18.02.08 22:01 Uhr
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Bern: Waffenexporte der Schweiz nehmen um fast 17 Prozent zu

Wie am heutigen Montag vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mitgeteilt wurde, sind von der Schweiz im Jahr 2007 Kriegsmaterialien im Wert von umgerechnet rund 280 Millionen Euro in 66 Länder ausgeführt worden.

Dies war eine Steigerung von 16,8 Prozent gegenüber 2006. Es wurden unter anderem sechs Flugabwehrsysteme nach Pakistan für etwa 23 Millionen Euro und zusammen 26 gepanzerte Radfahrzeuge an die Staaten Brasilien, Dänemark und Irland geliefert. Der Auftragswert war hier rund 46 Millionen Euro.

Auch im Bereich der Luftwaffe und Marine konnten sechs Kampfjets des Typs F-5 und Ersatzteile für gut acht Millionen an die USA geliefert werden. Die Marine von Dänemark erhielt sechs Flugabwehrkanonen im Gesamtwert von 7,2 Millionen Euro.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Prozent, Waffe, Bern
Quelle: www.baz.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2008 21:56 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Selbst die neutrale Schweiz beteiligt sich an den lukrativen Waffenexporten. Im Vergleich zu Deutschland allerdings ein relativ kleiner Anteil.
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18.02.2008 22:44 Uhr von bizzinho
 
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Als Schweizer finde ich es beschämend.
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18.02.2008 23:52 Uhr von radiojohn
 
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Im 2ten Weltkrieg lieferten die: schweizer "Oerlikon" Werke ihre als äusserst präzise bekannten Vierlingsflaks nach Deutschland, sowie auch an England.
Bis vor einigen Jahren war der Vatikan ein Aktieninhaber (Mehrheit) von "Oerlikon".

Alles im Namen der Christlichkeit.
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19.02.2008 00:22 Uhr von radiojohn
 
+4 | -0
 
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@Cizzar: Aha - vergleichen wir jetzt mal die Scheinheiligkeit des Materialismus mit den Werten wie "Ethik" und "Moral", welche so lange Zeit von der Schweizer Regierung und dem Vatikan auf ihre Standarten geschrieben wurden?

"Stützli sind wichtiger als das Gewissen"?

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