19.02.08 11:16 Uhr
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Kuba: Fidel Castro kündigt Rücktritt an

Der kubanische Staatschef gab am heutigen Dienstag bekannt, dass er seine Ämter als Staats- und Armeechef aufgeben werde.

Schon vor einiger Zeit hatte der 81-Jährige wegen einer Darmoperation Regierungsaufgaben an seinen Bruder Raúl Castro übergeben.

Am 24. Februar wird die Nationalversammlung ein Gremium aufstellen, welches den neuen Regierungschef auswählen wird. Experten gehen davon aus, dass sein Bruder Raúl Castro die Ämter seines Bruders übernehmen wird.


WebReporter: Bundespropagandamin.
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rücktritt, Kuba, Fidel Castro
Quelle: www.spiegel.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2008 09:06 Uhr von Bundespropagandamin.
 
+0 | -0
 
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Ich habe die News jetzt aus einer Eilmeldung verfasst, im laufe des Tages werden in dieser Quelle weitere Informationen stehen, bitte bewertet deshalb meine News nicht schlecht.

Tja, hat er es nicht bis zum Untergang der USA geschafft, er hat glaube ich an das geglaubt, was er gemacht hat.
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19.02.2008 11:19 Uhr von Wodi89
 
+6 | -5
 
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endlich war eigentlich schon seit Jahren nur eine Frage der Zeit...
Mal sehen, ob sich dann in Kuba etwas ändern wird!
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19.02.2008 11:28 Uhr von maki
 
+8 | -17
 
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Die Schweine erhalten damit noch lange keine: Eintrittskarte, auch wenn sie ne "eigene" Bucht haben! :-D

Möge er seine Rente in Ruhe (und ungestört von kranken Imperialisten) geniessen können. :-)
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19.02.2008 11:29 Uhr von Belzebuebchen
 
+13 | -3
 
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es ist lustig, dass du krank erwähnst Fidel hat unter anderem ein sehr intaktes Gesundheits- und Schulsystem entwickelt.
So Krank isses wohl nicht. Aber Sozialismus war und ist schon immer auf dem absteigendem Ast.

Man kann jetzt hoffen, dass Kuba sich der Welt wieder öffnet.
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19.02.2008 11:36 Uhr von aawalex01
 
+11 | -3
 
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Na irgendwann tritt jeder mal zurück.Aber an Kuba wird sich nix ändern.Castro wird weiter im Hintergrund arbeiten und sagen wo es lang geht.

Es gab nicht nur schlechte Dinge die er getan hat.Er hat auch genug positives getan für das Land
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19.02.2008 11:38 Uhr von maki
 
+15 | -3
 
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Eines der besten der Welt, um es auf den Punkt zu bringen.

Sowas ist nur möglich in einer menschlichen Gesellschaft. (somit also nicht in irgendwelchen kapitalistischen Systemen).
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19.02.2008 11:43 Uhr von Scrown
 
+4 | -3
 
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Belzebuebchen: fidel hat sicher kein intaktes gesundheits- und schulsystem entwickelt.
das sind noch überreste der förderung durch ostblockstaaten die ihren vorgeschobenen kommunistischen ausenposten kuba natürlich nach allen regeln der kunst gewindelt und gepudert haben. bei der stratigeschen lage verständlich.
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19.02.2008 11:51 Uhr von Lucky Strike
 
+1 | -1
 
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das dauert noch ein wenig: bis kuba wirklich frei und weltoffen wird.
ich denke mal fidels bruder wird genauso weiter regieren wie castro aufgehört hat. erst wenn der tot ist (und das dürfte noch ein bis zwei jahrzehnte dauern), dann wird kuba bestimmt kapitalistisch.

achja wie schon zwei vorredner. kuba hat so ziemlich das beste schul- und gesundheitssystem der welt
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19.02.2008 11:53 Uhr von PruegelJoschka
 
+2 | -9
 
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Räumt den verdammten Leichnahm weg! Richtig oder falsch, USA oder UDSSR ...

Das alles ist nun unerheblich. Castro ist absolut veraltet und kontraproduktiv für Kuba. Er erinnert mich an einen vertrottelten Leichnahm ähnlich wie Breschniev oder Korolek. Da ist das Feuer längst aus. Klar ist der Fidel nicht zu vergleichen mit dem Oberhaupt der UDSSR oder dem Papst, aber alle 3 haben gemeinsam, daß sie die Institutionen über Jahre hinweg haben sich festfahren lassen, anstatt dringend nötige Reformen einzuführen. Genauso wie die UDSSR dann unter Andropov einen "boom" erlebte, genauso erholt sich die behebige Kirche nun unter dem neuen Papst (der weißgott kein Liberaler ist) und genauso wird es Kuba ergehen, wenn dieses Relikt erstmals weg ist.

