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Achtjähriges Gymnasium: Schnelle Korrekturen in NRW gefordert

Die Diskussion über die verkürzte Schulzeit bis zum Abitur ist bundesweit angelaufen. In Nordrhein-Westfalen ist gar ein handfester politischer Streit entbrannt.

Neben den Grünen fordert vor allem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft politische Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen, um die Folgen der Schulzeitverkürzung abzumildern. Eltern und Schüler, so heißt es, könnten dem entstandenen Druck nicht standhalten.

Auch in anderen Bundesländern ist das "Turbo-Abi" umstritten. Vor allem die ostdeutschen Länder wehren sich offensichtlich gegen eine Verkürzung der 265 Jahreswochenstunden bis zur Absolvierung der Reifeprüfung. Die Kultusministerkonferenz versucht derweil, die Fronten zu glätten.


WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Gymnasium, Korrektur
Quelle: www.derwesten.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2008 15:28 Uhr von vanni727
 
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die sollen lieber mal die bildungspolitik anständig überarbeiten, anstatt wieder mal nur zu kürzen. klar is ne verkürzung insofern sinnvoll, dass man schneller arbeiten kann. aber dass man den stoff mit gewalt durchprügeln muss, weil die zeit nicht reicht, kann auch keine lösung sein! da die bildung heutzutage sowieso schon bei den meisten zu wünschen übrig lässt und pisa dies ja auch immer wieder bestätigt, halte ich es für keine gute idee. lieber die zeit so lassen, wie sie ist und den stoff ordentlich und im angemessenen zeitraum vermitteln und vor allem die qualität des lehrens verbessern. das macht mehr sinn, als zu kürzen!
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18.02.2008 15:39 Uhr von smile2
 
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Verkürztes Abi: Abitur verkürzen? Was soll das? Heutzutage schaffen viele selbst das Abo in "normaler" Länge nur mit Hängen und Würgen. Wird hier vielleicht versucht, Schüler schneller ins Berufsleben zu schicken um schneller an ihre Steuern zu gelangen?
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18.02.2008 16:42 Uhr von Nehalem
 
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Hier wird ganz einfach ausgesiebt. Nur die besten kommen weiter, so und nicht anders.

1. Lehrer sollten entlassen werden können. Manche Lehrer können schlicht nicht unterrichten, sie werden von Jahr zu Jahr weitergereicht, mit dem Ergebnis, das die Klasse erhebliche Defizite aufweist.

2. Lehrpläne überarbeiten. Teilweise wird einfach Müll unterrichtet, das kein Mensch braucht, nichtmal im Studium.
Bestes Beispiel: Gedichtsinterpretation.

3. Einheitliche Bewertung. Jeder Lehrer machts anders. Mal Zählt die schriftliche Note mehr, mal das Mündliche. Eine Vereinheitlichung wäre wunderbar.

4. Standartisiertes Abitur. Es kann nicht sein, dass nur weil einige aufgeblasene Politiker meinen ein eigenes Abitur haben zu müssen, dass Schüler aufgrund von unterschiedlichen Abituren Probleme bekommen an einer Universität angenommen zu werden.

Das krasse daran: Es juckt an der Uni keinen Menschen wo man sein Abitur absolviert hat. Ein BaWü wird mit einem Hamburger gleichgestellt. Das Abitur in HH hat jedoch einen Leistungsabfall gegenüber dem BaWü, der mMn schlicht nicht zu vertreten ist.

Ich freu mich schon auf mein BaWü-Abi -.-´

Grüße :)
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18.02.2008 17:41 Uhr von das_opimon
 
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Überschrift irreführend: Achtjähriges Gymnasium klingt eher nach dem Alter der Schule anstatt nach der Dauer des Schulbesuches.
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18.02.2008 21:19 Uhr von Ru5hh0ur
 
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yeah: ein glück dass ich dieses jahr abitur mache, wir müssen uns nur mit dem zentralabitur quälen -_-
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18.02.2008 22:07 Uhr von cookies
 
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tja, armes NRW (und andere Länder): Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, muss in NRW auf zwei Fronten nachgeholt werden:
1. das Zentralabi (in BAWÜ schon seit mind. 1986 die Regel)
2. 8 jähriges Curriculum

Dass man das ungleich höhere Niveau nicht bei Verstellen zweier Regler herstellen kann, ist fast klar.

