutete der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Johanes Singhammer an, es werde "richtig geklotzt und nicht gekleckert, statt mit der Gießkanne zu verteilen".


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Union, Plan, Klein, Kindergeld
Quelle: www.handelsblatt.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2008 10:31 Uhr von Nesselsitzer
 
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Die Union schenkt kräftig ein. Rechtzeitig zum kommenden Wahlkampf werden Milliardengeschenke an Familien ausgegeben, die es in Deutschland und anderen westlichen Kulturen in dieser Weise immer weniger gibt. Herdprämie für Mütter, die ohnehin daheim geblieben wären, Erziehungsgeld für Väter, die nebenbei hoffentlich tatsächlich nicht mehr tätig sind - und obenauf eine kräftige Finanzspritze für kinderreiche Familien - nach der Devise umso mehr, desto besser.
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19.02.2008 12:31 Uhr von Bokaj
 
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Als unsere Kinder noch klein waren, hatten wir keine Probleme, sie zu unterhalten. Doch wie älter sie wurden, desto mehr stiegen die Kosten. Die Kindergartengebühren gingen ja noch, doch mit der Schule fingen die Kosten an, Bücher, Schulausflüge, .... . Auch den Kinder reicht nicht mehr ein Riegel Schockolade, sie benötigen Taschengeld. Da die Bussverbindung von der Schule aus nicht gut sind ( Busse fahren 5 Minuten vor Schulstundenschluss und das nur alle 2-3 Stunden) holen wir sie mindestens zwei mal die Woche mit dem Auto ab, damit sie noch Zeit haben, ihre Schulaufgaben zu machen, nach ihren langen Schultagen (9-10 Stunden).
Für mich gilt: Kleine Kinder , kleine Sorgen - große Kinder , große Sorgen. Und kleine Kinder, kleine Kosten -große Kinder , große Kosten. Oder so ähnlich. Falls sie mal studieren sollten, werden die Kosten noch höher.
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19.02.2008 12:35 Uhr von Bokaj
 
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ach ja, wie größer die Kinder werden, desto teurer wird die Kleidung und auch essen tun sie mehr. :-)

Also, gerade umgekehrt.
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19.02.2008 13:34 Uhr von Draco Nobilis
 
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Die nächste Abzocke: Was ist das denn für Blödsinn?

Wie Bokaj schon sagte werden Kinder immer teurer nicht billiger.

Außerdem kann man mit der geplanten Maßnahme extrem Geld einsparen, schließlich gibt es viel weniger Kinder die unter drei Jahre alt sind.
Insgesamt werden hierdurch die Leistungen garantiert wieder gekürzt.

Viel sinnvoller wäre es Am Anfang eine Prämie für Baby-Ausstattung und dergleichen zu geben und das Kindergeld so zu lassen.

Wenn die Politiker unbedingt klotzen wollen dann könnten sie ja das Kindergeld an die Inflation anpassen (das wird teuer^^) und zwar neben einer Einmalzahlung für Baby-Ausstattung.
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19.02.2008 14:40 Uhr von Mediacontroll
 
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Ich frage mich: Was die Leute sich denken ?


Einmal wird gesagt macht keine Kinder daraufhin wird gesagt macht so viele wie es geht, später heißt es dann es wird doch zu teuer schaltet einen Gang runter danach hieß es jetzt müssen die Akademiker ran die dummen Kinder der nicht Akademiker sind zu nichts zu gebrauchen. (Bildungsarmut)

Jetzt wollen diese wieder das Kindergeld streichen.

Mhh....

Vaterstaat was willst du von mir ? Lass mich doch einfach Mensch sein. =//

Man sollte das Kindergeld nach Gehalt bezahlen und nicht nach Alter des Kindes. Wenn der Chef der Deutschenbank 2 Kinder hat, kann doch nicht sein das dieser auch noch Kindergeld bekommt wozu ? Das sind doch für Ihn Peanuts !

Aber eine Familie die weniger Einkommen hat (Arbeiter) solte mehr bekommen damit dieser dann auch die Kinder angemessen fördern kann. Oder noch besser der Staat sollte Kinder selbst fördern dann hat auch dieser was von dem Menschen der später viel mehr Steuern zahlt und auch viel mehr für die Produktivität sorgt (durch Konsum,Vebrauch)

Aber nein wir brauchen noch mehr dumme Kinder in Deutschland damit die "Elite" ja nicht erreichbar bleibt.

Oder denkt ihr alle noch das Josef Ackermann oder andere Führungsmitglieder durch das System der Gleichberechtigung in diese Lage kommen ?
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19.02.2008 14:43 Uhr von plautze007
 
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tja: mit ihren hochbezahlten ratgeber und volks-treter kollegen schaffen die in 100 jahren nicht, was meine vorredner in ein paar minuten richtig zusammen getragen haben.

dumme überbezahlte politiker hohlt euch rat vom volk !!
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19.02.2008 15:11 Uhr von JR-Europe.de
 
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@Bokaj ... die wollen mehr Kinder, und die anderen sind ja schon geboren ;-)

Ist doch ein vernünftige "Bestechung" (wenn auch etwas subtil versteckt). Wer sollte was gegen "frischen" Nachwuchs für Deutschland haben?

Mit besten Grüßen JR-E
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19.02.2008 16:26 Uhr von Bokaj
 
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@JR-Europe.de: :-(
Bei der Neustaffelung werden wir also weniger bekommen, aber noch höhere Kosten zu bewältigen haben.

Warum nehmen sie das Geld den einen Kindern weg und geben es den anderen Kindern???
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19.02.2008 16:37 Uhr von Tasko
 
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@Mediacontroll: Wenn die Wenig- oder Gar-nicht-Verdiener zuviel geld bekommen, hat man aber auch wieder das Problem, daß sich diese damit das eigene Taschengeld aufbessern und die Kinder überhaupt nichts davon haben. Und jedes weitere Kind bringt mehr Geld, also wird die Produktion angeworfen...