Dass kann man den Kubanern nur vom ganzen Herzen wünschen!
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19.02.2008 11:56 Uhr von PruegelJoschka
 
+2 | -10
 
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@LuckyStrike: Bestes Gesundheitssystem der Welt?

Ich hab echt keine Ahnung vom Kubanischen Gesundheitssystem, aber ich behaupte mal, es stimmt nicht.

Bestes Gesundheitssystem:
- Arme bekommen die gleichen Leistungen wie Reiche
- Kurze Wartezeiten
- Neueste Techniken

Ich bin mir sicher, ich bekomme als Kubaner nirgendswo eine Ganzheitliche Therape aus chinesicher Medizin mit Akkupunktur und moderner Medizin samt CT & MRT mit Terminen unter 2 Wochen und das umsonst ...
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19.02.2008 12:36 Uhr von Ad.Astra
 
+1 | -0
 
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was die Zukunft bringt? Das war wirklich abzusehen, daß er sich so langsam zurückzieht. Gesundheitlich war er die letzten Jahre auch nicht mehr auf dem Höhepunkt. Mal schauen, wie der Bruder das Land in Zukunft regieren wird.

Mal Schauen, wie sich Kuba in den nächsten Jahren entwickelt und ob es so langsam mit der Lebensqualität der Bewohner bergauf geht.
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19.02.2008 13:03 Uhr von Holla.die.Waldfee
 
+11 | -1
 
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manche von euch sind so festgefahren... und kennen nur das was sie beigebracht bekommen haben. am besten erst gegen kuba schreien und dann auf reformen plädieren wie lächerlich! in kuba leben wohl die glücklichsten menschen... und eure systeme könnt ihr euch sonst wo hinstecken die bringen alles nichts so lange es euch gibt :P
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19.02.2008 13:30 Uhr von PruegelJoschka
 
+3 | -8
 
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@Holla: Ja. Alles samt unendlich glücklich.

Wobei die glücklichsten Menschen doch in Kolumbien leben, das weiß doch jedes Kind. Da gibt´s mehr Schnee ....
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19.02.2008 14:39 Uhr von lukiluke
 
+4 | -2
 
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Das kubanische Volk: hat, wie es hier schon zu lesen war, eine Reihe von Errungenschaften zu verteidigen: Kaum Analphabeten, bestens gebildete Ärzte die internationale Hilfsleistungen erbringen, ein ausgeklügeltes Gesundheitssystem, weitreichende Emanzipation der Frauen auch auf Führungsebenen, usw. viva fidel: viva la revolución! hasta la victoria siempre!
das politische cuba ist nicht abhängig von fidel, denn alle menschen müssen einmal gehen! es verliert nur einen genialen befreier und revolutionär!!!
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19.02.2008 15:07 Uhr von PruegelJoschka
 
+3 | -6
 
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@lukiluke: Ja, eine lustige Revolution ... für Blinde und Taube.

Die Errungenschaften dieser Revolution will ich garnicht runterspielen ... aber ...

Das Gesundheitsystem ist bei weitem nicht so fortgeschritten wie bei uns. Und die Ärzte erbringen nicht internationale Hilfsleistungen, sondern versuchen richtiges Geld zu verdienen auserhalb von Cuba wo sie auch mal ein modernes Medikament in den Händen halten können. Und die Emanzipation der Frauen ist zwar lustig (die gabs ja auch im Ostblock), aber nur solange so schön vorzeigbar, solange die Gesellschaft künstlich auf einem Level gehalten wird. Das Argument mit dem Analphabetismus ist ja wohl das allerlustigste. In einem Land ohne Einwanderer und mit überwiegend autoritärer Erziehung den Analphabetismus auszurotten ist wohl keine Kunst!

Aber ansonsten sind alle Glücklich ... über die fehlenden Medikamente, die schrottigen Autos, Fernseher und andere moderne Geräte und vor allem über Ferien in Kuba ... da ist es so toll, da will keiner ins Ausland fahren um Ferien zu machen.

Träumt ruhig weiter und verschließt die Augen vor dem, was schon vor 18Jahren in Europa offensichtlich wurde, als UDSSR zerfallen ist ... und zwar nicht wegen Tito, Ciacesku, Prag, Budapest oder dem polnischen Papst, nicht wegen Regan, Bush sen., CIA oder der F-16, nicht wegen Atomwaffen oder Spionagesatelliten, nicht wegen Gorbatschow, Pierestrojka oder Tschernobyl ... sie ist schlicht und einfach wegen des Stillstands unter Breschniew und der fehlenden Qualitätskontrolle in der gesamten Industrie zerfallen (die ja auf Kuba garnicht existiert). Da sahen auch die Berichte und Statistiken soooo toll aus, bis alles in sich zusammen gekracht ist.