Wie ich meinem Vorredner Nehalem noch bestätigen kann, ist die Qualität der Lehre stark vom jeweiligen Lehrer abhängig. Da ich teilweise für Trantüten an den Lehramtsstudiengängen an der Uni getroffen habe, wundert mich das Niveau nicht mehr. Die wirklich guten Leute, die motivieren und Stoff vermitteln könnten, wollen nicht Lehrer werden. Schade eigentlich!
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18.02.2008 22:23 Uhr von Nester
 
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zentralabitur aht auch einige macken: fängt schon damit an, dass dem lehrer zwar klar ist weilche 4 themen in 4 halbjahren durchgenommen werden sollen aber wenn cih besipielsweise in meinem abitur (ok das ist wirklich mein abitur grade jetzt in diesem moment) in klasse 12.1 deutsche außenpolitik lernen soll in bezug auf brittanien, frankreich, russland und polen, bleibt dem lehrer keine zeit alles bis ins kleinste durchzunehmen. folglich muss er bei dem ein oder anderen land abstrcihe machen (mussten wir auch und wir sind wirklich nciht leistungsschwach) aber im zentralabi kann jetzt dummerweise genau das thema schwerpunktlastig sein bei dem mein lehrer abstriche gemacht hat, eine andere klasse aber das glück hatte das ihr lehrer zwar vollkommen unfähig war aber ausgerechnet das thema ganz gut an den mann brachte heißt es hinterher, dass mein lehrer schlecht und deren lehrer gut ist. vergleichbarkleit aber gleich 0 ist.
da jeder lehrwr anders lehrt und jeder schüler anders lernt ist eine standatisierung in dieser form eigentlihc schwachsinn.

zumal scheinbar immer noch keiner in deutschland gelermnt hat, dass auch baden-wütenberg und bayerrn nicht gut im pisa test sind. sie sind nur das beste was deutschland hat. und unter den blinden ist der eineugige könig.

die beste schule der PISA-studie kommt übrigends aus niedersachsen, hat 13 schuljahre und ist eine gesamtschule. und das was eine gesamtschule macht hat absolut nichts mit den politischen wünschen der cdu zu tun, weder in niedersachsen (in der keine neuen gesamtschulen eingerichtet werden dürfen) noch in nrw noch in irgendweinem anderen cdu-regierten bundesland.

das die skandinavischen länder durchweg gut in der PISA-studie abschneiden mit gsamt und ganztagsschulen scheint hier keinen zu interessieren.
das in schweden 98% der schüler abi machen interessiert auch niemanden, das wird einfach mit der aussage "viel zu leicht da oben" abgetan.
soso viel zu leicht, aber betses lernergebnis in PISA..
LOGIK?????
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18.02.2008 22:48 Uhr von cookies
 
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@ Nester : Lehrpläne sind nicht nur ein in den Raum hineingeworfener Titel oder Begriff, was zum Abi zu lernen ist, sondern bestehen in der Regel aus genauen Lernzielen, anhand derer sich der Lehrer schon Schwerpunkte in seinem Unterricht herausarbeiten kann. Desweitereren kan man sich Lehrpläne i.d. Regel zur Verfügung stellen lassen. Ein guter Lehrer zeigt auch zu Beginn eines Themas auf, woraus es bei der Lerneinheit ankommt!

Natürlich ist kein System perfekt, v.a. nicht in Anbetracht unserer Pisa-Ergebnisse. Dies zeigt aber auch, dass die disziplin in anderen Ländern einfach anders ist. die Frage stellt sich dann aber auch: wollen wir eine Lernfabrik wie in den erfolgreichen Pisa-Ländern? Oder wollen wir zum Denken und eigenständigen Erarbeiten angeregt werden.
Erst wenn wir uns für einen Weg entscheiden haben, können wir die richtigen Schritte einlegen.
Sollten wir uns dafür entscheiden, keine "Lerntiere" wie in Asien produzieren zu wollen, um bei PISA mitzuhalten, dann sollte uns die Pisa-Studie für alle zeiten egal sein. Da aber Deutschland überall oben dabei sein will, egal in welcher Liga, müssen sie sich mit Ländern und anderen Vorstellungen auch messen lassen müssen.