Ich wäre eher für gar kein Kindergeld. Lieber kostenlose Kinderbetreuung samt kostenlosem genießbaren Essen und kostenlose Sportvereine. Und natürlich eine vom Staat finanzierte Haftpflicht für die Kinder, damit die von ihnen ggf. geschädigten nicht auf dem Schaden sitzenbleiben.
Bedürftigte Familien mit Kindern müßten dann ggf. über´s Sozialamt mit Gutscheinen für die Kinder versorgt werden, aber nicht mit Bargeld, was die Eltern für sich ausgeben können.
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19.02.2008 17:53 Uhr von JR-Europe.de
 
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@Bokaj weil unsere Kanzlerin nach dem vernünftigen Prinzip arbeitet:
"Zugeständnisse ja, aber es darf nichts kosten!" Also kann sie nur umschichten.
Sie schichtet nach "neue Kinder" um, oder man muß für mehr Einwanderung sorgen. So denke ich mir das, dass sie das denkt.

Nichts kosten ist allerdings Populismus, es kostet Geld, nämlich Steuergeld. Das Steuergeld wird Euch aus der einen Tasche raus genommen und in die andere wieder rein gesteckt.

Ich kenne allerdings die Zahlen nicht, ob es bei Familien mit Kindern so noch stimmt. Ich denke - in der Masse - werden die mehr Steuergelder bekommen, als sie einzahlen. Denn Euren Reallohn kann man nur weiter - ohne größere Proteste - sinken lassen, weil man es mit einem immer höheren Kindergeld (erwirtschaftet u.a. von Steuern aus dem Export) ausgleicht.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht - wenn ich einkaufen gehe - wie manche überhaupt noch mit dem Grund-Butto auskommen, da wird das Kindergeld der rettende Anker sein. Der Staat und die Unternehmen schlagen somit 2 Fliegen mit einer Klappe:
1. generell geringes Grund-Brutto für alle
2. finanzieller Zwang zu 2. 3. usw. Kind ...
raffiniert, wenn es so sein sollte.

Ich kann nur immer wieder betonen, die Staatsschulden müssen schneller runter, da dürften viel In- und Ausländer (Kreditgeber) was dagegen haben, um die Zinszahlungen zu senken um u.a. die Mehreinnahmen Familien mit Kindern zukommen zu lassen.

Weiterhin Steueroasen (Geschäftsmodell andere Völker um Ihre Steuern zu bringen) bekämpfen, als auch die Schwarzarbeit bekämpfen (350 000 000 000 Euro ohne Renten- Krankenkassenbeiträge und Lohnsteuer). Das ist sicherlich nicht der Putzfrauenjob, sondern es gibt Statistiken, dass der Löwenanteil in Industrie- und Handwerk) gemacht wird. Das wäre vor allem der Job der Gewerkschaften und der SPD, denke ich.

Mit besten Grüßen JR-E
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19.02.2008 18:59 Uhr von Jimyp
 
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@Bokaj: Nunja, dafür entstehen aber auch in den ersten Jahren, in einem sehr kurzen Zeitraum, ziemlich hohe Kosten.
Kleine Kinder essen vielleicht weniger, aber dafür ist deren Nahrung viel teurer. Kommt also im Endeffekt das Gleiche raus. Kleidung muss auch mehr angeschafft werden, da kleine Kinder schneller wachsen. Dann noch Windeln und dieser ganze Kram, da kommt schon einiges zusammen!
Wichtig wäre es, dass niemand weniger bekommt, als er momentan bekommt.
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21.02.2008 08:33 Uhr von Bokaj
 
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@Jimyp: Hallo Jimy,

>>>Wichtig wäre es, dass niemand weniger bekommt, als er momentan bekommt.<<<<
Das wird aber wohl der Fall sein, denn sie wollen ja nicht mehr ausgeben, sondern es nur anders verteilen.

>>>Kleine Kinder essen vielleicht weniger, aber dafür ist deren Nahrung viel teurer.<<<
Ich habe meine gestillt. Kostenpunkt: 0 Euro bzw. DM :-)

>>>Kleidung muss auch mehr angeschafft werden, da kleine Kinder schneller wachsen.<<<
Die Babkleidung ist aber extrem billig, 1 DM für einen Pyjama oder Jäckchen bei C&A, da hat man gerne eingekauft. :-)

>>>Dann noch Windeln und dieser ganze Kram, da kommt schon einiges zusammen!<<<
Stimmt, die Windeln kosten, aber dafür ist alles andere viel billiger.

Meine Erfahrung ist jedenfalls, die Kosten eines Kleinkindes sind nicht zu vergleichen mit den Kosten eines Schulkindes. :-(

Was vielleicht angebracht wäre, ist ein Geburtsgeld, für die ersten Anschaffungen, wie Kinderwagen.
Obwohl ich habe meinen verkaufen wollen, weil er sehr gut in Schuss war, wie neu, mit Winterfellsack, Regenhaube, allem drum herum. Das Design, zeitlos dunkelblau mit weißen Punkten. Keine Chance. 20 DM waren noch zuviel. Nicht einmal als Spende wollte ihn die Caritas, weil sie keinen Platz zum unterstellen hatten. Wo ist er gelandet, auf dem Sperrmüll.

Die Schwangeren wollten alle einen Nagelneuen aus dem Laden. Selbst die Sozialhifeempfänger, die ihn ja vom Staat bezahlt bekommen.

Wir leben in einer Luxuswelt, wo selbst gute Dinge auf dem Sperrmüll entsorgt werden. Leider.

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