Ihr dürft mich ruhig weiterhin negativ bewerten und schön mit Scheuklappen die Sache betrachten. Eins werdet ihr aber nicht ändern können, daß Kuba irgendwann sich für die Welt öffnet und dann erst wird man sehen, wieviel wert diese "Errungenschaften" sind. Denn erst dann, wird man sie in Relation zu Weltstandards beurteilen können.
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19.02.2008 15:29 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Ich frage mich: immer, was aus Kuba hätte werden können, wenn man zu Kuba ähnliche Kontakte wie zu anderen Diktaturen gepflegt hätte. Sie wären dadurch an modernere Geräte und Medikamente gekommen, auch würden modernere Autos durch die Straßen fahren etc., ich kann mir gut vorstellen, dass Kuba nur nie eine Chance hatte, weil es nie die selbe Chance bekommen hat wie andere westlichere (im Sinne von US-Freundlichere) Diktaturen.

Bis dann
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19.02.2008 15:41 Uhr von PruegelJoschka
 
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@Bundespropagandamin. Hmm, ohne die Kubakriese wären sie wahrscheinlich ähnlich wie die ganzen (US-Unfreundlichen) Oststaaten a la Polen, Ungarn, Tschechei gewesen. Das wäre für Fidel kein Problem, weil er die richtige Stränge an den Tag legte, aber das Volk nicht total vegewaltigte wie die Bulgaren oder DDR. Die Frage ist, ob so ein Szenario real ist. Denn zu nah an der UDSSR durften die Kubaner eben nicht sein (militärisch vor allem). Eine leichte Bindung hätte Kuba durchaus einen hohen Lebensstandard wie im ehemaligen Jugoslavien einbringen können, hätten das aber die Russen einfach so hingenomen? Jugoslavien hat ja bei Weitem nicht die strategische Wichtigkeit von Kuba.

Sich selbst überlassen müsste man beführchten, daß eine ähnliche Korruption aufgeträten wäre wie in anderen Ländern von Mittel- und Südamerika.

Aber was wäre wenn ...
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19.02.2008 16:25 Uhr von PruegelJoschka
 
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@Terrorstrom: Hass? Wieso Hass? Weil ich nicht im Jubel ausbreche?

Ich stamme aus dem Ostblock, daher glaube ich nicht mehr an den roten Weihnachsmann mit den unglaublich tollen Geschänken der Revolution ...

Ich versuche hier blos realistisch zu sein. Anscheinend zuviel für so manches blauäugige, verwöhnte Görchen, welches meint, rebelleiren zu müssen und absichtlich die Äuglein vor allen Fussnoten der Menschenrechtsorganisationen im Kubareport verschließt.

Kumbajo, auf Kuba ist´s so schön wie nirgendswo, kumbajo!
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19.02.2008 18:35 Uhr von Lienna
 
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Fidel -> Raúl: vom Regen in die Traufe.
Ändern wird sich nichts.
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19.02.2008 18:55 Uhr von Jimyp
 
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@rrromka: Was bedeutet denn "Freiheit" für dich?
Natürlich hat auch die "Freiheit" ihre Grenzen, denn ohne gewisse Grenzen ist kein Zusammenleben möglich.
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19.02.2008 19:08 Uhr von Lienna
 
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@Jimp: Grenzen in Form von Grenzen im Kopf setzen? Denn das ist es ja, das Volk soll jubeln und mitlaufen aber nicht selbst denken und vor allem nicht irgendwas (schon gaarnicht öffentlich) in Frage stellen.

Das verhaften und töten von Oppositionellen ist für mich alles andere als Freiheit!

Bei den vielen (oft wegen Kleinigkeiten-)Motzern hierzulande glaube ich kaum das hier jemand so leben mag!

Aber wie man so schön sagt, jeder jammert eben auf seinem Niveau!

Ich mische mich mal eben ein, da ich mit rrromka´s Aussage sympatisiere.
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19.02.2008 20:07 Uhr von maki
 
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"Freiheit ist: Einsicht in die Notwendigkeit."
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19.02.2008 20:20 Uhr von Lienna
 
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maki: hey maki, noch immer keine Mauer um dich herumgebaut und die Internetleitung gekappt?
Dann wirds mal Zeit, ne? Vergiss dat Manifest nich!

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