Ich persönlich bin froh, nicht nur ein diszipliniertes Rädchen in einer Fabrik sein zu müssen. Eigenständiges Denken und formulieren meiner Meinung sind mir wichtiger als ein Rang in einer Liste!
Wenn ich an die Asiaten in meiner Sprachschule - lange her - denke, dann haben diese zwar die besten schriftlichen Tests in Französisch abgelegt, wirklich sprechen konnte aber kaum einer etwas! Deren ziel war es, die Anforderungen zu erkennen und zu erfüllen, dies mit Leben zu füllen, war nicht deren Ding!
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18.02.2008 22:49 Uhr von cookies
 
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sorry für die vielen Tippfehler, meine Shifttaste will nicht immer.
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19.02.2008 04:29 Uhr von Weltenwandler
 
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die Zeit ist doch egal: wenn man dumme Lehrer hat nutzt auch alle Zeit der Welt nichts. Jemand den ich kenne macht gerade Hochschulreife und wird dabei von Leuten unterrichtet die Abitur haben und was weiß ich für eine tolle Schulbildung und ich habe mir mal ihr Unterrichtsmaterial angesehen. Nicht nur das man alleine für Grammatik und Rechtschreibung erschlagen gehört, sondern einiges ergab sich nach meinen Recherchen im Internet schlichtweg als falsch, insbesondere auf dem rechtlichen Sektor. Und ich kann mir nicht vorstellen das das woanders soviel anders ist. Die Deutschen werden immer dümmer weil ihre Lehrkräfte bereits jetzt dumm wie trocken Toast sind(wobei das in den meisten Fällen eine Beleidigung für jedes Toast darstellt) Es mag da sicher Ausnahmen geben, aber die auf denen ich in meiner Schulzeit begegnet bin waren auch nicht viel besser.
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19.02.2008 08:26 Uhr von _BigFun_
 
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Wahnwitz: Wieviel druck muss es für die Kid´s noch geben?
Heutzutage wird in etwa das 3-4 fache an Stoff vermittelt als noch vor 20 Jahren - die Zeiten für die Schüler, sich diesen Stoff zu verinnerlichen werden immer geringer, hinzu kommen dann noch völlig überforderte Lehrer, die selbst die Mengen an neuen Stoff nur unzureichend verstanden haben, und die diesen dann noch versuchen müssen, an die Kiddys weiter zu vermitteln.

Ich finde das zumindest mal die Lehrer alle 2-3 Jahre in Kurse gesteckt werden müssten, in welchen sie neuen Stoff zu lernen haben, und in welchen ihre Befähigung Schüler zu Unterrichten geschult und Kontrolliert wird.
Überall sind Qualitätskontrollen heute Standart, wieso nicht auch bei den Lehrern? - Mich würde mal eine PISA-Studie von dem Lehrpersonal interessieren.
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19.02.2008 11:01 Uhr von Andy666
 
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Dass man in Sachsen schon immer mit 12 Jahren ausgekommen ist liegt daran dass es nicht von der Kürzung betroffen wurde und schon immer weniger anspruchsvoll war als z.B. in Bayern. Ich wohn am Drei-Länder-Eck in Nordbayern und kenne ein paar Pendler die das Abitur in Bayern verkackt haben und dann zu Schulpendlern geworden sind.
Wer schon immer 12 Jahre hatte kann sich gar keinen Kommentar über die Umstellung zu G8 erlauben.
Sollen wir uns noch von den neuen Bundesländern erklären lassen wies geht?
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19.02.2008 12:24 Uhr von chriztus
 
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ich finds genial! die Ossis, bei denen das Abitur m.E. vom Aufwand her gleichzusetzen ist mit einem süddeutschen Realschulabschluss reißen hier am meisten das Maul auf von wegen "ist doch gut so wie´s ist" =).
Und jetzt die schlechten Bewertungen!
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19.02.2008 13:58 Uhr von Deniz1008
 
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Turbo-Abi! da haben deutsche experten aus japan was abgekupfert, wo kinder u. jugendlich quasi zu lernroboter und arbeiter anerzogen werden.... :)

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